-
Der menschliche Körper — ein technisches WunderErwachet! 1977 | 8. Mai
-
-
Gelenke miteinander verbunden. Interessanterweise sind die sogenannten Selbstschmiersysteme, die in Autos Verwendung finden, eine erst kürzlich aufgebrachte technische Errungenschaft.
Vielseitigkeit
Die Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers übertrifft einfach unsere Vorstellungskraft. Man denke an die Fertigkeit des Menschen auf dem Gebiet der Architektur, des Bauwesens, der Musik, des Sports, der Schnitzerei, Bildhauerei, Malerei und der Technik. Die Hände, die eine Axt fest ergreifen, um einen Baum zu fällen, können auch ein Messer führen, um einen schönen Gegenstand zu schnitzen, oder sie können ein Skalpell handhaben, um winzige chirurgische Einschnitte vorzunehmen. Beine und Füße, die man zum Gehen benutzt, können genausogut zum Rennen, Springen und Klettern eingesetzt werden. Gibt es irgendeine Maschine, die auch nur annähernd einige der vielen Bewegungen und Tätigkeiten des menschlichen Körpers nachahmen könnte?
Ebenfalls erstaunlich ist der Umstand, daß der Kraftstoff für all die vielen Körperfunktionen nicht nur aus einer, sondern aus vielen Quellen gewonnen werden kann. Zudem trägt noch die große Vielfalt der Nahrungsmittel — Früchte, Gemüse und Fleisch —, die man zu sich nimmt, um die Bedürfnisse des Körpers zu befriedigen, zur Lebensfreude bei.
Ja, wenn wir auch nur einige Einzelheiten des wunderbaren menschlichen Körpers in Betracht ziehen, können wir nicht umhin, beeindruckt zu sein. Es ist keine Übertreibung, ihn als „technisches Wunder“ zu bezeichnen. Mit gutem Grund können wir in folgende Worte eines Liederschreibers aus dem Altertum einstimmen: „Ich [bin] auf furchteinflößende Weise wunderbar gemacht ... [Gottes] Werke sind wunderbar, wie meine Seele es sehr wohl weiß“ (Ps. 139:14).
-
-
Was bringt die Zukunft den Afrikanern?Erwachet! 1977 | 8. Mai
-
-
Was bringt die Zukunft den Afrikanern?
Vom „Awake!“-Korrespondenten in Liberia
HEUTE gehen in der Welt ständig Veränderungen vor sich, und nirgendwo ist ein schnellerer und durchgreifenderer Wandel zu beobachten als auf unserem Kontinent — Afrika. In den vergangenen fünfzehn Jahren sind Dutzende neuer Staaten gegründet worden, die Kolonialreiche dagegen sind verfallen. Wie lautet das Motto dieser neuen afrikanischen Staaten? Entwicklung! Deshalb sucht man in vielen Gebieten Afrikas die Industrialisierung voranzutreiben. Viele von uns Afrikanern haben ihr Dorf verlassen und sind in die Stadt gezogen, um dort Arbeit zu suchen. Im Schmelztiegel der Städte haben sich die Stammeskulturen und -werte aufgelöst.
Angesichts dieser Veränderungen fragen sich viele von uns: „Was wird die Zukunft Afrika und den Afrikanern bringen? Sollen wir fortfahren, den westlichen Industrienationen nachzueifern, oder sollen wir Afrikaner uns bemühen, unsere jahrhundertealten Traditionen zu erhalten?“
Diese Fragen tauchen auf, weil einige von uns im Ausland studiert und dort Gelegenheit
-