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RömerIndex der Wachtturm-Publikationen 1945-1985
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2:29 w78 1. 12. 24; w74 1. 4. 206; w74 15. 5. 319; pm 255; w72 15. 1. 43, 55, 57; w72 1. 7. 391; kj 68; g70 22. 8. 28; g66 8. 3. 27; w65 1. 1. 15; w65 15. 1. 56; w63 1. 6. 339; w63 15. 6. 361; ns 283; g63 22. 6. 4; g62 22. 11. 27; w46 15. 10. 309
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Römer: Studienanmerkungen zu Kapitel 2Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
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Jude: Der griechische Ausdruck Ioudáios entspricht dem hebräischen Begriff Jehudhí („zu Juda gehörend“), der in den Hebräischen Schriften mit „Jude“ bzw. „jüdisch“ wiedergegeben wird. Nach der Babylonischen Gefangenschaft setzte sich der Begriff „Jude“ immer mehr als Bezeichnung für alle Israeliten durch. (Siehe Worterklärungen zu „Jude“.) Gemäß 1Mo 29:35 besteht eine Verbindung zwischen dem Namen „Juda“ und dem hebräischen Verb für „preisen“ oder „loben“. Eine mögliche Bedeutung des Namens ist demnach „gepriesen (gelobt)“, „jemand, der gepriesen (gelobt) wird“. Daher könnte es sich bei den Worten von Paulus um ein Wortspiel handeln: Ein echter „Jude“ ist jemand, der von Gott Lob bekommt, weil sein Herz „beschnitten“ ist und er Gott aus ehrlichen Beweggründen dient. (Siehe Anm. zu Beschneidung des Herzens in diesem Vers.) Das größte Lob, das ein Mensch bekommen kann, ist Gottes Anerkennung. Dabei spielt die Abstammung keine Rolle, denn Gott ist nicht parteiisch. Christen im 1. Jh. waren im übertragenen Sinn Juden – sie gehörten zum „Israel Gottes“ (Gal 6:16).
Beschneidung des Herzens: Sowohl in den Hebräischen als auch in den Christlichen Griechischen Schriften wird von der Beschneidung auch im übertragenen Sinn gesprochen. (Siehe Worterklärungen zu „Beschneidung“.) Auch wenn die Israeliten schon buchstäblich beschnitten waren, erwartete Gott von ihnen eine Beschneidung des Herzens. Wörtlich übersetzt sagte Moses laut 5Mo 10:16 und 30:6 (siehe Fnn.) zu den Israeliten: „Beschneidet die Vorhaut eures Herzens“ und „Jehova, dein Gott, wird dein Herz und das Herz deiner Nachkommen beschneiden“. Daran erinnerte auch Jeremia die Israeliten, als sie auf Abwege gekommen waren (Jer 4:4). Das Herz zu beschneiden bedeutet, es zu „reinigen“, also alle Gedanken, Neigungen und Beweggründe daraus zu verbannen, die für Jehova unrein sind und das Herz hart werden lassen. Ohren, die nicht auf Jehovas Anleitung hören, werden ebenfalls als „unbeschnitten“ bezeichnet (Jer 6:10, Fn; siehe Anm. zu Apg 7:51).
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