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Wenn man vom Pech verfolgt wirdDer Wachtturm 1979 | 1. Juni
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„das nachherige Ende einer Sache“ eine unerwartete Wendung zum Besseren mit sich bringt.
WAS MAN VERMEIDEN SOLLTE
Um mit seinem „Pech“ fertig werden zu können, sollte man beachten, was man gemäß der Bibel nicht tun sollte. Betrachten wir zwei wichtige Beispiele.
Wahrscheinlich sind dir Personen bekannt, die viel Zeit damit verbringen, eine Regel oder eine Formel zu ermitteln, die etwas über die Gründe für das Geschehen in der Welt aussagt. Einige Formen der Wahrsagerei (wie zum Beispiel Astrologie) sind sehr populär geworden, weil sie angeblich zeigen, daß Ereignisse auf der Erde nach einem vorherbestimmten Muster eintreten, das Menschen ermitteln können.
Doch die Bibel macht deutlich, daß all dieses Bemühen lediglich Zeitverschwendung ist. Wir lesen: „Ich hatte wirklich nur eine Sehnsucht, zur Erkenntnis der Weisheit zu gelangen und alles Geschehen auf Erden zu beobachten. Aber ich habe erkannt, daß es dem Menschen unmöglich ist, das ganze Tun Gottes zu ergründen, ob er auch bei Tag und Nacht keinen Schlaf in seine Augen bekommt. Je mehr ein Mensch sich abmüht, alles zu erforschen, um so weniger findet er es. Auch wenn der Weise meint, es zu erkennen, vermag er es doch nicht zu ergründen“ (Pred. 8:16, 17, Bruns).
Der Bibelschreiber spricht von dem Geschehen auf der Erde als von dem „Tun Gottes“, doch nicht in dem Sinne, daß Gott es verursache. Es ist insofern ‘Gottes Tun’, als es mit Gottes Zulassung eintritt und größtenteils auf Ursachen zurückzuführen ist, auf die Menschen keinen Einfluß haben und die sie nicht vorhersehen können. Die Bibel zeigt deutlich, daß alles Bemühen, eine gewisse Gesetzmäßigkeit zu „erforschen“ oder herauszufinden, mit deren Hilfe Ereignisse und menschliches Verhalten vorauszusehen sind, zum Scheitern verurteilt ist.
Eine andere weise Regel finden wir in Prediger 1:15, wo es heißt: „Was krumm gemacht ist, kann nicht geradegemacht werden, und was fehlt, kann unmöglich gezählt werden.“ Zufolge der Erbsünde ist die ganze Menschheit sozusagen „krumm gemacht“ worden. Wie der Apostel Paulus sagt, ist „die Schöpfung ... der Nichtigkeit unterworfen worden“ (Röm. 8:20). Deshalb können Menschen, auch wenn sie sich noch so aufrichtig bemühen, tiefwurzelnde Haßgefühle nicht ausrotten und die Menschheit nicht im Geiste der Brüderlichkeit vereinen. Das „Krumme“ und Nichtige in der Welt existiert nur mit Gottes Zulassung und wird nur durch ihn beseitigt werden. (Siehe Daniel 2:44; Offenbarung 11:18; 21:1-5.)
SEI FROHEN MUTES UND GROSSZÜGIG
Unter so vielen unerfreulichen Umständen wirst du folgende weise Worte besonders nützlich finden:
„Siehe! Das Beste, das ich selbst gesehen habe, das schön ist, ist, daß einer esse und trinke und Gutes sehe für all seine harte Arbeit, womit er hart arbeitet unter der Sonne während der Zahl der Tage seines Lebens, die der wahre Gott ihm gegeben hat, denn das ist sein Teil. Auch jeden Menschen, dem der wahre Gott Reichtum und materielle Besitztümer gegeben hat, den hat er ja ermächtigt, davon zu essen und seinen Teil wegzutragen und sich in seiner harten Arbeit zu freuen. Das ist die Gabe Gottes. Denn nicht oft wird er der Tage seines Lebens gedenken, weil der wahre Gott ihn mit dem beschäftigt, was sein Herz erfreut“ (Pred. 5:18-20).
