Mittwoch, 5. August
Steht fest da mit dem Gürtel der Wahrheit um eure Hüften (Eph. 6:14)
Als Diener Jehovas lieben wir die biblische Wahrheit und bauen unseren Glauben darauf auf (Röm. 10:17). Wir sind davon überzeugt, dass Jehova die Christenversammlung als „Säule und Stütze der Wahrheit“ ins Leben gerufen hat (1. Tim. 3:15). Nichts wäre Satan lieber, als unser Vertrauen in die Bibel oder in die Anleitung von Jehovas Organisation zu untergraben (Eph. 4:14). Schon bald wird er mit seiner Propaganda ganze Nationen dazu bringen, sich gegen Jehova zu stellen (Offb. 16:13, 14). Wir können auch davon ausgehen, dass er seine Bemühungen verstärken wird, Jehovas Volk in die Irre zu führen (Offb. 12:9). Deshalb ist es so wichtig, dass wir lernen Wahres von Falschem zu unterscheiden und „Gehorsam gegenüber der Wahrheit“ zu zeigen (Röm. 6:17; 1. Pet. 1:22). In der großen Drangsal wird unser Überleben davon abhängen. w24.07 28:1-3
Donnerstag, 6. August
Dieses Gebot, das ich dir heute gebe, ist nicht zu schwer für dich und auch nicht unerreichbar (5. Mo. 30:11)
Als Jehova die Nation Israel gründete, schloss er mit ihr einen Bund – das heißt eine formelle Abmachung. Sich an sein Gesetz zu halten würde für die Israeliten Schutz und Segen bedeuten. Falls sie sich aber gegen ihn stellten und beispielsweise andere Götter anbeteten, würde er ihnen seinen Segen entziehen, was Leid zur Folge hätte. Doch selbst dann könnten sie wieder Gottes Anerkennung gewinnen. Sie hätten die Möglichkeit, zu ihrem Gott Jehova zurückzukehren und auf seine Stimme zu hören (5. Mo. 30:1-3, 17-20). Mit anderen Worten: Sie könnten bereuen. Er würde ihnen dann wieder nahe sein und sie segnen. Jehovas auserwähltes Volk rebellierte immer wieder gegen ihn. Das führte zu großem Leid. Aber Jehova gab sie nicht auf. Wieder und wieder sandte er Propheten, die ihnen ans Herz legten zu bereuen und umzukehren (2. Kö. 17:13, 14). w24.08 32:4-5
Freitag, 7. August
Eine heftige Verfolgung der Versammlung in Jerusalem setzte ein (Apg. 8:1)
Die hebräischen Christen in Jerusalem und Judäa machten in den Jahren nach Jesu Tod schwere Zeiten durch. Kaum war die Christenversammlung gegründet, wurden sie heftig verfolgt. Etwa 20 Jahre später mussten sie mit wirtschaftlichen Problemen zurechtkommen, die wahrscheinlich infolge einer großen Hungersnot aufgetreten waren (Apg. 11:27-30). Doch dann, um das Jahr 61, herrschte eine Zeit relativen Friedens – verglichen mit dem, was noch auf sie zukommen sollte. Damals veranlasste Jehova den Apostel Paulus, den Hebräern einen sehr zeitgemäßen Brief zu schreiben. Dieser Brief kam genau richtig, denn der Frieden würde nicht lange anhalten. Paulus gab den Hebräern darin wertvolle Ratschläge, die sie auf eine künftige Drangsal vorbereiteten. w24.09 37:1-2