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RömerIndex der Wachtturm-Publikationen 1945-1985
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9:17 bw 115-17; kj 360; w65 15. 8. 489; im 307; nh 86; w54 1. 10. 594; w53 15. 5. 307, 313
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Römer: Studienanmerkungen zu Kapitel 9Die Bibel. Neue-Welt-Übersetzung (Studienausgabe)
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in einer Schriftstelle wird zum Pharao gesagt: Wtl. „die Schrift sagt zum Pharao“. Paulus leitet das folgende Zitat aus 2Mo 9:16 so ein, als würde „die Schrift“ selbst sprechen, obwohl es sich um eine Botschaft handelte, die Jehova dem Pharao durch Moses ausrichten ließ (2Mo 9:13-19). Das Stilmittel der Personifikation gebraucht Paulus auch in Rö 3:19, wo er schreibt: „Nun wissen wir, dass alles, was das Gesetz sagt, an die gerichtet ist, die dem Gesetz unterstehen.“ Die Hebräischen Schriften, einschließlich des Gesetzes, zu personifizieren war passend, weil sie als das Wort Gottes gesehen wurden – Gott sprach durch sie. Dasselbe Stilmittel gebrauchte Jesus manchmal für den heiligen Geist, z. B. wenn er sagte, dass der Geist „lehrt“ oder „Zeuge ist“ (Joh 14:26; 15:26).
habe ich dich bestehen lassen: In den meisten Bibelübersetzungen finden sich hier Formulierungen wie z. B. „habe ich dich erweckt“. Dadurch entsteht der Eindruck, Gott hätte den Pharao eingesetzt. Allerdings zitiert Paulus aus 2Mo 9:16, wo der eigentliche Sinn aus dem Zusammenhang deutlich wird. Vor der siebten Plage ließ Gott dem Pharao ausrichten: „Ich hätte jetzt schon meine Hand ausstrecken können, um dich … zu schlagen, und du wärst auf der Erde ausgelöscht worden“ (2Mo 9:15). Stattdessen entschied sich Jehova, den Pharao zu verschonen, und sagte: „Ich [habe] dich am Leben gelassen [oder „dich erhalten“; wtl. „dich (be)stehen lassen“]“ (2Mo 9:16). In der Septuaginta werden diese Worte Jehovas mit „du bist bewahrt worden“ übersetzt. Sowohl der Zusammenhang in 2. Mose als auch die Übersetzung in der Septuaginta sprechen somit für die vorliegende Wiedergabe.
damit mein Name auf der ganzen Erde bekannt gemacht wird: Paulus zitiert hier aus 2Mo 9:16. Die Worte gehören zu der Botschaft, die Jehova dem Pharao nach der sechsten Plage durch Moses ausrichten ließ (2Mo 9:8-15). In der Bibel steht das Wort „Name“ manchmal für eine Person, ihren Ruf oder für alles, was sie über sich selbst offenbart (2Mo 34:5, 6; siehe Anm. zu Mat 6:9; Joh 17:6, 26). Die Heiligung und Rechtfertigung von Gottes Namen wird in der Bibel immer wieder thematisiert. Zum Beispiel betete ein Psalmist: „Die Menschen sollen wissen, dass du, dessen Name Jehova ist, du allein, der Höchste bist über die ganze Erde“ (Ps 83:18). Im Bibelbuch Hesekiel findet sich über 50 Mal die Aussage Jehovas: „Sie werden erkennen müssen, dass ich Jehova bin“ (Hes 6:7; 38:23). Jesus sagte seinen Jüngern, sie sollten um die Heiligung des Namens Gottes beten (Mat 6:9). Paulus forderte die Christen auf, Gottes Namen öffentlich bekannt zu machen (Heb 13:15). Und in Off 15:4 wird die rhetorische Frage gestellt: „Wer wird keine Ehrfurcht vor dir haben, Jehova, und deinen Namen nicht verherrlichen?“
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