Sonntag, 8. September
Wähle das Leben, damit du am Leben bleibst, du und deine Nachkommen (5. Mo. 30:19)
Es genügt nicht, dem Kind nur zu sagen, was richtig und was falsch ist. Hilf ihm, über Fragen nachzudenken wie: „Warum wird in der Bibel manches verboten, was reizvoll ist? Was überzeugt mich davon, dass ein Leben nach der Bibel gut für mich ist?“ (Jes. 48:17, 18). Möchte sich dein Kind taufen lassen, solltest du ihm helfen, noch über etwas anderes nachzudenken: „Bin ich mir der Verantwortung bewusst, die ich als Christ übernehme? Welche Freuden bringt es mit sich? Welche Verpflichtungen? Warum überwiegen die Vorteile deutlich?“ (Mar. 10:29, 30). Mit diesen Fragen sollte man sich vor der Taufe und nicht erst danach beschäftigen. Hilfst du deinem Kind, darüber intensiv nachzudenken, wird das seine Überzeugung stärken, dass die Maßstäbe der Bibel immer zum Besten sind. w17.12 3:14, 15
Montag, 9. September
Er ruft sie alle mit Namen (Jes. 40:26)
Eine ganze Reihe von euch Brüdern und Schwestern sind sehr krank. Andere kümmern sich um ältere Verwandte, obwohl sie selbst nicht mehr die Jüngsten sind. Wieder andere mühen sich ab, um ihre Familie nur mit dem Lebensnotwendigen zu versorgen. Viele von euch kämpfen sogar an mehreren Fronten. Wenn sich Jehova schon für seine unbelebte Schöpfung interessiert, wie viel mehr dann für uns! Wir dienen ihm, weil wir ihn lieben, und nicht, weil wir so programmiert wurden (Ps. 19:1, 3, 14). Unser himmlischer Vater kennt uns durch und durch. „Sogar die Haare . . . [unseres] Hauptes sind alle gezählt“ (Mat. 10:30). Und der Psalmist erklärt: „Jehova weiß, was die Unschuldigen durchmachen“ (Ps. 37:18, NW, 2013). Jehova kann uns in jeder belastenden Situation die nötige Kraft geben. w18.01 1:1, 4
Dienstag, 10. September
Tabitha, steh auf! (Apg. 9:40)
Dass Petrus Tabitha auferweckte, überzeugte viele und sie „kamen zum Glauben an den Herrn“. Sie konnten nicht nur die gute Botschaft über Jesus bekannt machen, sondern auch bezeugen, dass Jehova Tote auferwecken kann (Apg. 9:36-42). Auch bei einer anderen Auferweckung gab es Augenzeugen. In Troas, das in der heutigen Nordwesttürkei liegt, hielt der Apostel Paulus im Obergeschoss eines Hauses einen Vortrag. Er redete bis Mitternacht. Eutychus, ein junger Mann, saß am Fenster und hörte zu. Doch dann schlief er ein und stürzte aus dem 3. Stock. Der Arzt Lukas war wohl der erste bei Eutychus und musste feststellen: Eutychus war nicht nur verletzt oder bewusstlos — er war tot! Als Paulus herunterkam, umfasste er den toten Körper und sagte etwas Erstaunliches: „Leben ist in ihm.“ Das muss die Anwesenden sehr beeindruckt haben. Sie hatten mit eigenen Augen gesehen, wie Paulus einen Toten auferweckt hatte, und „waren über die Maßen getröstet“ (Apg. 20:7-12, Fn.). w17.12 1:10, 11