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Dienstag, 16. Juni

Bleibt wachsam und hört nicht auf zu beten, damit ihr nicht in Versuchung geratet (Mat. 26:41)

„Der Geist ist zwar voller Eifer, aber der Körper ist schwach“ (Mat. 26:41b). Mit diesen Worten zeigte Jesus Verständnis für unsere Unvollkommenheit. Gleichzeitig sind sie eine Warnung: Wir dürfen nicht zu selbstsicher werden. Jesu Jünger hatten am gleichen Abend selbstbewusst zum Ausdruck gebracht, sie würden nie von der Seite ihres Herrn weichen (Mat. 26:35). Sie hatten die besten Beweggründe. Es war ihnen allerdings nicht bewusst, wie schnell man unter Druck einknicken kann. Deshalb warnte Jesus sie mit den Worten des heutigen Tagestextes. Was geschah später bei Jesu Festnahme? Waren die Jünger wachsam geblieben und hielten sie fest zu Jesus? Oder gaben sie der Versuchung nach zu fliehen? Durch ihre Unachtsamkeit wurden sie leider von der Situation überrascht und taten genau das, was sie nie tun wollten: Sie ließen ihren Herrn im Stich (Mat. 26:56). w24.07 29:1-2

Täglich in den Schriften forschen – 2026

Mittwoch, 17. Juni

Durch den Tod seines Sohnes wurden wir mit Gott versöhnt (Röm. 5:10)

Adam und Eva verloren nicht nur die Aussicht auf ewiges Leben, sondern auch das gute Verhältnis zu ihrem Vater Jehova. Anfangs waren die beiden Teil von Gottes Familie (Luk. 3:38). Doch durch ihren Ungehorsam verloren sie das Privileg, zu dieser Familie zu gehören, und das noch bevor sie Kinder bekamen (1. Mo. 3:23, 24; 4:1). Wir als ihre Nachkommen müssen deshalb mit Jehova versöhnt werden – also wieder in ein gutes Verhältnis zu ihm kommen (Röm. 5:10, 11). Einem Nachschlagewerk zufolge kann das hier verwendete griechische Wort für „versöhnen“ auch bedeuten „den Feind zum Freund machen“. Erstaunlicher­weise ergriff Jehova selbst die Initiative dafür. Wodurch machte er Versöhnung möglich? Durch die Sühneregelung. Sie ist die von Jehova getroffene Maßnahme, durch die sündige Menschen wieder in ein gutes Verhältnis zu ihm kommen können. In den Hebräischen Schriften beschreibt das Wort Sühne einen Ausgleich, sodass etwas Verloren­gegangenes oder Zerstörtes zurückgewonnen oder durch etwas Gleichwertiges ersetzt werden kann. w25.02 6:7-8

Täglich in den Schriften forschen – 2026

Donnerstag, 18. Juni

Traurigkeit im Sinne Gottes führt zur Reue und damit zur Rettung (2. Kor. 7:10)

Der Apostel Paulus schrieb: „Dieser Verweis vonseiten der Mehrheit genügt für einen solchen Menschen“ (2. Kor. 2:5-8). Mit anderen Worten: Die Erziehungs­maßnahme hatte ihren Zweck erfüllt und den Mann, der sexuelle Beziehungen mit seiner Stiefmutter gehabt hatte, zur Reue geführt (1. Kor. 5:1; Heb. 12:11). Paulus schrieb deshalb, die Versammlung solle dem Mann „verzeihen und ihn trösten“. Er forderte sie auch auf, ihm ihre „Liebe zu bestätigen“. Die Korinther sollten dem Mann also nicht einfach nur gestatten, zu Jehovas Volk zurückzukehren, sondern ihm durch ihre Worte und ihr Verhalten zeigen, dass sie ihm wirklich vergeben hatten und ihn liebten. So würde er deutlich erkennen, dass sie sich über seine Rückkehr freuten. w24.08 33:4, 6-8

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