Ungeachtet, wie viele Probleme du haben magst, gibt es immer einige positive Gesichtspunkte in deinem Leben. Laß dich nicht durch Widerwärtigkeiten davon abhalten, Erfreuliches zu genießen. Wer die alltäglichen Freuden wie Essen und Trinken genießt und die positive Seite einer Sache sieht, wird feststellen, daß er selten an die unerfreulichen Umstände in seinem Leben denkt, obgleich sie vorhanden sein mögen. (Vergleiche Prediger 2:24-26; 3:12, 13, 22; 8:15; 9:7-10; 11:8.)
Ein weiterer biblischer Grundsatz, dessen Befolgung sehr zur Freude beiträgt, besonders dann, wenn man vom „Pech“ verfolgt wird, steht in Prediger 11:1, 2, wo wir lesen: „Sende dein Brot aus auf die Oberfläche der Wasser, denn im Verlauf vieler Tage wirst du es wiederfinden. Gib sieben oder sogar acht einen Anteil, denn du weißt nicht, welches Unglück sich auf der Erde ereignen wird.“
Diese Worte ermuntern zur Großzügigkeit. Beschränke dein Geben nicht nur auf einige wenige enge Freunde, sondern „gib sieben oder sogar acht einen Anteil“. Gib vielen verschiedenen Personen, besonders solchen, die verarmt oder sonstwie bedürftig sind. (Vergleiche Lukas 14:12 bis 14.) Dann wirst du, falls dich irgendein „Unglück“ trifft, das erleben, was Jesus Christus mit den Worten ausdrückte: „Übt euch im Geben, und man wird euch geben. Man wird euch ein treffliches, vollgedrücktes, gerütteltes und überfließendes Maß in euren Schoß schütten. Denn mit dem Maß, mit dem ihr meßt, wird euch wieder gemessen werden“ (Luk. 6:38).
Bist du nicht auch der Meinung, daß diese biblischen Grundsätze vernünftig sind? Nimm dir jetzt die Zeit, um sie genauer kennenzulernen. Lebe danach. Du wirst Freude in deinem Leben haben, selbst wenn du vom „Pech“ verfolgt wirst.
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Warum die Bibel lesen?Der Wachtturm 1979 | 1. Juni
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Warum die Bibel lesen?
„DAS interessiert mich nicht.“ Diese Erwiderung hören Christen häufig, wenn sie ihre Mitmenschen besuchen und ihnen helfen wollen, die Bibel zu verstehen.
Die Gründe für eine solch ablehnende Haltung können sehr unterschiedlich sein. Manche Leute halten nicht viel von der Religion; sie glauben vielleicht noch nicht einmal an Gott. In der Bibel zu lesen mag in ihren Augen Zeitverschwendung sein. Und denen, die sehr religiös sind, mag es schon genügen, wenn in ihrer Kirche aus der Bibel vorgelesen und darüber gesprochen wird.
Dennoch gibt es gewichtige Gründe, weshalb jeder, ungeachtet seiner Einstellung zur Religion, die Bibel lesen sollte. Allein schon die Tatsache, daß die Bibel auf die Geschichte der Menschheit größeren Einfluß ausgeübt hat als irgendein anderes Buch, sollte uns veranlassen, ihren Inhalt kennenzulernen. In dem englischen Werk The Encyclopædia Britannica (Ausgabe 1971) wird die Bibel als „die wahrscheinlich einflußreichste Sammlung von Büchern der Menschheitsgeschichte“ bezeichnet. Weiter heißt es darin: „Was man auch vom Inhalt der Bibel halten mag — zum unerläßlichen Kennzeichen eines gebildeten Menschen in der englischsprachigen Welt gehört zumindest eine gewisse Kenntnis ihres Schrifttums und ihrer Geschichte wegen der Rolle, die sie in der Entwicklung der westlichen Kultur und beim Aufstieg vieler östlicher Kulturen spielte.“
Welchen Nutzen können selbst Personen, die sich wenig für Religion interessieren, aus der
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