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    Der Wachtturm 1952 | 15. Juni
    • durch Ehebande mit den Kanaanitern, indem er statt dessen in seiner Heimat für seinen Sohn Isaak eine Frau holen liess. (1. Mose 24:3, 4) Isaaks Sohn Jakob wurde auf ähnliche Weise vor heidnischen Frauen beschützt. (1. Mose 28:1, 2) Jahrhunderte später wurde den Israeliten, als sie nach dem Verheissenen Lande unterwegs waren, geboten, Ehen mit den Ungläubigen in Kanaan zu meiden: „Du sollst dich nicht mit ihnen verschwägern: deine Tochter sollst du nicht seinem Sohne geben, und seine Tochter sollst du nicht für deinen Sohn nehmen; denn sie würden deine Söhne von mir abwendig machen, dass sie anderen Göttern dienten.“ (5. Mose 7:3, 4) So wichtig war dieser Grundsatz, dass Jehova ihn in sein göttliches Gesetz aufnahm: „… damit du nicht einen Zusammenschluss machest mit den Nationen, indem du überlaufest zu ihren Göttern, ihren Göttern opferst und einwilligst, an ihren Opfermahlzeiten teilzunehmen, deine Söhne mit ihren Töchtern verheiratest, die zu ihren Göttern überlaufen, und auch deine Söhne zum Überlaufen veranlassen werden.“ (2. Mose 34:15, 16, Mo) Enge gesellschaftliche Beziehungen irgendwelcher Art wurden als gefährlich verboten. Nachdem die Israeliten Kanaan betreten und viele Siege über die Feinde errungen hatten, war es immer noch unerlässlich, sie vor der Verwicklung in Beziehungen mit den Heiden, einschliesslich der Ehebeziehungen, zu warnen. — Jos. 23:6-8, 12, 13.

      Doch gab es stets Israeliten, die dachten, sie seien geistig stark genug, heidnische Frauen zu ehelichen, sich der Ehebande zu erfreuen und gleichzeitig der umgarnenden Wirkung der Dämonenreligionen ihrer Frauen zu widerstehen. Gottes guter Rat und Befehl aber konnte nicht ungestraft übersehen werden, auch nicht vom Weisesten der alten Zeiten, von König Salomo. Von ihm steht geschrieben, er habe viele fremde Frauen geliebt und Frauen aus den heidnischen Nationen rund herum genommen, und „da neigten seine Weiber sein Herz anderen Göttern nach; und sein Herz war nicht ungeteilt mit Jehova, seinem Gott“. Diesen willentlichen Ungehorsam legte Salomo an den Tag, nachdem Jehova Gott ihn gewarnt und ihm „geboten hatte, nicht anderen Göttern nachzuwandeln; aber er beobachtete nicht, was Jehova geboten hatte“. — 1. Kön. 11:1-11; Esra 9:1, 2.

      Ähnliche warnende Mahnungen, sich von dieser alten Welt getrennt zu halten, finden sich auch in den Christlichen Griechischen Schriften. Zum Beispiel: „Seid nicht in einem ungleichen Joche mit Ungläubigen … welches Teil hat ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?“ (2. Kor. 6:14, 15, NW) Wenn einer der Zeugen Jehovas mit einem Ungläubigen heiratet, so begibt er sich in ein ungleiches Joch und kann nicht verhindern, dass ein ungleiches Ziehen sowie Druck und Reibung entsteht. Alle sollten sich erinnern, dass Ehebande sich als Fesseln für lange Zeit erweisen können, denn vor Gottes Richterstuhl können sie nicht leichthin gesprengt und wegen irgend etwas, was nicht Ehebruch auf seiten der Ehepartner ist, zerbrochen werden. (Matth. 19:9; Mark. 10:11, 12) Diese Bande mögen vermehrte Verantwortung bringen sowie Einschränkungen der Freiheit des Betreffenden, die lebenslang dauern. Aus diesem Grunde sollte nicht nur eine erste Heirat, sondern auch eine Wiederverheiratung nach dem Tode eines Partners sorgfältig erwogen werden. Der Apostel Paulus gibt den Rat: „Eine Frau ist während der ganzen Zeit, da ihr Mann lebt, gebunden. Wenn ihr Mann aber in Todesschlaf fallen sollte, ist sie frei, verheiratet zu werden mit wem sie will, NUR IM HERRN.“ — 1. Kor. 7:39, NW.

