Donnerstag, 28. Mai
Glücklich ist der Mensch, der immer auf der Hut ist (Spr. 28:14)
Man kann gar nicht genug betonen, wie sehr es sich lohnt, wachsam zu bleiben und Versuchungen aus dem Weg zu gehen. So verlockend der „vorübergehende Genuss der Sünde“ auch erscheint, nach Jehovas Maßstäben zu leben macht viel glücklicher (Heb. 11:25; Ps. 19:8). Schließlich sind wir dafür geschaffen, ein Leben zu führen, das Jehova gefällt (1. Mo. 1:27). Wer diesen Weg geht, hat ein gutes Gewissen und darf darauf hoffen, einmal ewig zu leben (1. Tim. 6:12; 2. Tim. 1:3; Jud. 20, 21). Es stimmt, „der Körper ist schwach“ (Mat. 26:41). Doch wir sind unserer Unvollkommenheit nicht hilflos ausgeliefert. Jehova ist bereit uns zur Seite zu stehen (2. Kor. 4:7). Von ihm bekommen wir Kraft, die über das Normale hinausgeht. Die normale Kraft müssen wir selbst aufbringen, also täglich unseren Teil tun, um uns vor Versuchungen zu schützen. Dann wird Jehova unsere Gebete erhören und uns zusätzliche Kraft geben, sobald wir sie brauchen (1. Kor. 10:13). Mit Jehovas Hilfe können wir wachsam bleiben und Versuchungen widerstehen. w24.07 29:19-21
Freitag, 29. Mai
Weise diejenigen, die Sünde treiben, vor aller Augen zurecht (1. Tim. 5:20)
Der Apostel Paulus schrieb an seinen Mitältesten Timotheus, was im heutigen Tagestext steht, nämlich dass „diejenigen, die Sünde treiben, vor aller Augen“ zurechtgewiesen werden sollten. Was wollte er damit sagen? Mit „vor aller Augen“ meinte er nicht unbedingt die ganze Versammlung, sondern diejenigen, die von der Sache Kenntnis hatten. Dabei konnte es sich um Augenzeugen des Fehlverhaltens handeln oder um Personen, denen sich der Sünder anvertraut hatte. Die Ältesten würden sie diskret darüber informieren, dass die Angelegenheit behandelt worden ist und dem Sünder sein Fehler vor Augen geführt wurde. Manchmal wissen viele in der Versammlung bereits von dem Fehlverhalten oder man kann davon ausgehen, dass es in naher Zukunft allgemein bekannt wird. In so einem Fall würde sich der Ausdruck „vor aller Augen“ auf die ganze Versammlung beziehen. Ein Ältester gibt dann bei einer Zusammenkunft bekannt, dass der Bruder oder die Schwester zurechtgewiesen worden ist. Paulus nennt den Grund dafür: „Damit die Übrigen gewarnt sind“ und nicht ebenfalls einen verkehrten Weg einschlagen. w24.08 34:16-17
Samstag, 30. Mai
Das sind die wahren Worte Gottes (Offb. 19:9)
Wir müssen uns bis zum Ende fleißig für Jehova einsetzen. Gesalbte Christen müssen wachsam bleiben, damit sie von Jesus „mitgenommen“ werden und ihre himmlische Belohnung erhalten (Mat. 24:40). Sie freuen sich sehr darauf, mit Jesus im Himmel „versammelt [zu] werden“. Nach dem Krieg von Armageddon werden sie bei der Hochzeit des Lammes als Braut an Jesu Seite sein (2. Thes. 2:1). Wenn Jesus bald als Richter auftritt, brauchen wir keine Angst zu haben. Jehova gibt seinen treuen Anbetern „die Kraft, die über das Normale hinausgeht“, damit sie es schaffen, „vor dem Menschensohn zu stehen“ (2. Kor. 4:7; Luk. 21:36). Wenn wir die Warnungen aus Jesu Vergleichen beachten, machen wir unserem Vater Freude – ob wir auf ewiges Leben im Himmel oder auf der Erde hoffen. Dank der unverdienten Güte Gottes werden unsere Namen im „Buch des Lebens“ verzeichnet sein (Dan. 12:1; Offb. 3:5). w24.09 38:19-20