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    Der Wachtturm 1968 | 15. Februar
    • Angehörigen, für die er verantwortlich ist, geschehen soll, dann sollte er die Worte des Apostels Paulus in Römer 12:1 nicht übersehen: „Daher bitte ich euch inständig, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber als ein lebendiges, heiliges, Gott annehmbares Schlachtopfer darzustellen, das ist ein heiliger Dienst mit der Kraft eurer Vernunft.“ Getaufte Christen haben sich — also auch ihren Körper — Jehova, ihrem Schöpfer, hingegeben, um seinen Willen zu tun. Könnten sie somit ihren Körper oder einzelne Körperteile Ärzten oder anderen Personen anbieten, damit diese uneingeschränkt darüber verfügen können? Hat der Mensch von Gott das Recht erhalten, seine Organe für wissenschaftliche Versuche zur Verfügung zu stellen? Darf er gestatten, daß die Leiche eines verstorbenen Angehörigen zu diesem Zweck gebraucht wird? Diese Fragen verdienen es, ernsthaft erwogen zu werden.

      Nicht zu übersehen ist, wozu eine Leiche gebraucht werden kann. Würde ein Christ, der sich zu seinen Lebzeiten geweigert hat, Blut für Blutübertragungen zu spenden, gestatten, daß seine Leiche einer oder mehreren Personen übergeben wird, die ihr dann vielleicht das Blut entnehmen und für Übertragungen verwenden, wie das schon geschehen ist? (Siehe zum Beispiel Erwachet! vom 22. Mai 1967, Seite 31.) Jemand mag denken, er könne verlangen, daß seine Leiche nicht zu diesem Zweck gebraucht wird; wenn man aber bedenkt, daß sich maßgebende Persönlichkeiten oft weigern, die Wünsche eines Christen zu dessen Lebzeiten zu respektieren, kann man da erwarten, daß sie es tun, wenn er gestorben ist? Würden sie seine Organe nicht für kannibalische medizinische Versuche verwenden?

      Unser Körper ist von Jehova Gott erschaffen worden. (Ps. 100:3; 95:6; Hiob 10:8) Christen können sich, wenn nötig, einer Operation unterziehen, das heißt sich zum Beispiel ein krankes Glied abnehmen lassen, aber sie lassen ihren Körper, den Jehova geschaffen hat, nicht unnötig verstümmeln. Würden sie Achtung und Ehrfurcht vor der Schöpfung beweisen, wenn sie zuließen, daß ihr Körper nach dem Tod verstümmelt wird? In gewissen Fällen mögen allerdings gesetzliche Vorschriften bestehen, denen Christen nachkommen, zum Beispiel mag das Gesetz eine Sektion vorschreiben, um die Todesursache zu ermitteln. (Röm. 13:1, 7; Mark. 12:17) In solchen Fällen kann aber der nächste Verwandte gewöhnlich verlangen, daß die Organe nicht für Transplantationen oder zu anderen Zwecken entfernt werden. Auf diese Weise kann ein Christ verhindern, daß, selbst wenn eine Sektion verlangt wird, mit der Leiche eines verstorbenen Angehörigen kein Mißbrauch getrieben wird. Verlangt das Gesetz dies aber nicht, kann der Christ so entscheiden, daß er eine unnötige Verstümmelung und jeden möglichen Mißbrauch der Leiche verhindern und dadurch ein gutes Gewissen vor Gott behalten kann. — 1. Petr. 3:16.

      Diese Darlegung sollte zeigen, daß sich Christen, die von Gottes Wort belehrt werden, bei solchen Entscheidungen nicht von einer persönlichen Ansicht oder vom Gefühl leiten zu lassen brauchen. Sie können die in der Bibel aufgezeichneten göttlichen Grundsätze in Betracht ziehen und sich dann dementsprechend entscheiden, indem sie sich von Gott leiten lassen, ihm vertrauen und zuversichtlich in die Zukunft blicken, die er denen in Aussicht stellt, die ihn lieben. — Spr. 3:5, 6; Ps. 119:105.

  • Bekanntmachungen
    Der Wachtturm 1968 | 15. Februar
    • Bekanntmachungen

      PREDIGTDIENST

      Wir leben heute in kritischen Zeiten. Es sind die „letzten Tage“ des gegenwärtigen bösen Systems der Dinge. Seit der Aufrichtung des Königreiches im Himmel, im Jahre 1914, sind bereits über fünfzig Jahre vergangen. Sehr bald werden sechstausend Jahre Menschheitsgeschichte zu Ende sein. Die Ereignisse, die unsere Zeit als den „Abschluß des Systems der Dinge“ kennzeichnen, sind untrüglich. Echte Bibelchristen lassen sich deshalb nicht in den Strudel des Materialismus dieser Welt hineinreißen. Sie halten sich an den Rat des Apostels Paulus: „Wenn wir also Lebensunterhalt und Bedeckung haben, so werden wir mit diesen Dingen zufrieden sein.“ (1. Tim. 6:8) Sie machen die „wichtigeren Dinge“ zum Mittelpunkt ihres Lebens und sind bestrebt, „mit der Frucht der Gerechtigkeit“ erfüllt zu sein, „die durch Jesus Christus kommt, zur Verherrlichung und zum Lobpreis Gottes“. (Phil. 1:10, 11) Das tun sie auch im Februar, indem sie von Haus zu Haus gehen und die „gute Botschaft vom Königreich“ predigen. Sie bieten den Menschen bei dieser Gelegenheit ein Jahresabonnement auf die Zeitschrift Der Wachtturm und drei aufschlußreiche Broschüren gegen einen Beitrag von 5 DM an (Österreich öS 30; Luxemburg 50 lfrs).

      „WACHTTURM“-STUDIEN FÜR DIE WOCHE VOM

      3. März: „Laßt eure Netze zu einem Fang hinab“, ¶ 1—18, Seite 108. Lieder: Nr. 16, 37.

      10. März: „Laßt eure Netze zu einem Fang hinab“, ¶ 19—32, ferner: Anweisungen für den weltweiten Fischzug, ¶ 1—4. Seite 112. Lieder: 2, 30.

      17. März: Anweisungen für den weltweiten Fischzug, ¶ 5—21. Seite 117. Lieder: Nr. 9, 38.

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