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  • Durch unseren Gesang Wertschätzung zum Ausdruck bringen
    Der Wachtturm 1975 | 15. Mai
    • Zeugen, bat um ein Bibelstudium und machte so weit Fortschritte, daß sie eine christliche Zeugin Jehovas wurde.

      Möge daher jeder einzelne Gott hingegebene christliche Zeuge Jehovas entschlossen seinen Teil dazu beitragen, daß durch den Gesang im Königreichssaal Wertschätzung für Jehovas wunderbare Eigenschaften und für alles, was er materiell und geistig für seine Diener getan hat, zum Ausdruck kommt. Laßt uns ‘mit allem, was in uns ist’, ‘Jehova lobsingen’!

  • Pilatus — der Statthalter, der den Herrn richtete
    Der Wachtturm 1975 | 15. Mai
    • Pilatus — der Statthalter, der den Herrn richtete

      „ICH finde keine Schuld an ihm.“ So lautete das Urteil, das Pontius Pilatus über Jesus fällte (Joh. 18:38; 19:4, 6). Am Ende gab Pilatus jedoch den Forderungen einer größeren Menge von Landsleuten Jesu nach und verurteilte ihn zum Tode am Pfahl. Was für ein Mensch war Pilatus?

      Der Name „Pontius Pilatus“ liefert uns vielleicht schon einige Hinweise auf seine Herkunft. Möglicherweise bestand eine Verbindung zu C. Pontius Telesimus, einem berühmten General der Samniter aus einer Gebirgsgegend in Süditalien. Und der Familienname „Pilatus“ könnte, falls er von dem lateinischen pilum (Wurfspieß) abgeleitet ist, darauf hindeuten, daß Pilatus von einem Soldaten abstammte. Wenn indes der Name „Pilatus“ von dem lateinischen pileus kommt, könnte Pilatus ein freigelassener Sklave oder der Nachkomme eines solchen gewesen sein, und zwar deshalb, weil ein pileus eine Kappe war, die gewöhnlich von ehemaligen Sklaven getragen wurde, die ihre Freiheit erlangt hatten.

      Pilatus wurde im Jahre 26 u. Z. von Tiberius Cäsar als Statthalter von Judäa eingesetzt. Als Statthalter hatte Pilatus die volle Gewalt über die Provinz und war sogar befugt, Todesurteile auszusprechen. Seine Residenz befand sich in Cäsarea, ungefähr sechsundachtzig Kilometer nordnordwestlich von Jerusalem. Die römischen Truppen waren hauptsächlich dort stationiert. Aber während der jüdischen Festzeiten hielt sich Pilatus gewöhnlich mit einer Truppenverstärkung in Jerusalem auf.

      Die Amtszeit des Pilatus als Statthalter war von Schwierigkeiten gekennzeichnet. Das war hauptsächlich darauf zurückzuführen, daß er die religiösen Gefühle seiner Untertanen verletzte.

      Einmal ließ Pilatus Feldzeichen, die das Bild des Cäsars trugen, im Schutze der Dunkelheit von römischen Soldaten nach Jerusalem bringen und in der Stadt aufstellen. Als die Juden dies entdeckten, begab sich eine große Delegation nach Cäsarea und verlangte, diese Bildnisse zu beseitigen. Obgleich sie wiederholt abgewiesen wurden, bestanden die Juden auf ihrer Forderung. Schließlich wollte Pilatus den Bittstellern Furcht einjagen und drohte ihnen mit dem Tode. Als sich die Juden jedoch sogar bereit erklärten zu sterben, gab Pilatus ihrem Antrag statt (Jüdische Altertümer, 18. Buch, 3. Kap., 1. Abs.).

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