Sonntag, 10. März
Jehovas Liebe bleibt für immer (Ps. 100:5)
Bei dem Versuch, eine schlechte Gewohnheit loszuwerden, erlebst du womöglich Rückschläge. Oder du wirst ungeduldig und bist frustriert, weil du von deinem Ziel scheinbar noch so weit weg bist. Was hilft dir dann weiterzumachen? Etwas ganz Wichtiges: Liebe zu Jehova. Deine Liebe zu Jehova ist etwas Wunderschönes und das Kostbarste, das du besitzt (Spr. 3:3-6). Tiefe Liebe zu Gott wird dir helfen, die Probleme des Lebens zu meistern. Die Bibel spricht oft von Jehovas loyaler Liebe zu seinen Dienern. Diese Bindung ist so stark, dass er seine Diener niemals aufgibt oder im Stich lässt. Du bist in seinem Bild gemacht (1. Mo. 1:26). Wie kannst du seine Liebe widerspiegeln? Ein Schlüssel ist Dankbarkeit (1. Thes. 5:18). Frag dich jeden Tag: Wie hat mir Jehova heute seine Liebe gezeigt? Bedank dich im Gebet bei ihm und erwähne konkret, was er für dich getan hat. Betrachte Jehovas Liebesbeweise als ein persönliches Geschenk für dich. w23.03 12 Abs. 17-19
Montag, 11. März
Jesus wusste, was in ihnen vorging (Joh. 2:25)
Jesus ging mit allen zwölf Aposteln liebevoll und freundlich um. Was lernen wir daraus? Es geht nicht nur darum, wie sich andere verhalten, sondern auch darum, wie wir auf ihre Schwächen und Fehler reagieren. Wenn wir uns über einen Glaubensbruder ärgern, könnten wir uns fragen: „Warum regt mich das, was er getan hat, so auf? Verrät meine Reaktion eine eigene Schwäche, die ich angehen muss? Kann es sein, dass es derjenige gerade nicht so leicht hat? Könnte ich selbstlose Liebe zeigen und über die Sache hinwegsehen, selbst wenn ich das Gefühl habe, mich zu Recht zu ärgern?“ Jedes Mal, wenn es uns gelingt, anderen liebevoll zu begegnen, beweisen wir, dass wir echte Nachfolger Jesu sind. Von Jesus lernen wir auch, Verständnis für andere aufzubringen (Spr. 20:5). Natürlich konnte er ins Herz sehen, was uns nicht möglich ist. Aber wir können unseren Brüdern und Schwestern Fehler und Schwächen zugestehen (Eph. 4:1, 2; 1. Pet. 3:8). Das fällt uns leichter, wenn wir sie besser kennenlernen. w23.03 30 Abs. 14-16
Dienstag, 12. März
Er ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden (Luk. 20:38)
In manchen Fällen versucht der Teufel, lebensbedrohliche medizinische Notsituationen auszunutzen, um uns zu Zugeständnissen zu bewegen. Ärzte oder andersgläubige Angehörige setzen uns womöglich unter Druck, Gottes Gesetz zu übertreten und eine Bluttransfusion anzunehmen. Oder man versucht, uns zu einer Therapie zu drängen, die biblischen Grundsätzen widerspricht. Wir wollen natürlich nicht sterben. Aber falls es doch so weit kommen sollte, wissen wir, dass Jehovas Liebe zu uns mit unserem Tod nicht endet (Röm. 8:37-39). Jehova behält seine Freunde so klar in Erinnerung, als würden sie noch leben (Luk. 20:37). Er sehnt sich danach, sie aufzuerwecken (Hiob 14:15). Jehova hat einen hohen Preis gezahlt, damit wir ewiges Leben bekommen (Joh. 3:16). Wir wissen, wie sehr Jehova um uns besorgt ist und uns liebt. Statt uns also bei Krankheit oder unter Todesgefahr von ihm abzuwenden, suchen wir bei ihm Trost, Weisheit und Kraft (Ps. 41:3). w22.06 18 Abs. 16-17