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Die Menschheit — eine FamilieErwachet! 1978 | 8. Januar
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Zugegeben, es ist nicht leicht, lang gehegte tiefsitzende Vorurteile abzulegen. Aber wenn wir Jehova Gott, unserem Schöpfer, wohlgefallen möchten, müssen wir uns bemühen, zu einer richtigen Auffassung über unsere Mitmenschen zu gelangen und diese dann auch weiterhin zu vertreten. Wir dürfen nicht vergessen, welche Auffassung Gott hat, nämlich, „daß ihm in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist“ (Apg. 10:35).
Die Zeit ist nicht mehr fern, in der Gott sein Versprechen erfüllen und Gericht üben wird. Er wird die Erde von allen, die sie verderben, befreien, auch von den Menschen — ganz gleich, welcher Rasse sie angehören —, die nicht im Einklang mit seinem Willen sind. Nur die Personen, die Gerechtigkeit wirken und die für ihn annehmbar sind, werden am Leben bleiben (1. Joh. 2:17). Aus der Bibel geht hervor, daß es „eine große Volksmenge“ sein wird, „aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen“ (Offb. 7:9). Sie alle werden wie eine einzige Familie von Brüdern und Schwestern friedlich und einträchtig zusammen leben.
Doch wie können die Menschen, denen Rassenvorurteile eingeimpft wurden, anders denken lernen?
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Sie lernten die Lösung des Rassenproblems kennenErwachet! 1978 | 8. Januar
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Sie lernten die Lösung des Rassenproblems kennen
HEUTE gibt es Tausende von Personen, die viele Jahre ihres Lebens in einem Vorurteil gegen eine andere Rasse befangen waren, dieses Vorurteil aber dann überwanden. Sie haben die Lösung des Problems kennengelernt, das die Menschheit immer noch quält. Der Schlüssel dazu ist eine richtige Erziehung, das Bekanntwerden mit den Tatsachen.
Wenn das fehlt, können Vorurteile entstehen. Ein Vorurteil ist eine vorgefaßte Meinung, die man sich gebildet hat, ohne die Tatsachen zu prüfen. Wegen dieser Voreingenommenheit sind diese Menschen dann geneigt, andere zu diskriminieren.
Manch einer glaubt, er kenne die Tatsachen in Verbindung mit der Rassenfrage. Und er meint, aufgrund der Tatsachen zu handeln. In Wirklichkeit werden viele Leute von klein auf nicht wahrheitsgetreu über die Angehörigen anderer Rassen oder Völker unterrichtet. Das wirkt sich verhängnisvoll aus.
Folgende Autobiographien zeigen das. In der einen schildert ein Schwarzer, der ein Opfer von Rassenvorurteil und -diskriminierung war, sein Leben. Er erzählt aber auch, wie er die Lösung des Rassenproblems kennenlernte. Zuerst möchten wir uns jedoch dem Lebensbericht eines Weißen zuwenden. Dieser Bericht läßt erkennen, wie Vorurteile oft von einer Generation zur anderen weitergegeben werden. Er zeigt aber auch, wie sich ein Mensch ändern kann und von welchem Nutzen es ist, wenn er die Tatsachen aus der rechten Quelle erfährt.
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