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„Der Gott allen Trostes“ ist mit unsDer Wachtturm 1983 | 1. März
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sandte einen Engel, der Jesus in einer Zeit der Prüfung stärkte (Hebräer 5:7; Lukas 22:43). Bestimmt ist es ein Trost für uns, wenn wir sehen, daß Jehova die Gebete, die wir in Zeiten der Drangsal darbringen, erhört.
20. In welcher Hinsicht übertraf Paulus die „superfeinen Apostel“ in Korinth noch, was wir als nächstes betrachten werden?
20 Wenn wir uns ernstlich bemühen, als christliche Zeugen Jehovas treu auszuharren, wird „der Gott allen Trostes“ mit uns sein, wie er mit dem Apostel Paulus war. Bis jetzt haben wir die mühevollen Arbeiten und die Leiden des Paulus betrachtet. Seine Verteidigung als ein „Diener Christi“ zeigt aber, daß er die „superfeinen Apostel“ in Korinth auch in bezug auf Reisen, Gefahren und Schwierigkeiten übertraf. Was können wir aus diesen Erfahrungen lernen?
Erinnerst du dich an folgende Gedanken?
□ Wieso kannte der Apostel Paulus Jehova als den „Gott allen Trostes“?
□ Inwiefern können Christen, die Drangsal erduldet haben, Glaubensbrüder ermuntern, Jehova treu zu bleiben?
□ Welche Tätigkeit war in den ‘mühevolleren Arbeiten’ des Apostels eingeschlossen?
□ Wie können wir aus den Erfahrungen, die Paulus im Gefängnis machte, Nutzen ziehen?
□ Auf welche verschiedene Weise spendet Jehova Gott wahren Trost?
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Wir können ‘bis ans Ende ausharren’Der Wachtturm 1983 | 1. März
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Wir können ‘bis ans Ende ausharren’
„Wer geduldig bis ans Ende ausharrt, wird gerettet werden“ (MATTHÄUS 24:13, THE EMPHATIC DIAGLOTT).
1. (a) Was mag für uns als einzelne das von Jesus gemäß Matthäus 24:13 erwähnte „Ende“ sein? (b) Was ist für die Rettung unerläßlich?
JESUS CHRISTUS äußerte in seiner großen Prophezeiung über seine „Gegenwart“ folgende Hoffnung erweckende Worte: „Wer ... bis ans Ende ausgeharrt haben wird, der wird gerettet werden“ (Matthäus 24:3, 13). Für uns als einzelne kann das „Ende“ entweder der „Abschluß des Systems der Dinge“ sein oder — vielleicht nach langen, schweren Prüfungen — unser Tod. Doch für die Rettung ist letzten Endes treues Ausharren unerläßlich (1. Petrus 1:8, 9).
2, 3. (a) Warum können wir davon überzeugt sein, daß wir, obwohl wir unvollkommen sind, gerettet werden können? (b) Womit werden wir uns jetzt befassen?
2 Jesus gab uns im Ausharren ein vollkommenes Beispiel (Hebräer 12:1-3). Wir sind zwar unvollkommene Menschen, aber wir können Gott treu sein, selbst wenn wir „um der Gerechtigkeit willen“ große Leiden und heftige Verfolgung zu erdulden haben (Matthäus 5:10). Ja, dank der unverdienten Güte Jehovas können wir durch das Loskaufsopfer seines geliebten Sohnes, Jesus Christus, gerettet werden und ewiges Leben erlangen (Johannes 3:16; 1. Johannes 2:1, 2).
3 Der Apostel Paulus ist für uns, obwohl er ein unvollkommener Mensch war, ein vorzügliches Beispiel des Ausharrens, das zur Rettung führt. Bei der Betrachtung eines Teils seiner in 2. Korinther 11:23-27 aufgezeichneten Verteidigung haben wir erfahren, daß er in mühevollen Arbeiten und Leiden „in noch hervorragenderer Weise“ ein „Diener Christi“ war als die „superfeinen Apostel“ in Korinth. Wie wir sehen werden, übertraf er sie als „Diener Christi“ auch in bezug auf Reisen, Gefahren und verschiedene Schwierigkeiten.
Gefährliche Reisen zur Förderung der guten Botschaft
4. Auf welche Reisen bezog sich der Apostel Paulus, als er davon sprach, „oft auf Reisen“ zu sein?
4 Oft auf Reisen: Paulus reiste häufig, um die gute Botschaft zu verkündigen, und stellte in dieser Hinsicht seine Gegner in Korinth bei weitem in den Schatten (Vers 23, 26). Natürlich mußte er mit all den Gefahren rechnen, die für Reisende in der römischen Welt üblich waren, doch er machte sehr weite und ziemlich anstrengende Reisen. So kam er in Städte wie Antiochia in Pisidien, Ikonium, Lystra, Derbe, Philippi, Thessalonich, Beröa, Athen und Korinth (Apostelgeschichte 13:14 bis 14:26; 16:11 bis 18:17).
5. Weshalb waren die Reisen des Paulus besonders anstrengend und gefährlich, und wie konnte er solche mühsamen Reisen durchstehen?
5 Für den Apostel waren diese Reisen sogar noch anstrengender und gefährlicher als gewöhnlich, weil er ‘um Christi Namens willen ein Gegenstand des Hasses’ war (Matthäus 10:22). Jehova gab Paulus aber den Mut und die Kraft, die für seine mühevollen Reisen erforderlich waren (Jesaja 40:28-31). Bestimmt ist Paulus als ein hart arbeitender Diener Gottes für neuzeitliche Zeugen Jehovas ein vorzügliches Beispiel in bezug auf die Förderung der Königreichsinteressen (Matthäus 6:33).
In vielen Gefahren treu ausgeharrt
6. Von welchen „Gefahren von Flüssen“ kann der Apostel gesprochen haben?
6 In Gefahren von Flüssen: Da es verhältnismäßig wenig Brücken gab, muß das Leben des Paulus oft in Gefahr gewesen sein, wenn er Hochwasser führende Flüsse durchwatete. Zum Beispiel kam er auf seiner ersten Missionsreise auf dem Hin- und Rückweg durch Pisidien, wo reißende Gebirgsflüsse große Gefahren darstellten (Apostelgeschichte 13:13, 14; 14:21, 24). Die Tatsache, daß Paulus unter solchen Verhältnissen ausharrte, dient Jehovas Zeugen — besonders Missionaren und anderen Dienern Gottes in abgelegenen Gegenden — als Ansporn.
7. (a) Inwiefern entstanden für Paulus „Gefahren von Wegelagerern“? (b) Wie können Zeugen heute unter ähnlichen Gefahren ausharren?
7 In Gefahren von Wegelagerern: Jesu Gleichnis vom mitfühlenden Samariter zeigt, daß ein Reisender im ersten Jahrhundert unter Räuber fallen konnte, die ihn möglicherweise auszogen,
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