Mittwoch, 4. November
Geben macht glücklicher als Empfangen (Apg. 20:35)
Dienstamtgehilfen spielen eine wichtige Rolle in den Versammlungen. Es ist ganz offensichtlich, dass der Apostel Paulus diese treuen Männer sehr schätzte. Als er zum Beispiel den Christen in Philippi schrieb, grüßte er neben den Aufsehern auch ausdrücklich die Dienstamtgehilfen (Phil. 1:1). Vielen Brüdern, ob jung oder alt, macht es richtig Freude, Dienstamtgehilfe zu sein. Devan war zum Beispiel 18, als er ernannt wurde. Luis dagegen Anfang 50. Luis spricht vielen aus dem Herzen, wenn er sagt: „Es ist für mich eine große Ehre, mich als Dienstamtgehilfe einsetzen zu dürfen, besonders wenn ich daran denke, wie viel Liebe die Versammlung mir schon gezeigt hat.“ Wenn du ein getaufter Bruder, aber noch kein Dienstamtgehilfe bist, wäre das dann nicht ein schönes Ziel für dich? w24.11 14 Abs. 1-3
Donnerstag, 5. November
Ach Jehova, ich bitte dich, denk doch daran, dass ich getan habe, was in deinen Augen gut war (2. Kö. 20:3)
Im Alter von 39 Jahren erfuhr König Hiskia von Juda, dass er an einer unheilbaren Krankheit litt. Der Prophet Jesaja überbrachte ihm im Auftrag Jehovas die Nachricht, dass er daran sterben würde (2. Kö. 20:1). Hiskias Lage schien hoffnungslos zu sein. Die Nachricht erschütterte ihn tief. Er fing an heftig zu weinen und flehte zu Jehova. Hiskias Tränen und seine Bitte berührten Jehova, und er ließ ihn durch Jesaja wissen: „Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Ich heile dich jetzt.“ Jehova war barmherzig und versprach Hiskia, dass er sein Leben verlängern und Jerusalem aus der Hand der Assyrer befreien würde (2. Kö. 20:4-6). Kämpfst du gerade mit einer unheilbaren Krankheit? Dann bete zu Jehova, auch unter Tränen. Wie die Bibel sagt, ist er „der Vater tiefen Mitgefühls und der Gott allen Trostes. Er tröstet uns in allen unseren Prüfungen“ (2. Kor. 1:3, 4). w24.12 24 Abs. 15-17
Freitag, 6. November
Ich setze meine Hoffnung auf Gott – und diese Männer haben dieselbe Hoffnung –, dass es eine Auferstehung der Gerechten und der Ungerechten geben wird (Apg. 24:15)
Was für eine Freude wird es auslösen, die Auferstandenen willkommen zu heißen! Wir werden auch die unzähligen Schöpfungswerke Jehovas bestaunen können und dadurch immer mehr über unseren Gott lernen (Ps. 104:24; Jes. 11:9). Und am schönsten wird es sein, Jehova ohne den leisesten Anflug von Schuldgefühlen zu dienen. Würdest du das alles für den „vorübergehenden Genuss der Sünde“ eintauschen? (Heb. 11:25). Ganz bestimmt nicht. Alle diese Segnungen sind jedes Opfer wert, das wir heute bringen müssen. Denk daran: Das Leben im Paradies wird nicht für immer eine Zukunftshoffnung bleiben. Es kommt der Tag, wo es zur Realität wird. Das alles ist nur möglich, weil Jehova uns so sehr geliebt hat, dass er seinen Sohn für uns gab. w25.01 29 Abs. 12