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Die „Schlüssel“ der höchsten Regierung gebrauchtDer Wachtturm 1980 | 1. Januar
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hatte, mehrte sie sich beständig“; Philippus ließ sich schließlich in der Hafenstadt Cäsarea nieder, wo der römische Statthalter der Provinz Judäa seinen Hauptsitz hatte und wo eine Einheit italischer Soldaten stationiert war (Apg. 8:40; 21:8; 10:1; 23:23-35).
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„Die Schlüssel des Königreiches“ und die „große Volksmenge“Der Wachtturm 1980 | 1. Januar
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„Die Schlüssel des Königreiches“ und die „große Volksmenge“
1. Welche Frage entsteht über Philippus, der schließlich nach Cäsarea gezogen war, im Hinblick auf das Jahr 36 u. Z.?
Im Jahre 36 u. Z. fand in Cäsarea an der Ostküste des Mittelmeeres ein für die christliche Geschichte kennzeichnendes Ereignis statt. Ob sich der Evangeliumsverkündiger Philippus in jenem Jahr bereits dort niedergelassen hatte, ist nicht mit Sicherheit bekannt. Sollte dies jedoch der Fall gewesen sein, so entsteht die Frage, warum er nicht in Verbindung mit einem gewissen Offizier der italischen Abteilung, die damals dort stationiert war, als Werkzeug gebraucht wurde. In Samaria war er, was das christliche Werk betrifft, vor dem Apostel Petrus tätig gewesen. Warum wurde er also nicht auch jetzt, im Jahre 36 u. Z., in Cäsarea als Werkzeug gebraucht? Die inspirierten Schriften geben uns die Antwort.
2. Wann wurde der Gesetzesbund aufgehoben, und wie lange wurde den beschnittenen Juden dennoch eine bevorzugte Behandlung zuteil?
2 Der Gesetzesbund, den Moses am Berg Sinai in Arabien zwischen Jehova Gott und dem Volk Israel vermittelt hatte, wurde aufgehoben, als Jesus Christus, der Nachkomme Abrahams und des Königs David, am Pfahl starb. Das war dreieinhalb Jahre nach der Taufe und Geistzeugung Jesu im Jahre 29 u. Z. Dennoch ließ Jehova den fleischlichen Juden und den Samaritern während einer Zeitspanne von weiteren dreieinhalb Jahren noch eine bevorzugte Behandlung zuteil werden, um die Prophezeiung aus Daniel 9:24 bis 27a zu erfüllen. Diese „Woche“ oder Zeitspanne von insgesamt sieben Jahren lief im siebenten Mondmonat (Tischri) des Jahres 36 u. Z. ab. Von da an sollten die israelitischen Nachkommen Abrahams dieselbe Stellung vor Gott einnehmen wie die Menschen aus nichtjüdischen Nationen, die unbeschnittenen Heiden. Es sollte dann keine bevorzugte Behandlung der Juden durch den Gott Abrahams mehr geben. Wie zeigte sich dies im Jahre 36 u. Z.?
3. (a) Wo war der Apostel Petrus zu dieser Zeit, und warum? (b) Warum wurde Petrus von beschnittenen Judenchristen in Jerusalem wegen seines Vorgehens kritisiert?
3 Um diese Zeit war Petrus aufgrund einer dringenden Bitte der Christenversammlung in Joppe in diese Hafenstadt gekommen und hatte die gastfreundliche Judenchristin Dorkas auferweckt. Er blieb dort einige Tage bei Simon, dem Gerber (Apg. 9:36-43). Ein unbeschnittener Nichtjude war damals für einen Juden eine ebenso unerwünschte Gesellschaft wie jemand, der aus der Gemeinschaft der Versammlung des Volkes Jehovas ausgeschlossen worden war (Matth. 18:17). Daher hatte der Judenchrist Petrus bis dahin nie freiwillig das Haus eines unbeschnittenen Nichtjuden betreten. (Das traf zweifellos auch auf den Evangeliumsverkündiger Philippus zu.) Deshalb wurde Petrus von beschnittenen Judenchristen in Jerusalem später kritisiert, als diese erfuhren, daß er das Haus eines Nichtjuden betreten hatte, „indem sie sagten, er sei in das Haus von Männern gegangen, die nicht beschnitten waren, und habe mit ihnen gegessen“ (Apg. 11:3).
4. Wie erklärte der Judenchrist und Apostel Petrus sein Empfinden, nachdem er das Haus eines Nichtjuden in Cäsarea betreten hatte?
4 Selbst nachdem Petrus schon jahrelang ein christlicher Apostel gewesen war, erklärte er dem Gastgeber, dessen Haus in Cäsarea zu betreten er gezögert hatte: „Ihr wißt wohl, daß es einem Juden nicht erlaubt ist, sich einem Menschen von einer anderen Rasse anzuschließen“ (Apg. 10:28, Neue-Welt-Übersetzung; Jerusalem Bible; The New English Bible). Heidnische Rassen galten als befleckt und unrein.
5, 6. Auf welche Tatsachen verwies Petrus, um sein Vorgehen in Cäsarea zu verteidigen?
5 Petrus mußte sich vor den Aposteln und anderen beschnittenen Judenchristen in Jerusalem verteidigen, indem er auf Tatsachen hinwies. Um welche Tatsachen handelte es sich dabei? Um folgende: Petrus war nicht aus eigenem Antrieb vorgegangen. Er hatte im Gehorsam gegenüber Jehova Gott gehandelt.
6 Als sich Petrus im Hause Simons, des Gerbers, in Joppe aufhielt, ließ Gott ihn eine Vision haben, um ihm klarzumachen, daß er das, was Gott gereinigt hatte, nicht mehr unrein nennen sollte. Daraufhin sprachen drei Männer, die der italische Zenturio Kornelius aus Cäsarea gesandt hatte, im Hause vor und fragten nach Petrus. Gott forderte nun diesen Apostel, einen Judenchristen, auf, mit ihnen zu gehen — „ohne irgendwie zu zweifeln, denn ich habe sie gesandt“. Sechs beschnittene Judenchristen der Versammlung in Joppe gingen zusammen mit Petrus die Küste entlang nach Cäsarea. Als sie am nächsten Tag das Haus des nichtjüdischen Zenturios Kornelius betraten, erklärte dieser, Gottes Engel sei ihm erschienen und habe ihn aufgefordert, zu Petrus nach Joppe zu senden, und habe gesagt: „Er wird das zu dir reden, wo
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