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„Zu einem Zeugnis“Der Wachtturm 1971 | 1. Dezember
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daß ihr Erscheinen vor Amtspersonen zu einem Zeugnis ausschlug. Da der Christ dies erkennt, sollte er stets wachsam sein, seine Gelegenheiten, furchtlos von seinem Glauben Zeugnis zu geben, zu ergreifen, und sollte dies mit Respekt und mit Milde tun. Echte Liebe und das Interesse an anderen, gepaart mit der inbrünstigen Hoffnung, ihnen behilflich zu sein, die Wahrheit zu erkennen, wird den Christen antreiben, jede Gelegenheit zu benutzen, vor allen Menschen über seinen Glauben zu sprechen. Er kann auch versichert sein, daß Gottes Geist ihm in dieser Hinsicht zu Hilfe kommt, denn Jesus sagte zu seinen Nachfolgern: „Nicht ihr seid die Redenden, sondern der heilige Geist.“ — Mark. 13:11.
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Gottes Wahrheit rettete mein Leben!Der Wachtturm 1971 | 1. Dezember
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Gottes Wahrheit rettete mein Leben!
● Als meine inniggeliebte Frau dahinschied, blieb ich in einem schwermütigen Zustand zurück. In meiner Kirche war mir gesagt worden, daß meine Frau in einer Feuerhölle sei, denn sie war nie getauft worden. Es war so jämmerlich, mit mir zusammen zu sein, daß mein Sohn an Wochenenden nicht zu Hause blieb, am Freitagmorgen ging er fort und kehrte am Sonntagabend spät zurück.
An einem Freitagabend beschloß ich, meiner Frau in den Tod zu folgen. Ich wollte nicht noch ein weiteres Jahr in diesem Elend leben. In unserer Umgebung wuchsen viele giftige Pflanzen. Ich plante, solche zu pflücken, ein Gebräu davon zu machen, es dann zu trinken und mich darauf ins Bett zu legen.
Als ich das Holz sammelte, um ein Feuer anzumachen, kamen zwei junge Frauen den Pfad zu meinem Haus herauf. Sie hielten mir eine kurze Predigt aus der Bibel. Ich sagte ihnen, daß dies ein mutterloses Haus sei, aber daß sie gern eintreten könnten. Das taten sie, und wir drei setzten uns. Über eine Stunde besprachen wir Gottes Wahrheit aus der Bibel. Als sie weggingen, versprachen sie, mich am nächsten Freitag wieder zu besuchen. Daher unterließ ich es, das Grünzeug zu sammeln, um an jenem Abend mein Gebräu zu machen.
Die zwei Zeugen Jehovas kamen an jenem Freitag treulich wieder und auch weiterhin. Dann, etwa einen Monat später, besuchte ich zum erstenmal einen Königreichssaal hier in Seattle (Washington). Seither bin ich regelmäßig dorthin gegangen. Später bin ich getauft worden, und ich bin jetzt einer der glücklichen Zeugen Jehovas. Ich habe tatsächlich das Empfinden, daß jene zwei Zeugen eine Fürsorge Gottes waren, denn die Wahrheit, die sie mir brachten, rettete mein Leben. — Eingesandt.
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Fragen von LesernDer Wachtturm 1971 | 1. Dezember
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Fragen von Lesern
● Was ist damit gemeint, wenn es in Epheser 4:23 heißt: „... daß ihr erneuert werden sollt in der Kraft, die euren Sinn antreibt.“?
Nachdem der Apostel Paulus die Notwendigkeit besprochen hatte, ‘die alte Persönlichkeit abzulegen, die dem früheren Wandel entspricht’, schrieb er an die Christen in Ephesus: „Ihr aber [sollt] erneuert werden ... in der Kraft, die euren Sinn antreibt.“ (Eph. 4:20-23) Offenbar muß also die ‘neue Kraft’, die unseren christlichen Sinn antreiben sollte, eine Kraft sein, die im Gegensatz steht zu der Neigung des Sinnes, die zu der „alten Persönlichkeit“ gehört. Diese „Kraft“ muß eine Neigung, ein Hang oder eine vorherrschende Einstellung zum Tun dessen sein, was mit Gottes Willen in Übereinstimmung ist.
Die Bibel zeigt uns, daß wir als unvollkommene Geschöpfe in Herz und Sinn von Geburt an zum Schlechten geneigt sind. Wozu kann dies führen? Mit Bezug auf die Menschen der Nationen bemerkte der Apostel Paulus, daß sie „in der Nutzlosigkeit ihres Sinnes wandeln, während sie wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Gefühllosigkeit ihrer Herzen in geistiger Finsternis und dem Leben, das Gott gehört, entfremdet sind. Da sie jedes sittliche Gefühl verloren haben, haben sie sich einem zügellosen Wandel hingegeben, um mit Gier jede Art Unreinheit zu treiben.“ (Eph. 4:17-19) In ähnlicher Weise erinnerte Paulus die Christen in Kolossä an die Veränderung, die sie vorgenommen hatten, indem er sprach: „Euch, die ihr einst entfremdet und Feinde wart, weil euer Sinn auf die Werke gerichtet war, die böse waren, hat er jetzt wieder versöhnt mittels seines [Jesu] Fleischesleibes durch seinen Tod.“ — Kol. 1:21, 22.
Die Bibel sagt, eine Person, die dieser verkehrten Neigung folgt, sei ein „physischer“ (buchstäblich „seelischer“) Mensch im Unterschied zu einem „Geistesmenschen“. Der Sinn des „physischen“ Menschen neigt sich materialistischen Dingen zu, der Befriedigung seiner fleischlichen Begierden und Leidenschaften.
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