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Erdöl — ein Schlüssel zur WeltmachtErwachet! 1974 | 22. Mai
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den Druck spüren. Die Ölkrise ist eines der vielen Beispiele für die Folgen dieses erbitterten Kampfes um die Weltherrschaft.
Aber die biblischen Prophezeiungen Daniels weisen nicht darauf hin, daß dem symbolischen „König des Nordens“ durch eine Weltdiktatur des Kommunismus eine völlige Annexion der Welt gelingen wird. Andere, ergänzende biblische Prophezeiungen zeigen, daß die kommunistischen und die demokratischen Mächte bestehenbleiben werden, bis eine andere Macht beiden ein Ende bereiten wird (Dan. 2:44; 11:44, 45; 8:19, 25). Bei dieser siegreichen Macht handelt es sich um Gottes eigene, durch seinen Sohn ausgeübte Regierung. Wie vorausgesagt, wird Christus Jesus bald ‘alle Nationen mit eisernem Stabe hüten’ und dabei ihre auf selbstsüchtige Weise ausgeübte Macht über die Erde zerschmettern (Offb. 19:11-16). So wird er diejenigen, die wirklich Gerechtigkeit lieben, von all den Mühsalen und Leiden befreien, die der habgierige Konkurrenzkampf der Weltmächte auf politischem, militärischem und wirtschaftlichem Gebiet über sie gebracht hat. Dann werden die Reichtümer der ganzen Erde der gehorsamen Menschheit zur Verfügung stehen, die sie dann zum Nutzen aller und zum Ruhme des Gebers aller guten Dinge, Jehovas Gottes, gebrauchen wird.
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Mein Leben als Berufssängerin in AfrikaErwachet! 1974 | 22. Mai
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Mein Leben als Berufssängerin in Afrika
KUESIONOR war mein Künstlername in Kissi, unserer Sprache. Mit diesem Namen wurde ich mehr angesprochen als mit meinem eigentlichen Namen Teewa. Ich war Vorsängerin und Vortänzerin in einer Gruppe von sieben Sängern und Tänzern. Wir komponierten unsere Lieder selbst und auch die Musik zu unseren Tänzen. Begleitet wurden wir von einem Musikinstrument, das chekelan genannt wird (eine Kürbisschale, an die Porzellanschnecken angehängt sind), und von verschiedenen Trommeln. Unsere Musik, unsere Tänze und unsere Kostümierung waren aufreizend und gleichzeitig fesselnd.
Eine einzige Vorstellung brachte uns 75 Dollar ein. Das war viel Geld, denn manch ein Familienvater unter unseren Stammesangehörigen verdiente in zwei oder drei Monaten nicht soviel. Unsere Truppe war bei Festen in Städten und Dörfern unseres Stammesgebietes sowie in benachbarten Ländern Westafrikas sehr gefragt.
Ich war jung verheiratet. Mein Mann hatte meinem Vater den Brautpreis bezahlt. In unserem Land wird eine solche Ehe allgemein anerkannt, auch wenn sie nicht auf dem Eingeborenengericht beurkundet worden ist. Meine Eltern hatten meinem Mann gesagt, daß ich durch eine besondere Zeremonie geweiht worden sei, eine Kuesionor zu sein. Das gefiel ihm aber nicht allzu sehr. Er wußte offensichtlich, daß ich viele Engagements haben würde,
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