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  • Stets zu Diensten — dein Bleistift
    Erwachet! 1976 | 8. Juli
    • meine Seite gedruckt werden. Von der Druckmaschine mache ich einen kurzen Abstecher zur automatischen Bleistiftspitzmaschine, besuche dann den Prüfer, um das letzte O. K. zu erhalten, und komme darauf zum Verpacker. Jetzt bin ich versandfertig. Über hundertfünfundzwanzig verschiedene Arbeitsgänge waren nötig, um mich zu dem zu machen, was ich bin, dein Bleistift.

      Ja, ich stehe schon lange in deinen Diensten. Wenn du mich das nächste Mal in die Hand nimmst, denke daran: „Besser ist es, einen Diener wie mich zu haben als ein schlechtes Gedächtnis.“

  • Wie weit sollte die Trauer eines Christen gehen?
    Erwachet! 1976 | 8. Juli
    • Was sagt die Bibel?

      Wie weit sollte die Trauer eines Christen gehen?

      DER Tod lieber Angehöriger oder Freunde ist etwas, was uns Menschen mit am meisten zu schaffen macht. Man empfindet dann einen großen Verlust und hat Kummer. Es ist nur natürlich, daß man vor schwerem Leid weint.

      Rät die Bibel aber nicht vom Weinen ab? Wurde bestimmten Personen nicht ausdrücklich gesagt, sie sollten nicht trauern? Stellen wir doch einmal fest, was die Bibel eigentlich hierzu sagt und warum.

      In einem Fall ging es um den Tod der Söhne Aarons Nadab und Abihu. Diese Männer hatten Gottes Forderungen hinsichtlich der reinen Anbetung mißachtet, indem sie „unerlaubtes Feuer“ dargebracht hatten, wahrscheinlich unter Alkoholeinfluß. Wegen dieser respektlosen Handlung wurden sie von Jehova Gott hingerichtet (3. Mose 10:1, 2, 8-11). Damals wurden Aaron und seine anderen Söhne angewiesen, nach außen hin keine Trauer zu zeigen. Durch Befolgung dieses Gebots taten sie kund, daß sie mit Gottes Gericht an ihren Verwandten völlig in Übereinstimmung waren (Vers 6, 7). Daher sollte das, was Aaron und seine Söhne, die am Leben blieben, taten, keine Beziehung zu der Art und Weise haben, wie ein Christ normalerweise auf den Tod eines lieben Angehörigen reagiert.

      Jahrhunderte danach wurde dem Propheten Hesekiel geboten, den Tod seiner Frau nicht zu beweinen. Das Wort Jehovas, das an ihn erging, lautete: „Du solltest dich nicht an die Brust schlagen, noch solltest du weinen, noch sollten dir Tränen kommen. Seufze ohne Worte“ (Hes. 24:15-17). Daß Hesekiel nach außen hin keine Trauer zeigen sollte, diente einem bestimmten Zweck. Es war für die Israeliten im Babylonischen Exil ein prophetisches Zeichen dafür, daß Jehova Gott seinen Tempel entweihen würde, den sie ebenso schätzten wie Hesekiel seine Frau. Entgegen ihren Hoffnungen sollte Jerusalem zerstört werden, und im Exil würden sie ihren Kummer nicht voll zum Ausdruck bringen können (Hes. 24:20-24).

      Bei einer früheren Gelegenheit erklärte Jehova durch seinen Propheten Jeremia: „Weinet nicht um den Toten [Josia], und bemitleidet ihn nicht. Weint vielmehr um den [lebend ins Exil] Wegziehenden, denn er wird nicht mehr zurückkehren, und er wird tatsächlich das Land seiner Verwandten nicht sehen. Denn dies ist, was Jehova hinsichtlich Schallums [Jehoachas], des Sohnes Josias, des Königs von Juda, gesagt hat, der anstelle Josias, seines Vaters, regiert, der von diesem Ort weggezogen ist: ,Er wird nicht mehr dahin zurückkehren. Denn an dem Ort, wohin man ihn ins Exil geführt hat, wird er sterben, und dieses Land wird er nicht mehr sehen‘“ (Jer. 22:10-12).

      Bedeuten diese Worte, daß es verkehrt, entgegen Gottes Vorhaben, gewesen wäre, den

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