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„Rufet Freiheit aus durchs ganze Land“Der Wachtturm 1951 | 1. Oktober
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Menschen in Heimatlosigkeit und Armut stürzen. Auch wird das Land nicht mehr durch Erosionen und Bodenmüdigkeit verwüstet und unbewohnbar gemacht. Der König Christus Jesus wird jedem treuen Untertanen einen Ort auf der Erde zuweisen, den er kultivieren und dessen er sich gemäss dem Wohlgefallen Jehovas, des grossen Landeigentümers, erfreuen kann. Unter Gottes Segen wird die Erde überaus fruchtbar werden und wird zur Stillung aller menschlichen Bedürfnisse reichen Ertrag geben. Das Paradies wird erdenweit zur Wirklichkeit werden.
48. Wie wird die Menschheit das Recht auf ewiges Leben erlangen?
48 Christus Jesus, der König, wird die Segnungen seines vollkommenen menschlichen Opfers all seinen gehorsamen Untertanen verleihen, um die Prophezeiung zu erfüllen: „Man nennt seinen Namen: … Ewigvater.“ (Jes. 9:6, Fussn.) Jene, die dann ihre Untertanentreue der Universalherrschaft Jehovas und seinem König gegenüber beweisen, werden des Rechts auf ewiges Leben in der endlosen Welt des Friedens, der Gesundheit und des Glücks als würdig erklärt werden.
49. Welches Wort also hat Gott gegeben, das er rechtfertigen wird?
49 Hier also wird der grosse himmlische Befreier, Jehova Gott, das Wort rechtfertigen, das er gegeben hat, „dass die Schöpfung selbst auch freigemacht werden wird von der Sklaverei der Verderbtheit zur herrlichen Freiheit der Kinder Gottes“. (Röm. 8:21, NW) Möge die glorreiche gute Botschaft von dieser Freiheit, die jetzt vorhanden ist, unter allen Erdbewohnern durchs ganze Land laut ausgerufen werden. Tut euern Teil!
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Mit dem Präsident auf FidschiDer Wachtturm 1951 | 1. Oktober
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Mit dem Präsidenten auf Fidschi
Dieser Artikel enthält die Fortsetzung des Berichts über die Reisen des Präsidenten der Gesellschaft, N. H. Knorr, und seines Sekretärs, M. G. Henschel.
DER DC-4-„Skymaster“ eilte die Piste hinab, und bald verschwand die Insel Oahu in Dunst und Wolken. Dies geschah am Sonntag, 4. März, um 13.30 Uhr. Noch war der Duft der Leis um uns, und wir hatten Zeit, sowohl an die Zurückgelassenen wie auch an die zu denken, welche wir als nächste besuchen sollten. Die Sonne ging unter, und wir empfanden das Bedürfnis nach etwas Schlaf. Nach ein paar Stunden wurden wir geweckt, denn wir näherten uns der Canton-Insel, einer kleinen Koralleninsel, wo alle transpazifischen Flugzeuge, die nach Australien fliegen, tanken. Wir landeten um 10 Uhr auf dem Tankplatz von etwa zweieinhalb Quadratkilometer und blieben etwa eine Stunde. Es war warm, ohne dass die Sonne schien, und zweifellos wäre es tagsüber in irgendeinem Anzug, mit Ausnahme der paar Meter Stoff, den die Angestellten von den Gilbert-Inseln, die dort stationiert sind, um die Lenden gewunden tragen, sehr unbehaglich. Wir hatten den Äquator überquert und befanden uns auf der südlichen Halbkugel, doch waren wir dem Äquator sehr nahe, und ich war froh, dass wir nicht über Nacht dort bleiben mussten, wie anlässlich unserer früheren Reise.
