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  • Biblische Namen und ihre Bedeutung
    Der Wachtturm 1971 | 1. September
    • nämlich durch das Zeugnis derer, die lebten, als die Bibel geschrieben wurde. Die Klarheit wird in Gottes neuer Ordnung zutage treten, wenn Hebräer und Angehörige anderer Völker der alten Zeit in der verheißenen Auferstehung der „Gerechten als auch der Ungerechten“ von den Toten wiederkehren werden. — Apg. 24:15; Joh. 5:28, 29.

  • Eintönigkeit und Nichtigkeit oder Stabilität
    Der Wachtturm 1971 | 1. September
    • Eintönigkeit und Nichtigkeit oder Stabilität

      KÖNIG Salomo, der ein hervorragender Beobachter der Natur war und dem Gott ein außergewöhnliches Maß an Weisheit verliehen hatte, schrieb vor langer Zeit:

      „Die Sonne geht auf, und die Sonne geht unter; und sie eilt ihrem Orte zu, wo sie aufgeht. Der Wind geht nach Süden und wendet sich nach Norden; sich wendend und wendend geht er, und zu seinen Wendungen kehrt der Wind zurück. Alle Flüsse gehen in das Meer, und das Meer wird nicht voll; an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dorthin gehen sie immer wieder. Alle Dinge mühen sich ab: niemand vermag es auszusprechen; das Auge wird des Sehens nicht satt, und das Ohr nicht voll vom Hören.“ — Pred. 1:5-8.

      Da das Auge und das Ohr ständig diesem sich fortgesetzt abwickelnden Geschehen gegenüberstehen und das Leben des Menschen so kurz ist, könnte alles eintönig und nichtig erscheinen. Wie Salomo aber weiter zeigt, wird dieses Gefühl der Sinnlosigkeit im Grunde genommen durch die Situation ausgelöst, in die sich der Mensch selbst hineingebracht hat, weil er nach vielen Dingen strebt, die er eigentlich nicht benötigt. Salomo, der sich großen Reichtum erworben hatte, der Häuser und Gärten besaß und von vielen Dienern, ja sogar von vielen Sängern umgeben war, die seiner Unterhaltung dienten, fand dies bei sich selbst bestätigt. Er stellte aber fest, daß dies „ein Haschen nach Wind“ war. — Pred. 2:3-23.

      Ein neuzeitliches Beispiel hierfür ist der Mensch, der im heutigen Industriezeitalter immer mehr vom natürlichen Leben abkommt und eine künstliche, technisierte Gesellschaft entwickelt, die bewirkt, daß das Leben in mancher Hinsicht mühselig und eintönig wird. Wieso?

      Ein Leben in Armut ist bestimmt nicht angenehm; es bringt viel Mühsal mit sich. Aber auch der Wohlstand des Industriezeitalters bringt eine Art Mühsal mit sich. Durch die Massenproduktion sind viele Menschen gezwungen, bei ihrer Arbeit Tag für Tag viele hundert Male den gleichen Handgriff zu tun ohne jede geistige Anregung. Und viele Geschäftsleute geraten unter dem Druck, immer größere Gewinne zu erzielen, in eine Tretmühle, die ihre Kräfte aufzehrt.

      Die Sinnlosigkeit eines solch monotonen kurzen und eitlen Lebens veranlaßt viele Menschen, sich zu fragen, ob dies wirklich alles sei, was das Leben zu bieten habe. Ist das das Leben, das Gott für die Menschheit vorgesehen hat? Nein, und eine Betrachtung der von Gott in der Natur festgelegten Kreisläufe, die Salomo beschreibt, bestätigt dies. Diese Kreisläufe sorgen für Stabilität und Sicherheit; sie bewirken keine Eintönigkeit.

      STÄNDIGE KREISLÄUFE — EIN SEGEN

      Eine gewisse Gleichmäßigkeit ist für das ausgeglichene Leben des Menschen unerläßlich. Betrachten wir einige Kreisläufe in der Schöpfung Gottes: Sonne, Luft, Wasser Jahreszeiten usw. Was wäre zum Beispiel, wenn wir nicht darauf zählen könnten, daß am Morgen die Sonne aufgeht, oder wenn wir nicht wüßten, was für eine Jahreszeit kommt? Es könnte nichts geplant und keine Arbeit

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