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Unterwirfst du dich der Leitung Christi heute?Der Wachtturm 1973 | 15. März
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Sinnes zu sein und die gleiche Liebe zu haben und mit vereinter Seele auf das e i n e bedacht zu sein, indem wir nichts aus Streitsucht oder aus Ichsucht tun’, sondern demütig sind. Dadurch können wir zeigen, daß wir die Gesinnung haben, „die auch in Christus Jesus war“, und daß wir uns wirklich seiner Leitung unterwerfen. — Phil. 2:1-8.
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‘Du bist meine Hoffnung, o Jehova, meine Zuversicht von meiner Jugend an’Der Wachtturm 1973 | 15. März
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‘Du bist meine Hoffnung, o Jehova, meine Zuversicht von meiner Jugend an’
Von Herman Mikkelsen erzählt
IM Jahre 1897 — ich war damals zwölf Jahre alt — wohnten wir auf der kleinen dänischen Insel Bornholm. Ein Freund unserer Familie namens Swen Swenson hatte ein Buch gelesen, das von der Watch Tower Society veröffentlicht worden war und den Titel „Millennium-Tagesanbruch“ trug. Kurz darauf stürmte er in unsere Wohnung. Mit der einen Hand hielt er das Buch hoch, mit der anderen hämmerte er auf sein Knie, und in sichtlicher Erregung rief er aus: „Hier habe ich ein Buch, das bestimmt die Wahrheit enthält, und ich muß Großmutter Pedersen [der Mutter meiner Mutter] sagen, daß sich Großvater nicht in einem Höllenfeuer befindet, wie es der Prediger bei der Beerdigung gesagt hat.“
Großmutter war darüber so glücklich, daß sie ausrief: „Meine Gebete sind erhört worden!“
Damit begann in unserer Wohnung ein Bibelstudium, das ungefähr vierundzwanzig Stunden dauerte und ohne Unterbrechung durchgeführt wurde. Als meinem Vater während der Nacht einige Male die Augen zufielen, fragte Swenson jeweils: „Schläfst du? Hast du gehört, was ich gesagt habe?“, und weiter ging es.
Am Morgen besuchte uns mein Großvater väterlicherseits, ein Lehrer in der lutherischen Kirche. Es dauerte nicht lange, bis Bibelstellen angeführt wurden, die zeigten, daß die Kirche Dinge lehrte, die im Widerspruch zur Bibel standen. Großvater versuchte, für die Kirche einzutreten, vermochte sich aber nicht zu behaupten, da Swen die Bibel hatte und ein Buch, das sie erklärte. Wir begannen, unsere Hoffnung und Zuversicht auf Jehova zu setzen.
Unsere Familie bekundete ein lebhaftes Interesse an der göttlichen Wahrheit, doch Großvater Mikkelsen wollte seine Kirche nicht verlassen. Trotzdem besuchte Swen ihn immer wieder. Eines Abends sagte Großvater zu Großmutter: „Ich möchte bloß wissen, weshalb Swenson heute abend nicht da ist.“ Sie antwortete: „Du solltest froh sein; ihr streitet euch ja doch immer.“ Er erwiderte aber: „Nein! Er hat recht; ich kann es nur nicht leiden, daß er die Kirche verurteilt.“ So ging Großvater weiterhin zur Kirche, erzählte aber den Kirchenmitgliedern die Dinge, die er aus der Bibel gelernt hatte, wie zum Beispiel, daß die „Hölle“ das Grab sei, nicht ein Ort feuriger Qual.
Als er schließlich eines Tages zur Kirche kam, verwehrten ihm zwei kräftige junge Männer den Zutritt. Er war nicht mehr willkommen! Als Swenson das erfuhr, sagte er
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