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  • Brauchbare Ratschläge für das praktische Leben
    Erwachet! 1976 | 8. Januar
    • und Homosexuellen sein Reich nicht gibt’ (1. Kor. 6:9, 10, NT 68). Würden die Menschen den biblischen Rat befolgen, so würden sie sich sehr viel Kummer ersparen; auch gäbe es weniger Haß und weniger Krankheiten (Röm. 1:24-27).

      Ehe- und Familienleben

      Den Eheleuten und den Kindern wird in Gottes Wort folgendes geboten: „Die Ehefrauen seien ihren Männern untertan wie dem Herrn.“ „Die Ehemänner [sind] verpflichtet, ihre Frauen zu lieben wie ihre eigenen Leiber.“ „Kinder, gehorcht euren Eltern in Gemeinschaft mit dem Herrn, denn das ist gerecht“ (Eph. 5:22, 28; 6:1).

      Die Wichtigkeit eines harmonischen Familienlebens kann nicht genug betont werden. Die Bibel enthält viele Ratschläge über das Verhältnis zwischen Mann und Frau, über die Kindererziehung und über ein glückliches Familienleben. Sind diese Ratschläge praktisch? Dr. Charles W. Socarides zitiert in einem Artikel, der überschrieben war „Die Homosexualität ist keine Veranlagung, sondern eine Störung“, aus dem Buch Homosexualität: Eine psychoanalytische Studie männlicher Homosexueller (engl.), verfaßt von Dr. Irving Bieber. In einem Bericht über 106 männliche Homosexuelle und 100 männliche Heterosexuelle wurde erwähnt, daß Homosexuelle häufig eine Mutter haben, die sexuell provozierend und anklammernd ist, und einen Vater, der abweisend und distanziert ist.

      Dr. Socarides schreibt weiter: „Nach meiner Überzeugung wird die Homosexualität dadurch verursacht, daß ein menschliches Wesen in der frühkindlichen Phase steckenbleibt, in der die Ablösung von der Mutter vollzogen werden und in der sich seine individuelle Eigenart ausbilden sollte; dies ist normalerweise im Alter von drei Jahren erreicht und ist für sein Geschlechtsbewußtsein entscheidend. Geschieht das nicht, so hat das bei Jungen einen Mangel an Männlichkeit zur Folge und gleichzeitig eine Intensivierung und Fortdauer der primären Identifikation mit der Mutter. So beginnt die homosexuelle Entwicklung.“

      Die Homosexualität ist nur eine von vielen schlechten Früchten, die zum Teil darauf zurückzuführen sind, daß dem Mann und der Frau, dem Vater und der Mutter sowie den Kindern nicht der Platz zuerkannt wird, der ihnen in der Familie zukommt. Wie können die Kinder richtig erzogen werden, wenn die Eltern uneins sind, wenn sie sich gegenseitig kein Vertrauen schenken und wenn sie nicht glücklich sind? Zerrüttete Familienverhältnisse oder eine Familie, in der man nicht mehr miteinander spricht oder deren Glieder kein liebevolles Verhältnis zueinander haben und in der es an Ordnung und Zucht mangelt, bildet den Nährboden für alle möglichen Verbrechen. Kann man mit Recht sagen, daß die Menschen ganz gut ohne die Ratschläge, die die Bibel über das Familienleben gibt, auskommen?

      Schlechte Gesellschaft

      In vielen Fällen sind also schlechte Neigungen auf Fehler zurückzuführen, die im Elternhaus gemacht worden sind, aber es gibt natürlich noch andere Faktoren, die zur Ausbreitung der Unsittlichkeit beitragen. Wenn man pornographische Schriften liest, pflegt man mit dem Verfasser dieser Schriften geistige Gemeinschaft. Auch durch den persönlichen Umgang mit Leuten, die auf einem niedrigen sittlichen Niveau stehen, werden andere, die ursprünglich sittlich höher standen, verlockt, ein ungehemmtes und zügelloses Leben zu führen (1. Petr. 4:4, NT 68). Die Bibel gibt den Rat, über Dinge nachzusinnen, die gut sind, und sagt warnend: „Schlechte Gesellschaft verdirbt nützliche Gewohnheiten“ (1. Kor. 15:33; Phil. 4:8). Wir werden unweigerlich schlecht handeln, wenn wir Personen zu unseren „Freunden“ machen, die es gewohnt sind, schlecht zu handeln. Die Bibel sagt schlicht: „Wer mit Weisen wandelt, wird weise werden, wer sich aber mit den Unvernünftigen einläßt, dem wird es schlecht ergehen“ (Spr. 13:20). Ist das nicht ein guter, vernünftiger und praktischer Rat?

