Donnerstag, 11. Dezember
Enge Freundschaft schließt Jehova mit denen, die Ehrfurcht vor ihm haben (Ps. 25:14)
Was ist deiner Meinung nach für eine enge Freundschaft unverzichtbar? Vielleicht denkst du eher nicht an Furcht oder Ehrfurcht. Doch jeder, der sich eine enge Freundschaft mit Jehova wünscht, muss „Ehrfurcht vor ihm haben“. Wir alle müssen uns eine gesunde Furcht vor Jehova bewahren, ganz gleich wie lange wir ihm schon dienen. Aber was bedeutet Gottesfurcht eigentlich? Wer eine gesunde Furcht vor Jehova hat, liebt ihn und möchte nichts tun, was die Freundschaft zu ihm gefährden könnte. Jesus besaß so eine Gottesfurcht (Heb. 5:7). Er hatte keine krankhafte Angst vor Jehova (Jes. 11:2, 3). Stattdessen liebte er ihn sehr und befolgte seine Anweisungen gern (Joh. 14:21, 31). Wie Jesus empfinden wir tiefen Respekt und große Ehrfurcht vor Jehova, weil er liebevoll, weise, gerecht und mächtig ist. Außerdem wissen wir, dass Jehova uns liebt und dass es ihn berührt, wie wir auf seine Anleitung reagieren. Wir können ihm entweder Schmerz bereiten oder seinem Herzen Freude machen (Ps. 78:41; Spr. 27:11). w23.06 14 Abs. 1-2; 15 Abs. 5
Freitag, 12. Dezember
Als er dann mächtig war, wurde sein Herz überheblich. Das war sein Untergang. Er war seinem Gott Jehova untreu (2. Chr. 26:16)
Mit der Zeit vergaß König Usija, wem er seine Macht und seinen Wohlstand zu verdanken hatte. Was zeigt uns das? Es ist wichtig, uns immer wieder bewusst zu machen, dass alles Gute in unserem Leben von Jehova kommt. Statt uns selbst in den Vordergrund zu rücken, sollten wir für das, was wir erreichen, Jehova die Ehre geben (1. Kor. 4:7). Gestehen wir uns auch demütig ein, dass wir wegen unserer Unvollkommenheit hin und wieder korrigiert werden müssen. Ein Bruder in den Sechzigern schreibt: „Ich hab gelernt, mich nicht zu wichtig zu nehmen. Wenn mir ein dummer Fehler passiert und mich jemand darauf hinweist, versuche ich mich schnell wieder zu fangen und weiterzumachen.“ Tatsache ist: Wenn wir Ehrfurcht vor Jehova haben und uns selbst im richtigen Licht sehen, werden wir das Beste aus unserem Leben machen (Spr. 22:4). w23.09 10 Abs. 10-11
Samstag, 13. Dezember
Ihr müsst ausharren, damit ihr den Willen Gottes ausführen und dann die Erfüllung des Versprechens erleben könnt (Heb. 10:36)
Die ersten Christen mussten ausharren. Sie hatten nicht nur mit den Problemen zu kämpfen, denen alle Menschen begegnen. Viele wurden außerdem verfolgt – nicht nur von den religiösen Führern der Juden und den Römern, sondern sogar von ihren eigenen Angehörigen (Mat. 10:21). Und innerhalb der Versammlung mussten sie sich manchmal gegen den zersetzenden Einfluss und die Ideen von Abtrünnigen wehren (Apg. 20:29, 30). Aber sie ließen sich nicht unterkriegen (Offb. 2:3). Sie dachten über Hiob und andere Vorbilder im Ausharren nach (Jak. 5:10, 11). Sie beteten um Kraft (Apg. 4:29-31). Und sie konzentrierten sich darauf, wie gut sich Ausharren auswirkt (Apg. 5:41). Auch wir können es schaffen auszuharren, wenn wir uns immer wieder mit Glaubensvorbildern aus alter und neuer Zeit beschäftigen. w23.07 3 Abs. 5-6