-
Erfolg hängt von der Treue zu Gott abDer Wachtturm 1979 | 15. Februar
-
-
kehrte nach seiner Thronbesteigung zum Götzendienst zurück. Er kam durch Verschwörung ums Leben (33:1-25).
Josia, der letzte gute König Judas, leitete einen ausgedehnten Feldzug gegen den Götzendienst ein. Doch es war zu spät, um das Volk zu aufrichtiger Reue zu bewegen. Außerdem lastete eine schwere Blutschuld auf Juda (2. Kö. 24:3, 4). Bedauerlicherweise kam Josia ums Leben, als er bei Megiddo versuchte, die ägyptischen Streitkräfte zurückzuschlagen, die auf dem Weg nach Karkemisch waren, um dort gegen die Chaldäer zu kämpfen. Die letzten vier Könige — Jehoachas, Jojakim, Jojachin und Zedekia — erwiesen sich als schlechte Herrscher. Jehova gab das Königreich Juda völlig auf und ließ zu, daß die Babylonier unter König Nebukadnezar die Stadt Jerusalem und ihren prächtigen Tempel in Trümmer legten. Viele Überlebende wurden ins Exil geführt. Schließlich erfüllte sich das Wort, das Jehova durch seinen Propheten Jeremia geredet hatte, und Cyrus gab einen Erlaß heraus, der es den Weggeführten ermöglichte, in ihr verwüstetes Heimatland zurückzukehren (2. Chron. 34:1 bis 36:23).
Dieser Geschichtsbericht zeigt mit aller Deutlichkeit, daß man keinen echten Erfolg haben kann, ohne Jehova Gott treu zu sein. Wie der Prophet Chanani zu dem rebellischen König Asa sagte, können törichte Handlungen, die mangelnden Glauben an Gott verraten, nur zu Unheil führen, wohingegen, „was Jehova betrifft, seine Augen ... die ganze Erde [durchschweifen], damit er sich stark erweise zugunsten derer, deren Herz ihm gegenüber ungeteilt ist“ (2. Chron. 16:9).
-
-
Die Bergpredigt — „Geht ein durch das enge Tor“Der Wachtturm 1979 | 15. Februar
-
-
Die Bergpredigt — „Geht ein durch das enge Tor“
NACHDEM Jesus seine Zuhörer ermuntert hatte, Gott um Hilfe zu bitten, um seinen Willen tun zu können, sagte er: „Geht ein durch das enge Tor; denn breit und geräumig ist der Weg, der in die Vernichtung führt, und viele sind es, die auf ihm hineingehen; doch eng ist das Tor und eingeengt der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind es, die es finden“ (Matth. 7:13, 14).
Wollte man in alter Zeit in eine Stadt hinein, so mußte man einen Weg benutzen, der durch eines der Tore führte. In der Bibel wird der Lebensweg, den Personen einschlagen, häufig mit einem Pfad oder Weg verglichen (Spr. 4:18, 19). Wie der Sohn Gottes sagte, ist der Weg in die „Vernichtung“, den Tod außerhalb der Gunst Gottes, „breit und geräumig“. Dieser Weg gestattet Menschen, so zu leben, wie es ihnen gefällt, ohne Änderungen vornehmen und sich den biblischen Verhaltensmaßstäben anpassen zu müssen. „Viele“ haben sich für diesen geräumigen Weg des „leichteren Lebens“ entschieden.
Andererseits wird in der Bibel das messianische Königreich Gottes mit einer Stadt verglichen, zu der man durch ein „enges“ Tor und einen „eingeengten“ Weg Zugang erlangt. (Siehe Hebräer 11:10; 13:14.) Personen, die sich auf diesem „Weg, der zum [ewigen] Leben führt“, befinden, müssen ihr Herz in Zucht nehmen,
-