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Pilze sammeln — Etwas für dich?Erwachet! 1980 | 8. Juni
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Ein Pilzgericht ist mehr als nur eine Gaumenfreude. Pilze weisen eine beträchtliche Menge an Vitamin B1, B2 und D sowie viele Mineralstoffe auf. Der Nährwert der Pilze läßt sich mit dem von Gemüse vergleichen.
Pilze sind eine Besonderheit im Reich der Pflanzen. Sie besitzen kein Chlorophyll, mit dessen Hilfe andere Pflanzen durch die Photosynthese den Kohlenstoff der Luft ausnutzen. Daher holen sie sich diesen wichtigen Baustein für ihr Wachstum aus bereits vorhandenem organischen Material, meist von absterbenden Pflanzen. Im Kreislauf der Natur bilden Pilze eine wichtige Brücke bei den Umsetzungsvorgängen im Waldboden und im Ackerland. Es ist daher gut, daß sie nicht völlig ausgerottet werden können. Winzigkeit, Ungenießbarkeit und Giftigkeit bewahren sie davor.
Wem aber verdanken diese eigenartigen Pflanzen ihr Dasein, ihren Zweck und ihre Vielfalt? Sie können nicht das Ergebnis eines blinden Zufalls sein. Wie bei den übrigen Organismen, die für die Aufrechterhaltung des Lebens auf der Erde äußerst wichtig sind, so erkennt man auch im Reich der Pilze die überragende Weisheit und Genialität eines Schöpfers. Neben dem Nutzeffekt im Haushalt der Natur erfüllen Pilze eine weitere, sehr angenehme Aufgabe: Sie erfreuen das Herz des Menschen, vor allem das des Pilzsammlers. Was meinst du dazu? Wäre das Pilzesammeln etwas für dich? (Eingesandt.)
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Nach dem Augenschein urteilenErwachet! 1980 | 8. Juni
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Nach dem Augenschein urteilen
Wie genau ist ein Urteil über eine andere Person, das auf den ersten Eindrücken beruht? Bei einer Jahreskonferenz des Instituts für Personalchefs in England deutete ein Test an, daß sich selbst diese „Profis“ beim ersten Eindruck kein ausgewogenes Urteil bildeten. Nachdem sie sich angehört hatten, wie zehn verschiedene Personen, die auf Videoband aufgenommen worden waren, über verschiedene Themen sprachen, zeigten sie eine Bevorzugung der Personen, die ihnen selbst ähnelten, und stuften sie als intelligenter ein. Doch die meisten Beurteilungen waren verkehrt. „Leute mit Universitätsabschluß zeigten kein besseres Urteilsvermögen als andere“, hieß es in einem Bericht der Zeitschrift Psychology Today. Das weibliche Urteilsvermögen erlitt eine Niederlage. „Die Männer erzielten im Durchschnitt bessere Ergebnisse als die Frauen.“ Wir können uns über den von Gott ernannten Richter der Menschheit freuen, denn „er wird nicht nach dem bloßen Augenschein richten noch einfach gemäß dem zurechtweisen, was seine Ohren hören“ (Jes. 11:3).
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