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    Der Wachtturm 1964 | 1. Dezember
    • Dennoch erforderte es Glauben, ihn anzuerkennen. (Matth. 11:2-6) Sie hatten aber auch gehört, wie er zu denen, die von ihm ein Zeichen verlangt hatten, gesagt hatte, ihrer bösen Generation werde kein Zeichen gegeben, ausgenommen „das Zeichen Jonas, des Propheten“. Ja, sie hatten gehört, wie er den Pharisäern, die ihn gefragt hatten, wann das Königreich Gottes komme, gesagt hatte: „Das Königreich Gottes kommt nicht in auffallender Weise, so daß man es beobachten könnte, noch wird man sagen: ‚Siehe hier!‘ oder ‚Dort!‘ Denn siehe, das Königreich Gottes ist in eurer Mitte.“ Der König war da, aber die Pharisäer wußten es nicht! Die Jünger wußten ferner, daß er gesagt hatte, er werde getötet und auferweckt, gehe dann weg, um ein Königreich zu empfangen, und komme danach wieder. Sie wollten sicher sein, daß sie ihn dann erkennen würden. Da sie aber den heiligen Geist noch nicht empfangen hatten, erkannten sie noch nicht, daß er nicht auf einem irdischen Thron sitzen würde; sie ahnten nicht, daß er als ein herrlicher Geist vom Himmel aus regieren sollte, und wußten daher auch nicht, daß er bei seiner zweiten Gegenwart unsichtbar sein würde. — Matth. 12:38, 39; Luk. 11:29, 30; 17:20, 21; 19:11-27; Matth. 16:21, 28.

      Sie wußten, daß sich die Prophezeiung nach Daniel 7:13, 14 irgendwie erfüllen würde, fragten sich aber, wie das geschehen würde. Auch die treuen Propheten, die vor ihnen gelebt hatten, hätten gern Näheres gewußt über das Kommen des Messias, über seinen herrlichen Machtantritt und über seine Nachfolger, die mit ihm herrschen sollten. Petrus schreibt: „Von den Propheten [wurde] ... sorgfältig nachgeforscht. Sie untersuchten beständig, welchen besonderen Zeitabschnitt oder welche Art eines Zeitabschnitts der Geist in ihnen in bezug auf Christus anzeigte, als er im voraus über die für Christus bestimmten Leiden und über die auf sie folgenden Herrlichkeiten Zeugnis gab.“ Ja selbst die Engel hätten das gern gewußt, denn Petrus sagt weiter: „Gerade in diese Dinge begehrten Engel hineinzuschauen.“ — 1. Petr. 1:10-12.

      Die Frage der Jünger drehte sich also im wesentlichen darum: „Nach was für einem Zeichen müssen wir Ausschau halten? Wie werden sich die Prophezeiungen über deine Gegenwart erfüllen? Worauf müssen wir achten, damit wir dann nicht verfehlen, dich zu erkennen, nicht blind sind wie die Pharisäer, die, obwohl du jetzt im Fleische gegenwärtig bist, dich dennoch nicht als Messias erkennen?“

      Jesus sagte ihnen in seiner Antwort nicht ausdrücklich, daß er unsichtbar gegenwärtig sein werde, wies aber auf Zeichen hin, an denen seine Gegenwart — ob sichtbar oder unsichtbar — erkannt werden sollte. Er versicherte ihnen, daß er das Zeichen, von dem Daniel gesprochen hatte, erfüllen werde. Er wußte, daß sie später, nach der Ausgießung des heiligen Geistes, erkennen würden, daß er „im Geiste“ auferweckt worden wäre und daher bei seiner zweiten Gegenwart in Macht und Herrlichkeit für Menschenaugen unsichtbar sein werde. Für heute lebende Christen, die den gleichen Glauben haben wie einst die Jünger und die seine unsichtbare Gegenwart in Königreichsmacht erkennen, ist seine Antwort ein sicheres Zeichen, obwohl die ganze Christenheit gegen diese für die Menschheit überaus wichtige Tatsache blind ist.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1964 | 1. Dezember
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      „Werdet fortwährend mit Geist erfüllt“, schrieb der Apostel Paulus an die Christen in Ephesus. (Eph. 5:18) Heute herrscht in der Welt ein Geist, der die Menschen allgemein zum Schlechten beeinflußt. Wer diesem Geist standhalten möchte, muß mit dem Geiste Gottes erfüllt werden. Um aber mit Gottes Geist erfüllt zu werden, muß man regelmäßig sein Wort, die Bibel, lesen sich darein vertiefen und dann das Gelernte in seinem täglichen Leben anwenden. Jehovas Zeugen bemühen sich nicht nur, das selbst zu tun, sondern ermuntern auch ihre Mitmenschen, regelmäßig in der Bibel zu lesen. Sie bieten ihnen darum im Dezember bei ihrer Predigttätigkeit besonders die Neue-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften zusammen mit einer lehrreichen, bibelerklärenden Broschüre gegen einen Beitrag von 2,50 DM (Österreich S 13; Schweiz 2.50 Fr.; Luxemburg 25 lfrs) an.

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      27. Dezember: Nationen kommen zum Hause Jehovas, um zu beten. Seite 712.

      3. Januar: Fahrt fort, „bei jeder Gelegenheit im Geiste zu beten“. Seite 719.

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