      Geschäftsgebaren

      Die Bibel enthält sogar Ratschläge für Geschäftsleute. Zum Beispiel finden wir darin folgenden Grundsatz: „Zweierlei Gewicht und zweierlei Epha-Maß [eines zum Einkaufen und eines zum Verkaufen] — sie alle beide sind für Jehova etwas Verabscheuungswürdiges“; und sie gebietet: „Beraube nicht den Geringen, weil er gering ist“ (Spr. 20:10; 22:22). Sie verurteilt auch die Einstellung arbeitsscheuer Personen, die der Parole folgen: „Schröpft die Reichen!“ Gemäß dem biblischen Grundsatz müssen Arme und Reiche gleich behandelt werden: „Du sollst den Geringen nicht mit Parteilichkeit behandeln, und du sollst die Person eines Großen nicht bevorzugen“ (3. Mose 19:15).

      Eine Zusammenfassung der praktischen Ratschläge, die die Bibel über zwischenmenschliche Beziehungen gibt, sind folgende Worte Jesu: „Alles daher, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt auch ihr ihnen ebenso tun; in der Tat, das ist es, was das ,Gesetz‘ und die ,Propheten‘ bedeuten“ (Matth. 7:12). Man stelle sich vor, wie die Welt aussähe, wenn die Menschen nach diesem Grundsatz handelten! Wie glücklich wären sie alle!

      Ohne Führung kann der Mensch nicht glücklich sein

      Ganz offensichtlich wenden die meisten Menschen die Ratschläge der Bibel nicht an, obschon viele eine Bibel besitzen und einige sogar darin lesen. Es genügt aber nicht, lediglich eine Bibel zu besitzen oder einer Kirche anzugehören. Wer glücklich sein möchte, muß auch nach den Grundsätzen der Bibel handeln. Der eine oder andere mag zwar skeptisch sein, aber es ist eine Tatsache, daß sich die Ratschläge der Bibel mit Erfolg anwenden lassen, obschon wir in einem verderbten System der Dinge leben. Wer die Ratschläge der Bibel befolgt, wird seine Lebensqualität verbessern, denn wir lesen in der Heiligen Schrift: „Gottergebenheit aber ist für alle Dinge nützlich, da sie eine Verheißung auf gegenwärtiges und künftiges Leben hat“ (1. Tim. 4:8). Das ist keine graue Theorie, sondern Wirklichkeit, wie das Leben vieler Menschen überzeugend beweist.

  • Das Leben vieler Menschen — ein sichtbarer Beweis
    Erwachet! 1976 | 8. Januar
    • Das Leben vieler Menschen — ein sichtbarer Beweis

      DAS Leben zu vereinfachen, Herzensfrieden zu finden und glücklich zu sein ist in unserer aus den Fugen geratenen Welt alles andere als leicht. Ist dieses Ziel jedoch erreichbar, wenn man die Grundsätze der Bibel anwendet und ihre Ratschläge beherzigt? Das Befolgen guter Grundsätze und Ratschläge müßte eigentlich zufriedenstellende Ergebnisse zeitigen. Gibt es Beweise dafür, daß die Bibel Menschen veranlassen kann, Änderungen vorzunehmen, die für ein glückliches Leben unerläßlich sind? Kann die Bibel Menschen helfen, ganz gleich, welchen Beruf sie ausüben oder in welcher Lage sie sind?

      Ja, das kann sie. Auf der ganzen Erde gibt es jetzt wenigstens zwei Millionen Menschen, die die Bibel erforschen und die sich bemühen, ihre Ratschläge in jedem Bereich des Lebens anzuwenden. Sie können aus Erfahrung sagen, daß es ihnen dadurch, daß sie sich ausschließlich von der Bibel leiten lassen, möglich geworden ist, ein nützliches und produktives Leben zu führen. Diese Menschen sind als Jehovas Zeugen bekannt. Die Mehrzahl von ihnen hat schon immer ein normales Leben geführt und sich nichts zuschulden kommen lassen. Doch einige unter ihnen sind früher öfter mit dem Gesetz in Konflikt geraten oder haben einen schlechten Lebenswandel geführt. Manche sind früher regelmäßig in die Kirche gegangen, andere dagegen sind religionslos gewesen. Einige stammen aus guten Familienverhältnissen, andere aus schlechten.

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