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  • Bewahre trotz vieler Verpflichtungen christliches Gleichgewicht
    Der Wachtturm 1967 | 1. August
    • Erfüllen seiner Familienpflichten und seiner Verpflichtungen, die er als Aufseher hat, das Gleichgewicht bewahren. Was geht vor? Seine Familienpflichten, denn aus Gottes Wort lernt er, daß er schlimmer als ein Ungläubiger wäre, wenn er sie vernachlässigen würde, und daß er nur dann für das Amt eines Aufsehers in Frage kommt, wenn er sich richtig um seine Familie kümmert. — 1. Tim. 3:4; 5:8.

      Genauso verhält es sich auch mit einer christlichen Hausfrau. Durch ein Studium des Wortes Gottes lernt sie, daß ihre Pflichten im Haushalt nur von relativer Bedeutung sind im Vergleich zu ihrem christlichen Gottesdienst. Sie vernachlässigt daher ihre Familie nicht, begeht aber auch nicht den Fehler, den Martha beging, die zu sehr um die materiellen Dinge besorgt war. — Luk. 10:38-42.

      Eine wertvolle Hilfe zum Bewahren des christlichen Gleichgewichts trotz vieler Verpflichtungen sind unter anderem eine vernünftige Einstellung, Selbstbeherrschung, Gottergebenheit und Selbstgenügsamkeit. Wenn wir diese Eigenschaften haben, werden wir Extreme vermeiden; wir sind damit zufrieden, an irgendeinem Platz in Jehovas Organisation zu dienen, und sind nie entmutigt, wenn unsere Fortschritte vielleicht nur gering sind. Im Gegenteil, diese Eigenschaften helfen uns, uns mit denen zu freuen, die bessere Fähigkeiten und größere Vorrechte haben als wir, und dafür dankbar zu sein, daß es in Jehovas Organisation fähige Männer gibt, die die Führung übernehmen können. Wir sind dann auch dafür dankbar, daß wir Gottes Wohlgefallen genießen und die Aussicht haben, Leben in seiner neuen Ordnung zu erlangen, obgleich wir — wie damals die Witwe — vielleicht nur einige kleine Münzen von ganz geringem Wert geben können. — Luk. 21:1-4; 1. Tim. 6:6-8.

      Um trotz vieler Verpflichtungen christliches Gleichgewicht zu bewahren, dürfen wir auch das Gebet nicht übersehen. Wir könnten unsere Bürden nicht ohne Gottes Hilfe tragen, und eine Hilfe, die er uns bietet, ist das kostbare Vorrecht des Gebetes. — Ps. 55:22; Phil. 4:6, 7.

      Obwohl wir mit unserem Los zufrieden sind, sollten wir doch stets danach trachten, zu wachsen und reifer zu werden. Wir können vielleicht in diesem Monat oder in diesem Jahr nicht mehr Zeit und Kraft einsetzen als im letzten Monat oder im letzten Jahr, aber wir sollten wirkungsvoller und freudiger dienen und trotz unserer vielen Verpflichtungen das Gleichgewicht besser bewahren können. Das können wir tun, wenn wir uns weiterhin Mühe geben, weiterhin studieren, den Zusammenkünften beiwohnen, beten und jede Gelegenheit zu predigen ausnutzen.

  • „Wachen“
    Der Wachtturm 1967 | 1. August
    • „Wachen“

      ◆ Die hebräische Bezeichnung für den Mandelbaum (schakhed) bedeutet buchstäblich „der Wachsame“. Das ist sehr passend, da der Mandelbaum in Palästina einer der ersten Bäume ist, die nach der Winterruhe ausschlagen. Er blüht schon Ende Januar oder Anfang Februar. In Jeremia 1:11, 12 finden wir ein Wortspiel, bei dem nach dem Wort „Mandel“ (schakhed) der Ausdruck „wachen“ (schokhed) steht: „Das Wort Jehovas geschah zu mir also: Was siehst du, Jeremia? Und ich sprach: Ich sehe einen Mandelstab. Und Jehova sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich werde über mein Wort wachen, es auszuführen.“ — Siehe Fußnote der Elberfelder Bibel zu diesem Text.

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