      Die hier hinsichtlich christlicher Witwen, die sich wiederverheiraten möchten, angegebene Beschränkung gilt mit gleicher Kraft irgendeinem Diener Gottes, der einen Mann oder eine Frau sucht, nämlich „nur im Herrn“ zu heiraten. Dies bedeutet, nur eine Person zu heiraten, die Jehova geweiht ist, wie man dies selbst ist. Wenn ein Christ sich mit einem Ungläubigen in ein ungleiches Joch begibt, so ist dies der christlichen Wohlfahrt nicht förderlich, und er lässt sich mehr durch Leidenschaft dazu treiben. Eine solch willentliche, absichtliche Gefährdung seines christlichen Wohls und seiner geistigen Interessen ist weder Gott noch Christus wohlgefällig, sondern bedeutet einen Trotz gegenüber dem Rat und Gebot Jehovas.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1952 | 15. Juni
    • Bekanntmachungen

      DEM WORT GOTTES DEN ERSTEN PLATZ EINRÄUMEN IN UNSERM LEBEN

      „Wodurch wird ein Jüngling seinen Pfad in Reinheit wandeln? Indem er sich bewahrt nach deinem Worte. An deinen Satzungen habe ich Wonne; deines Wortes werde ich nicht vergessen.“ (Psalm 119:9, 16) Dies ist ein hervorragender Rat für alt und jung und zeigt, welche Haltung jemand in bezug auf Gottes Wort einnehmen sollte. Ehrliche, aufrichtige Personen suchen heute Gottes Willen zu erkennen und ihn zu tun. Das Studium des Wortes Gottes ist für solche unerlässlich. Indem sie die Blätter der Bibel durchgehen, lernen sie kostbare Wahrheiten kennen und suchen dann auch die erlangte Erkenntnis mit andern nah und fern zu teilen. Demgemäss machen Jehovas Zeugen in den Monaten Juni, Juli und August in der ganzen Welt eine besondere Anstrengung, um mit der Botschaft von Gottes Königreich in die abgelegenen und schwieriger zu erreichenden Gebiete zu gehen. Auch du kannst die Erkenntnis, die du besitzest, mit andern teilen, indem du bei Freunden und Nachbarn vorsprichst. Wer weitere Einzelheiten zu wissen wünscht, trete mit Jehovas Zeugen in seiner Umgebung in Verbindung oder schreibe an die Gesellschaft. Dem Worte Gottes den ersten Platz im Leben einzuräumen wird dir grosse Freude und Segen bringen.

      BETHEL-FERIEN

      Die Büros, die Druckerei und das Bethelheim in Wiesbaden werden wegen der jährlichen Ferien vom 5. bis 20. Juli geschlossen sein. Bestellungen und Korrespondenzen, die während dieser Zeit einlaufen, werden allmählich nach der Wiedereröffnung der Büros erledigt. Um Verspätungen zu vermeiden, wird es nötig werden, daß ihr eure Bedürfnisse gut im voraus ins Auge faßt und eure Bestellungen rechtzeitig einreicht, damit sie vor den Ferien erledigt werden können.

      MÖCHTEST DU MISSIONARARBEIT LEISTEN?

      Hast du je davon geträumt, Missionar zu werden? oder dich danach gesehnt, Gott in irgendeiner solchen Weise zu dienen? Nicht nur indem man sich in fremde Länder begibt, kann man dies tun. Du kannst Missionararbeit tun, indem du die Botschaft von Gottes Königreich nach erreichbaren abgelegenen Gebieten hinträgst, möglicherweise während eines Wochenendes von dem Orte aus, wo du wohnst. Es mag in Nachbargegenden Orte geben, wo dieses „Evangelium vom Königreich“ nur in beschränkter Weise oder vielleicht überhaupt nicht gepredigt worden ist. Während der Monate Juni, Juli und August kannst du an einer besonderen Missionar-Tätigkeit teilhaben, um solch abgelegene Orte zu erreichen und die Freude zu erleben, jemandem die frohe Botschaft zu bringen, der bis jetzt dieser wichtigen Dinge noch unkundig ist. Werde während deiner Sommerferien oder während der Wochenenden „Missionar“. Richte an das Büro der Gesellschaft (Adresse siehe Innenseite des Vorderblattes) die Anfrage, ob es dort eine Gruppe von Zeugen Jehovas gebe, mit denen du Fühlung nehmen könntest

