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Fragen von LesernDer Wachtturm 1980 | 1. November
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sie „zurechtzubringen“ (Gal. 6:1). Wenn der Betreffende nicht darauf hört, sollten sie dennoch in ihrem Bemühen fortfahren, ihm zu helfen, indem sie ihn warnen und zurechtweisen, ja ihn sogar ‘mit Strenge zurechtweisen’ (Spr. 29:1; Tit. 1:10, 13).
Vielleicht können sie seine Liebe zu Gott und seine Wertschätzung für die große Freude und Zufriedenheit, die man empfindet, wenn man Gottes Liebe und Segen genießt, vertiefen (Röm. 8:35-39; 2. Kor. 4:16-18). Möglicherweise können sie und andere in der Versammlung ihm helfen, seine Einsamkeit durch auferbauende Gemeinschaft und gute Werke zu überwinden (Tit. 2:14). Auf diese Weise mag es ihnen gelingen, ihn von einer Handlungsweise abzubringen, die dazu führen könnte, Gottes Gesetz, das Ehebruch verbietet, zu brechen, denn dann müßte er vielleicht aus der Versammlung ausgeschlossen werden (1. Kor. 5:9-11).
Bei einer Person, die sich ständig mit jemand vom anderen Geschlecht verabredet, obgleich sie vom biblischen Standpunkt aus nicht frei ist zu heiraten, werden sich wahrscheinlich viele Glieder der Versammlung verpflichtet fühlen, den biblischen Grundsatz anzuwenden, der im Falle einer Person gilt, die nicht arbeiten will: „Wenn aber jemand unserem ... Wort nicht gehorcht, so haltet diesen bezeichnet und hört auf, Umgang mit ihm zu haben, damit er beschämt werde. Und doch betrachtet ihn nicht als einen Feind, sondern ermahnt ihn weiterhin ernstlich als einen Bruder“ (2. Thess. 3:14, 15). Viele Christen, die die von Gott geschaffene Einrichtung der Ehe hoch einschätzen, möchten nicht mit jemand gesellig beisammen sein, der diese Einrichtung vorsätzlich entehrt. Indem sie vom geselligen Umgang mit ihm absehen und in den Zusammenkünften auf die Notwendigkeit hinweisen, den vernünftigen Rat Gottes zu befolgen, können sie ihn vielleicht dazu bewegen, seine falsche Handlungsweise aufzugeben (Jud. 23a).
● In Sprüche 10:6 heißt es: „Segnungen sind für das Haupt des Gerechten, aber was den Mund der Bösen betrifft, er deckt Gewalttat zu.“ Was bedeuten diese Worte?
In diesem Spruch wird das, was die Gerechten und was die Bösen schließlich erleben werden, treffend gegenübergestellt. Ein Verständnis dieses Spruches kann uns helfen, herauszufinden, was für Personen wir sein sollten.
Wer ein reines und gerechtes Herz hat, bringt dies auch deutlich zum Ausdruck. Jesus sagte darüber: „Aus der Fülle des Herzens redet der Mund“ (Matth. 12:34, 35). Ja, eine gerechte Person spricht über Dinge, die auferbauend und nützlich sind, und sie handelt auch entsprechend. Reagierst du nicht günstig auf eine solche Person? Sprichst du nicht wohl von ihr, und schätzt du sie nicht?
Im Gegensatz dazu ist jemand, der von innen heraus böse, der haßerfüllt und gehässig ist, darauf bedacht, anderen Schaden zuzufügen. Zwar gebraucht er manchmal süße Worte, aber schließlich wendet er doch Gewalt an, indem er entweder handgreiflich wird oder andere mit Worten angreift oder versucht, sie zu verletzen. Statt von anderen gesegnet zu werden, wird er von ihnen verflucht.
Der hebräische Text läßt noch eine andere Lesart zu: „Den Mund der Gesetzlosen bedeckt Gewalttat“ (Elberfelder Bibel). Dadurch wird hervorgehoben, was der Böse empfängt und welche mögliche Wirkung dies auf ihn hat. Der Grundsatz ‘Was der Mensch sät, wird er ernten’ wird dadurch bestätigt. Der Böse sät Samen der Feindseligkeit und Schlechtigkeit, und genau das wird auf ihn zurückkommen. Dies bedeckt oder schließt gleichsam seinen Mund. Mit der Zeit wird er ohne Zweifel die schlimmen Folgen seiner von ihm ‘gesäten’ Bosheit „ernten“, und das wird ihn zum Schweigen bringen.
Was möchten wir erleben? Das hängt davon ab, was für Personen wir in Wirklichkeit sein wollen.
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Gott quält keine SeelenDer Wachtturm 1980 | 1. November
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Gott quält keine Seelen
Lange Zeit haben Religionen gelehrt, daß die Seelen der Bösen in einer Feuerhölle gequält werden. Aber die Bibel lehrt das nicht. Wenn Sie die Kapitel „Was mit uns geschieht, wenn wir sterben“ und „Gott quält keine Seelen“ des Buches Die gute Botschaft, die Menschen glücklich macht lesen, werden Sie kennenlernen, was die Hölle ist und was die Bibel über den Zustand der Toten sagt. Dieses 192 Seiten umfassende Buch können Sie für nur 2 DM (25 lfrs) erhalten. Schreiben Sie an die Wachtturm-Gesellschaft, Postfach 59 20, 6200 Wiesbaden 1 (Watch Tower, 15, rue de l’Egalité, Luxembourg-Bonnevoie, G D Lux), und fügen Sie den genannten Betrag in Briefmarken bei.
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