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Sie erfüllen die Bedingungen für die Laufbahn eines MissionarsErwachet! 1971 | 8. Februar
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war nicht von dem Wunsch beherrscht, den Willen Gottes zu tun. Dann wandte sich das Drama dem Bibelbericht über Ruth, Noomi und Boas zu und zeigte, wie sehr ihnen das Vorhaben Jehovas am Herzen lag. Die Botschaft des Dramas war unmißverständlich: Man muß sich im Leben unbedingt von Jehovas Vorhaben leiten lassen. Wie passend war es, daß die Studenten mithalfen, diesen wichtigen Gedanken zu vermitteln, denn alle Anwesenden wußten, daß die Studenten der neunundvierzigsten Klasse sich in ihrem Leben von Gottes Vorhaben leiten ließen; der Beweis dafür war ja die Tatsache, daß sie die Bedingungen erfüllten, als Missionar ausgesandt zu werden.
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„Du sollst nicht ehebrechen“Erwachet! 1971 | 8. Februar
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„Dein Wort ist Wahrheit“
„Du sollst nicht ehebrechen“
„DER Ehebruch ist heute ein Vergnügen, dem man leichtfertig und ohne die geringsten Schuldgefühle nachgeht.“ Zu diesem Schluß kamen einige Psychiater, die an der Jahreskonferenz (1969) der Gesellschaft amerikanischer Psychiater teilnahmen. Das ist auch nicht verwunderlich, wenn man erfährt, daß nach den neuesten Statistiken 60 Prozent der verheirateten Männer und 35 bis 40 Prozent der verheirateten Frauen zugeben, Ehebruch verübt zu haben.
Albert Ellis, Leiter des Instituts für eine vernünftige Lebensweise, erklärte: „Ein gutes Mittel, ein Ehepaar zusammenzuhalten, kann der Ehebruch sein.“ Nach seiner Meinung ist es einem „gesunden“ Ehebrecher möglich, „ein außereheliches Liebesverhältnis zu haben, ohne seine Ehe zu zerstören oder seine Familienbande zu zerreißen“, und er mag ohne weiteres das Gefühl haben, „wenn er ein außereheliches Verhältnis habe, gehe es ihm besser, als wenn er sich nur mit seinem Ehepartner begnüge“. Auch gewisse Geistliche haben den Ehebruch verteidigt.
In Gottes Wort wird aber etwas ganz anderes gesagt. Jehova Gott, der den Menschen geschaffen und ihm die Fähigkeit verliehen hat, sich fortzupflanzen, besitzt das Recht, Gesetze über den Gebrauch dieser Fähigkeit zu erlassen. Das siebente der Zehn Gebote, die er dem Volke Israel gab, lautet: „Du sollst nicht ehebrechen.“ Und wie sollte jemand, der dieses Gesetz übertrat, bestraft werden? Mit dem Tod. — 2. Mose 20:14; 5. Mose 22:22.
Auch den Christen wird der Ehebruch ausdrücklich untersagt. Deutlich wird erklärt, daß Ehebrecher ‘Gottes Königreich nicht ererben werden’ und daß Gott „Hurer und Ehebrecher richten“ wird. — 1. Kor. 6:9, 10; Hebr. 13:4.
Heute sind viele bestrebt, den Ehebruch zu entschuldigen, doch das ist Selbstbetrug. Die biblisch Regel: „Was immer ein Mensch sät, das wird er auch ernten“ kann nicht umgestoßen werden. (Gal. 6:7) Man bedenke, welche Folgen ein Ehebruch haben könnte: ein schuldbeladenes Gewissen, Geschlechtskrankheit und unerwünschte Schwangerschaft. Angenommen, es kommt zu einer solchen Schwangerschaft, wer muß denn für die Mutter sorgen und das uneheliche Kind großziehen? Oder wird man zu einer Abtreibung Zuflucht nehmen und so einen Mord begehen? Auch denke man daran, wie schmerzlich es für den unschuldigen Ehepartner sein wird, wenn er erfährt, daß sein Partner Ehebruch begangen hat. Außerdem darf man nicht vergessen, daß die Eifersucht als Folge eines Ehebruchs nicht nur zu einer Scheidung, sondern auch zu einem Mord führen kann. — Spr. 6:27-35.
Ferner denke man an die Strafe in Form psychologischer Folgen. Psychologe und Hochschullehrer Dr. L. Salzman sagte, der Ehebrecher beraube sich der Möglichkeit, das tiefe
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