Montag, 16. Februar
Vergib uns unsere Sünden (Luk. 11:4)
Können wir das, was Adam und Eva verloren haben, zurückgewinnen? Nicht aus eigener Kraft (Ps. 49:7-9). Auf uns allein gestellt, hätten wir keine Hoffnung auf ewiges Leben oder eine Auferstehung. Unser Tod käme dem von Tieren gleich (Pred. 3:19; 2. Pet. 2:12). Unser liebevoller Vater Jehova hat uns ein Geschenk gemacht, das die von Adam geerbte Sündenschuld vollständig tilgt. Sie wird uns nicht mehr angerechnet. Jesus sagte darüber: „Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht vernichtet wird, sondern ewiges Leben hat“ (Joh. 3:16). Darüber hinaus ermöglicht uns dieses großzügige Geschenk ein gutes Verhältnis zu Jehova. w25.02 6:3-6
Dienstag, 17. Februar
Saulus stand auf und ließ sich taufen (Apg. 9:18)
Was half Saulus, sich taufen zu lassen? Als der verherrlichte Jesus ihm erschien, wurde Saulus blind (Apg. 9:3-9). Er fastete drei Tage lang und dachte mit Sicherheit über dieses Erlebnis nach. Saulus kam zu der Überzeugung, dass Jesus der Messias ist und seine Nachfolger die wahre Religion praktizieren. Was können wir von Saulus lernen? Stolz und Menschenfurcht hätten ihn davon abhalten können, sich taufen zu lassen. Doch das ließ er nicht zu. Er war bereit, ein Christ zu werden, obwohl er wusste, dass das Verfolgung mit sich bringen würde (Apg. 9:15, 16; 20:22, 23). Nach seiner Taufe bewies er unter verschiedensten Schwierigkeiten immer wieder Vertrauen zu Jehova (2. Kor. 4:7-10). Auch deine Taufe kann Glaubensprüfungen nach sich ziehen. Aber du bist nicht auf dich allein gestellt. Du kannst fest auf die Unterstützung Jehovas und Jesu zählen (Phil. 4:13). w25.03 9:8-9
Mittwoch, 18. Februar
Ich laufe nicht, als hätte ich kein Ziel (1. Kor. 9:26)
In der Bibel zu lesen ist ein lobenswertes Ziel. Aber damit das Bibellesen uns wirklich etwas bringt, ist mehr nötig. Dazu ein Vergleich. Ohne Wasser ist kein Leben möglich. Doch wenn in kurzer Zeit zu viel Regen fällt, kann der Boden das Wasser nicht mehr aufnehmen. Noch mehr Regen bringt dann nichts. Es braucht Zeit, bis das Wasser einsickert und der Boden es an die Pflanzen weitergeben kann. Das ist beim Bibellesen nicht anders. Wenn wir zu schnell und zu viel lesen, gelingt es uns nicht, die Gedanken aufzunehmen, uns daran zu erinnern und sie umzusetzen (Jak. 1:24). Ertappst du dich manchmal dabei, die Bibel im Schnelldurchlauf zu lesen? Was dann? Verlangsame das Tempo. Versuch, über das nachzudenken, was du gerade gelesen hast. Du könntest mehr Zeit für das Studium einplanen, damit noch Zeit zum Nachdenken bleibt. w24.09 36:7-9