Montag, 27. April
Weisheit hält den, der sie besitzt, am Leben (Pred. 7:12)
Jesus machte durch eine Geschichte deutlich, wie unvernünftig jemand ist, der Geld aufhäuft, „aber in Gottes Augen nicht reich ist“ (Luk. 12:16-21). Keiner weiß, was morgen kommt (Spr. 23:4, 5; Jak. 4:13-15). Und als Christen stehen wir vor einer besonderen Herausforderung. Wie Jesus sagte, muss ein Nachfolger von ihm bereit sein, sich von „allem, was er hat“, zu verabschieden (Luk. 14:33). Die Christen in Judäa haben finanzielle Einbußen „mit Freude hingenommen“ (Heb. 10:34). Und auch in unserer Zeit haben viele Brüder wegen ihrer politischen Neutralität finanzielle Sicherheiten aufgegeben (Offb. 13:16, 17). Was hat ihnen dabei geholfen? Das feste Vertrauen in Jehovas Versprechen: „Ich werde dich nie verlassen und dich nie im Stich lassen“ (Heb. 13:5). Wir tun also unser Bestes, um für die Zukunft vorzusorgen, vertrauen aber darauf, dass Jehova uns bei unerwarteten Ereignissen auffangen wird. w25.03 29 Abs. 13-14
Dienstag, 28. April
Wir wollen jetzt, nachdem wir die Grundlehren über den Christus hinter uns gelassen haben, nach Reife streben und nicht wieder eine Grundlage legen (Heb. 6:1)
Auf dem Weg zu christlicher Reife lässt uns Jehova nicht allein. In der Versammlung gibt es Männer, die Hirten und Lehrer sind. Sie helfen uns dabei, „voll erwachsene“ Christen zu werden, „bis wir … das Maß erreicht haben, das der Fülle des Christus entspricht“ (Eph. 4:11-13). Jehova schenkt uns auch seinen heiligen Geist, damit wir „die Denkweise Christi“ entwickeln können (1. Kor. 2:14-16). Außerdem erfahren wir durch die vier Evangelien, wie Jesus dachte, sprach und handelte. Wenn wir seinem Beispiel folgen, können wir das Ziel erreichen, reif zu werden. Doch Reife schließt auch ein, nicht nur bei den „Grundlehren über den Christus“ zu bleiben. w24.04 4-5 Abs. 11-12
Mittwoch, 29. April
Denkfähigkeit wird auf dich aufpassen, und Unterscheidungsvermögen wird dich beschützen (Spr. 2:11)
Wir treffen jeden Tag Entscheidungen. Einige davon sind relativ leicht, zum Beispiel was wir frühstücken oder wann wir ins Bett gehen. Andere Entscheidungen sind schwerer zu treffen. Vielleicht haben sie Auswirkungen auf unsere Gesundheit, unser Glück, unseren Dienst für Jehova oder auf Menschen, die wir lieben. Wir wollen Entscheidungen treffen, die für uns und unsere Familie gut sind und die vor allem Jehova gefallen (Röm. 12:1, 2). Willst du eine gute Entscheidung treffen, besteht ein wichtiger Schritt darin, Informationen zu sammeln. Warum? Stell dir vor, ein Arzt hat einen schwer kranken Patienten vor sich. Würde er eine Therapie verordnen, ohne ihn zu untersuchen und ihm Fragen zu stellen? Bestimmt nicht. Auch du wirst bessere Entscheidungen treffen, wenn du zuerst nach Informationen suchst, die in deiner Situation eine Rolle spielen. w25.01 14 Abs. 1-3