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RömerIndex der Wachtturm-Publikationen 1945-1985
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3:9 w81 15. 2. 13; w73 15. 1. 41; g65 8. 2. 4; w46 1. 7. 200
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Römer: Studienanmerkungen zu Kapitel 3Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
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der Sünde unterworfen: Wtl. „unter Sünde“. Die griechische Präposition hypó („unter“) bedeutet hier, dass man unter der Herrschaft von jemandem oder etwas ist. In der Bibel wird die Sünde als ein Tyrann dargestellt, der die Menschen in Sklaverei hält (Joh 8:34; Rö 6:16-20; 7:14). Passend dazu sagt Paulus, dass die Sünde „als König“ regiert (Rö 5:21).
Sünde: In der Bibel ist das übliche griechische Wort für Sünde hamartía. Hier kommt es zum ersten Mal im Römerbrief vor. Das damit verwandte Verb hamartánō bedeutet wtl. „verfehlen“, im Sinn von „ein Ziel verfehlen (nicht erreichen)“. Griechische Schriftsteller verwendeten dieses Verb z. B., wenn ein Soldat mit dem Speer sein Ziel verfehlte. Die entsprechenden hebräischen Wörter chattáʼth („Sünde“) und chatáʼ („sündigen“) haben eine ähnliche Bedeutung. In Ri 20:16 wird über ausgewählte Benjaminiter gesagt: „Jeder von ihnen konnte mit einer Steinschleuder haargenau treffen, ohne das Ziel zu verfehlen.“ Sowohl die hebräischen als auch die griechischen Wörter werden nicht nur gebraucht, wenn jemand ein buchstäbliches Ziel verfehlt. In übertragenem Sinn können sie sich auch auf ein moralisches oder intellektuelles Scheitern beziehen. In der Bibel beziehen sich diese Wörter meistens darauf, dass Menschen sündigen – das Ziel verfehlen, nach den moralischen Maßstäben des Schöpfers zu leben (1Mo 39:9; 1Sa 7:6; Ps 51:4; Da 9:8; Luk 15:18; Rö 2:12; 5:12). In der Septuaginta wird das hebräische Verb chatáʼ oft mit hamartánō wiedergegeben. (Siehe Anm. zu Rö 3:23.)
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