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  • Tägliches Brot, Vergebung und Befreiung
    Der Wachtturm 1951 | 15. Oktober
    • der Prophezeiung herbeigeführt: „Alle Enden der Erde sehen die Rettung unseres Gottes“, denn auf der ganzen Erde sind seine Überrestglieder als seine freigemachten Diener und Zeugen tätig; und sie tun ihr Freisein von Babylon kund. (Jes. 59:18, 19; 52:1, 2, 10-14; Röm. 11:26) Folglich werden alle Menschen guten Willens in allen Nationen die Rettung und Befreiung sehen, die Jehova Gott für seinen Überrest gewirkt hat, und der Weg wird ihnen gezeigt, wie auch sie von Babylon befreit werden können. So führt denn Gott, der Allmächtige, die Befreiung dieser grossen Menge „anderer Schafe“ herbei, gleichwie er vor langem Lot aus dem zum Untergang verurteilten Sodom befreite. — 2. Pet. 2:7, 9.

      28. Von welcher göttlichen Vorkehrung müssen wir zu unserm Schutz und Sieg, angesichts all der unheilvollen Merkmale der jetzigen Sachlage, Gebrauch machen?

      28 Mittlerweile müssen wir die volle Waffenrüstung Gottes anlegen und darin feststehen und im Gebet verharren. Indem wir dies tun, bewahren wir uns davor, dass der Böse, Satan, der Teufel, sich unser bemächtige, wiewohl wir in der Welt sind, die in der Gewalt dieses Bösen liegt. (1. Joh. 5:18, 19, NW) Wir wissen, die Tage sind böse, und es wurde vorausgesagt, dass böse Menschen und Betrüger vom Schlechten zum Schlimmeren fortschreiten würden, und dass sie in diesen letzten Tagen ihr Schlimmstes erreicht haben. Wenn wir somit dem Ansturm des Bösen und seiner Dämonen an diesem bösen Tage zu widerstehen hoffen, müssen wir die volle Waffenrüstung Gottes anziehen. Mit seinem Schild des Glaubens können wir „alle brennenden Geschosse des Bösen auslöschen“ und so die Prüfung unseres Glaubens bestehen: „dies ist der Sieg, der die Welt besiegt hat, unser Glaube.“ — Eph. 5:15; 6:11-18, NW; 1. Pet. 1:6, 7; 1. Joh. 5:4, NW.

      29. Was wird Gott tun, wenn wir so unser Teil tun?

      29 Wenn wir so unser Teil tun, wird Gott treulich das Seinige zu unserer Befreiung tun, wie geschrieben steht: „Der Glaube ist nicht ein Besitztum aller Menschen. Aber der Herr ist treu, und er wird euch fest machen und euch vor dem Bösen bewahren. Möge der Herr weiterhin eure Herzen erfolgreich zu der Liebe Gottes hinlenken und zu dem Ausharren für den Christus.“ — 2. Thess. 3:2, 3, 5, NW.

      30, 31. Was aber bedeutet die Erhörung der Bitte um Befreiung jetzt, und wie schliesst das Gebet ab?

      30 Für uns, die wir in der „Zeit des Endes“ dieser Welt leben, bedeutet die Erhörung unseres Gebetes „Befreie uns von dem Bösen“ durch unsern himmlischen Vater mehr als nur ein Bewahren vor Satans Macht und ein Erretten aus seiner mächtigen Organisation, während er ihn und seine Organisation noch bestehen liesse. Die jetzige Erhörung dieses Gebetes bedeutet ein Befreien dadurch, dass er uns in dieser Zeit des Endes vor den Schlussangriffen Satans, des Bösen, bewahrt und ihn mit seiner ganzen Organisation vernichtet, während wir das Ende seiner Welt überleben. Dieses Erretten oder Befreien bewirkt unser Vater mittels seines Königreiches, worum wir beten, indem wir die Bitte aussprechen, dass es wider Satans Organisation komme und sie vernichte. Somit soll hier auf Erden, auf welche Satan mit seinen Dämonen nun beschränkt ist, Gottes Wille geschehen, und nachdem jene bösen Geister in Harmagedon in den Abgrund geworfen sind, werden sie während der tausend Jahre des Königreiches Christi niemand mehr auf Erden belästigen.

      31 So schliesst denn das Gebet des Herrn mit einer Note des Triumphs und im vollen Vertrauen auf den Sieg Jehovas. Es nähert sich nun der völligen Erhörung.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1951 | 15. Oktober
    • Bekanntmachungen

      MANNIGFALTIG FRUCHT TRAGEN VOM RECHTEN BODEN

      Bist du einer von denen, die Jesus in dem Bilde vom Säemann erwähnt, der Frucht in Fülle hervorbringt? Wenn ja, so bedeutet dies für dich Leben in der neuen Welt. Der Same, Gottes Wort der Wahrheit, der in ein gutes Herz gesät wird, ist wie ein Same, der in guten Boden gesät ist, wie geschrieben steht: „Der auf die rechte Art von Boden Gesäte ist dieser, der das Wort hört und den Sinn davon erfaßt und wirklich Frucht trägt und hervorbringt, dieser hundert-, jener sechzig-, der andere dreißigfältig.“ (Matth. 13:23, NW) Die diesen Samen empfangen und ihn auf rechte Weise gebrauchen, breiten das lebengebende Wort aus. Diesem Werk des Pflanzens des Samens und Pflegens des Bodens widmen sich Jehovas Zeugen, und während des Monats November werden sie Samen pflanzen, indem sie jedermann „Gott bleibt wahrhaftig“ und Kannst du ewig in Glück auf Erden leben? gegen einen Beitrag von DM 2.— anbieten. Indem du dich an dieser Tätigkeit beteiligst, kannst du daran teilhaben, mannigfaltig Frucht zu tragen. Warum nicht an uns schreiben oder die Versammlungen der Zeugen Jehovas in deiner Umgebung besuchen und lernen, wie du in diesem fruchtbringenden Werk des Predigens seines Wortes und Königreiches mitmachen kannst?

      EUREN „WACHTTURM“ AUFBEWAHREN

      Warum nicht eure Exemplare des Wachtturms behalten und klassieren, nachdem ihr sie gelesen habt, damit während des Jahres eure Bibliothek vollständig sei und ihr die vielen wichtigen Schrifttexte nachschlagen könnt, die im Wachtturm das Jahr hindurch erörtert werden? Ihr hättet dadurch eine ausgezeichnete Bibelstudienhilfe, für die ihr im Wachtturm vom 15. Dezember des betreffenden Jahres ein vollständiges und handliches Verzeichnis aller behandelten Themen und Schrifttexte findet. Dies würde sich als eine wertvolle Aufschlußquelle erweisen, nicht nur zur Schriftforschung, sondern auch vorzüglich zur Beantwortung biblischer Fragen.

      „WACHTTURM“-STUDIEN

      Woche vom 11. November: Das Gebet des Herrn der völligen Erhörung nahe; ferner: „Dein Königreich komme“, Abschn. 1-3.

      Woche vom 18. November: „Dein Königreich komme“, Abschn. 4-11; ferner: Tägliches Brot, Vergebung und Befreiung, Abschn. 1-13.

      Woche vom 25. November: Tägliches Brot, Vergebung und Befreiung, Abschn. 14-31.

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