      Tagestexte für Juli

      16. Er sandte sein Wort und heilte sie und entriss sie ihren Gruben [ihrem Verderben, ZB]. — Ps. 107:20, de Wette. wX 1. 6. 51 12, 13a

      17. Gott wird ihr helfen beim Anbruch des Morgens [und dies recht früh, AS]. — Ps. 46:5. wX 15. 5. 51 12-14a

      18. Keiner ist wie du, Herr, unter den Göttern … du bist Gott, du allein … Jehova. — Ps. 86:8-11. wX 1. 1. 52 17a

      19. Die neue Persönlichkeit, die durch genaue Erkenntnis erneuert wird nach dem Bilde dessen, der sie schuf. — Kol. 3:10, NW. wX 15. 12. 51 23-25

      20. Dein Wort ist Leuchte meinem Fusse und Licht für meinen Pfad. — Ps. 119:105. wX 1. 8. 51 1

      21. Der Tod herrschte als König von Adam her … Damit, gleichwie Sünde als König mit dem Tode herrschte, so auch unverdiente Güte als König herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn. — Röm. 5:14, 21, NW. wX 1. 10. 51 31-33

      22. Jeder [irgend jemand, Mo], der sich von seiner Frau scheidet und eine andere heiratet, begeht Ehebruch, und wer eine Frau heiratet, die von ihrem Mann geschieden ist, begeht Ehebruch. — Luk. 16:18, NW. wX 15 4. 51 8a

      23. Der Herr, euer Gott, prüft euch. — 5. Mose 13:3, AÜ, Al. wX 15. 10. 51 16, 18b

      24. Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, klar wie Kristall, der vom Throne Gottes und des Lammes inmitten ihrer Strasse hinabfloss. Und diesseits und jenseits des Stromes standen Bäume des Lebens. — Off 22:1, 2, NW. wX 15. 7. 51 2b

      25. [Möchten] jene, die im Einklang mit dem Willen Gottes leiden, fernerhin einem treuen Schöpfer ihre Seelen anbefehlen, während sie Gutes tun. — 1. Pet. 4:19, NW. wX 15. 11. 51 16a

      26. Nicht mehr wird der Tor edel genannt werden, noch der Arglistige als fürstlich erachtet. Aber der Edle plant Edles, und für Edles bezieht er Stellung. — Jes. 32:5, 8, AÜ. wX 1. 3. 52 9, 10a

      27. Ihr tut gut, darauf zu achten als auf eine Lampe, die an einem dunklen Orte scheint, bis der Tag anbricht. — 2. Pet. 1:19, NW. wX 1. 8. 51 16, 17a

      28. Wie ein rechter Soldat Christi Jesu nimm teil am Erleiden von Ungemach. — 2. Tim. 2:3, NW. wX 15. 3. 51 21a

      29. Bereuet, und lasst euch ein jeder taufen … Lasst euch retten aus dieser verdrehten Generation. — Apg. 2:38, 40, NW. wX 15. 1. 52 15

      30. Er wird verschmachten lassen alle Götter der Erde. — Zeph. 2:11, KJ. wX 1. 1. 52 13, 14a

      31. Heilige sie mittels der Wahrheit; dein Wort ist Wahrheit. — Joh. 17:17, NW. wX 15. 12. 51 16, 17

      Erklärung zum Auffinden weiterer Kommentare über diese Texte: Die Zahlen, die dem Datum des „Wachtturms“ folgen, beziehen sich auf Abschnitte im ersten Studiumartikel. Wenn nach der Abschnittsziffer ein „a“ folgt, ist der Kommentar im zweiten Studiumartikel zu finden; wenn ein „b“ folgt, betrifft es den dritten Studiumartikel.

      „WACHTTURM“-STUDIEN

      Woche vom 13. Juli: Das Feld biblischer Prophezeiung, Abschn. 1-20.

      Woche vom 20. Juli: Das Feld biblischer Prophezeiung, Abschn. 21-24; ferner: Hilfen zum Verständnis der Prophezeiung.

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