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Römer: Studienanmerkungen zu Kapitel 4Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
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Glücklich: Das entsprechende griechische Wort makários kommt in den Christlichen Griechischen Schriften 50 Mal vor. Paulus beschreibt hier „das Glück des Menschen, dem Gott Gerechtigkeit ohne Taten anrechnet“ (Rö 4:6). Dasselbe Wort wird für Gott gebraucht sowie für Jesus in seiner himmlischen Herrlichkeit (1Ti 1:11; 6:15). Jesus verwendete es auch in der Bergpredigt bei den Glücklichpreisungen (Mat 5:3-11; Luk 6:20-22). In diesem und im nächsten Vers zitiert Paulus aus Ps 32:1, 2. Die Wendung „glücklich ist“ (oder ähnlich wiedergegeben) kommt in den Hebräischen Schriften oft vor (5Mo 33:29; 1Kö 10:8; Hi 5:17; Ps 1:1; 2:12; 33:12; 94:12; 128:1; 144:15; Da 12:12). Mit dem hebräischen und dem griechischen Wort für „glücklich“ ist mehr gemeint als Unbeschwertheit oder die Fröhlichkeit, die man verspürt, wenn man etwas Schönes erlebt. Nach der Bibel ist man nur dann wirklich glücklich, wenn man Gott lieben lernt, ihm treu dient, seine Anerkennung genießt und von ihm gesegnet wird.
verziehen: Oder „vergeben“. Paulus zitiert hier aus Ps 32:1 (31:1, LXX) nach der Septuaginta, wo dasselbe griechische Wort (aphíēmi) vorkommt. Die Grundbedeutung von aphíēmi ist „gehen lassen“ (Joh 11:44; 18:8). Es kann aber auch „Schulden erlassen“ bedeuten (Mat 18:27, 32) und im übertragenen Sinn „vergeben“ (Mat 6:12). (Siehe Anm. zu Mat 6:12.)
zugedeckt: Oder „vergeben“. Das griechische Verb epikalýptō kommt in den Christlichen Griechischen Schriften nur ein Mal vor. Wörtlich bedeutet es „eine Decke über etwas legen“. Hier wird es als Synonym und als Bild für „vergeben“ verwendet. Paulus zitiert aus Ps 32:1, wo epikalýptō in der Septuaginta (Ps 31:1) erscheint. Es ist die Übersetzung eines hebräischen Wortes, das „zudecken“ bedeutet und im Sinn von „Sünden vergeben“ gebraucht wird.
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