Als die Mitternacht kam, setzten wir unsern Flug fort. Der Sonntag war vorbei, und irgendwo unterwegs entschwand uns auch der Montag, denn auf dem Wege nach den Fidschiinseln überquerten wir die internationale Datumgrenze, und am Ende unseres siebenstündigen Fluges im Flughafen von Nadi war es Dienstagmorgen geworden. Es war gerade etwas nach 5 Uhr, und unser Flug von Hawaii aus hatte 16 Stunden und 42 Minuten gedauert.
Auf den Fidschiinseln war gerade die Regenzeit, und schwere, dunkle Wolken hingen über uns, als wir dem „Clipper Monsoon“-Flugzeug entstiegen. Kaum waren wir unter das Obdach des Terminusgebäudes im Flughafen getreten, als der Regen niederprasselte. Wir kamen gut durch die Einwanderungs- und Sanitätskontrolle, und während wir auf das Gepäck aus dem Flugzeug warteten, erspähten wir Bill Checksfield in weissen Shorts, einer für den britischen Kolonialbewohner so typischen Bekleidung. Natürlich freuten wir uns, ihn zu sehen, denn er ist der einzige Gileadabsolvent, der jetzt auf Fidschi wirkt. In vergangenen Jahren wurde dem Zeugniswerk, zufolge des Einflusses der Geistlichkeit, Widerstand entgegengebracht, und zu einer bestimmten Zeit war die Literatur der Gesellschaft aus der Kolonie verbannt worden. Wir waren nicht die einzigen, die Bruder Checksfield sahen. Die Zollbeamten kannten ihn, und sie waren daher sehr interessiert an dem, was wir an Literatur in unserem Besitz haben mochten. Es folgte eine ganz gründliche Kontrolle und gewisse Dinge wurden beiseitegelegt, nämlich mein Exemplar der Neuen-Welt-Übersetzung der Christlichen Griechischen Schriften, Der Wachtturm, der Informator und einige Bibelnotizen, die wir für unsere Ansprachen benutzten. Es schien recht eigentümlich, dass die Bibel jemandem weggenommen wurde, um sie näher zu prüfen, doch dachte ich, dass mir dies ganz recht sei, sofern die Zollbeamten sie lesen wollten. Es gab noch weitere Bibeln, die durch die lokalen Verkündiger in Suva erhältlich waren. Aber die Beamten wollten sicher sein und wollten die Verantwortung nicht auf sich nehmen, Wachtturm-Publikationen in die Kolonie hereinzulassen. Weshalb die Regierung der Fidschiinseln sich vor der Bibel fürchten sollte, ist in diesen erleuchteten Tagen schwierig zu verstehen. Vielleicht wird die Antwort noch einmal bekannt werden. Offenbar ist es nur die Bibel in den Händen der Zeugen Jehovas, was sie nicht lieben. Nachdem ich eine halbe Stunde mit den Zollinspektoren gesprochen und sie die Publikationen und Papiere versiegelt hatten, wurde mir jedenfalls das Versiegelte ausgehändigt, damit ich es dem Zolleinnehmer in Suva zur Erledigung und Genehmigung überreiche.
Nachdem alle Formalitäten im Flughafen hinter uns waren, konnten wir mit Bruder Checksfield reden, und er war glücklich, dass ihn einige Brüder besuchten. Er arbeitet ziemlich viel Zeit allein, und es tut gut, bisweilen etwas Gemeinschaft zu pflegen. Er sagte uns, dass nun die Zeit der Orkane gekommen sei, und dies mag der Grund gewesen sein für einige Absackungen in der Luft, als wir uns Fidschi genähert hatten. Bruder Checksfield schien an den Regen gewohnt zu sein, doch hatte er auf seinem Wege über die Insel von Suva her eine weitere Erfahrung gemacht: ein angeschwollener Fluss hatte den Boden seines Wagens, als sich dieser durchs Wasser hindurcharbeitete, überflutet; und alle seine Kleider waren durchnässt, und das Wasser hatte auch seinen Koffer gefüllt. Er wollte keine Versprechungen machen über die Wegverhältnisse auf der Rückreise nach Suva, doch regnete
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