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Fußnote

b Wenn wir die Sache nicht so betrachteten, dass Jesus ein Gleichnis sprach, sondern etwas Buchstäbliches meinte, was würden dann Abrahams Worte bedeuten? Folgendes: dass Errettung aus dem Hades und den feurigen Qualen dadurch erlangt wird, dass man nur Mose (oder das Gesetz) und die Propheten nimmt, ohne die inspirierten Schriften der Jünger Jesu zu brauchen, das Neue Testament, wie viele es nennen. Es gibt viele, die sich als Christen bekennen und sagen, dass wir das Alte Testament oder „Mose und die Propheten“ nicht brauchten, doch hier sagt Abraham, dass sie „Mose und die Propheten“ brauchen, ohne dass er das sogenannte „Neue Testament“ erwähnt. Etwas anderes: Wenn hier der buchstäbliche Abraham gemeint wäre, der damals seit mehr als achtzehnhundert Jahren tot war, wie konnte er im Grabe sein und dabei etwas wissen von Mose und den Propheten, also von Männern, die Hunderte von Jahren nach seinem Tode lebten? (Jes. 38:18; Ps. 6:5) Wie konnte ferner, im Lichte von Prediger 9:5, 10 betrachtet, der reiche Mann im Hades, Scheol oder in der Hölle zu Abraham sprechen? Und in Anbetracht von Hiob 14:19-22, wie konnte er die Veränderung im Zustande des Lazarus und sein Kommen zu göttlichen Ehren denn sehen? Nur wenn Jesus ein Gleichnis sprach, konnte das, was er hier beschrieb, möglich sein.

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