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  • Das Buch der „ewigen guten Botschaft“ ist nützlich
    Der Wachtturm 1964 | 1. Januar
    • für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die mehr die Vergnügungen lieben als Gott, die eine Form der Gottergebenheit haben, sich aber hinsichtlich deren Kraft als falsch erweisen; und von diesen wende dich weg. Denn aus ihrer Mitte stehen jene Männer auf, die sich auf schlaue Weise Eingang in die Häuser verschaffen und schwache Frauen gefangenführen, die, mit Sünden beladen, von mancherlei Begierden getrieben werden, die allezeit lernen und doch niemals imstande sind, zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu kommen.“ — 2. Tim. 3:1-7, NW.

      19 Wir wissen, daß diese vorhergesagten Zustände heute herrschen und die Gegenwart als die kritischen „letzten Tage“ kennzeichnen. Um dieser Lage gewachsen zu sein, ja um zu einer genauen Erkenntnis der Wahrheit zu gelangen und an der Wahrheit festhalten und danach leben zu können, benötigen wir mehr als ein von einem Menschen verfaßtes Buch. Wir benötigen Gottes Buch mit seinen vielen Ratschlägen und Anweisungen, und Gott, der Allmächtige, hat uns dieses Buch gegeben. Um die verheißene Rettung zu erlangen, müssen wir in den Dingen „beharren“, die in diesem Buch geschrieben stehen. Der christliche Aufseher Timotheus war ein „Mensch Gottes“, darum schrieb Paulus ihm in diesem Sinne. (1. Tim. 6:11) Auch wir möchten Menschen Gottes sein.

      20. Was hat uns Jehova gegeben, um uns zu helfen, Menschen Gottes zu werden, die „völlig tauglich“ sind?

      20 Der Prophet Elia und sein Nachfolger Elisa waren damals als Männer Gottes bekannt. (1. Kö. 17:18; 2. Kö. 4:9, 21-27) Auch ein Engel, der sich verkörpert hatte, und einige Propheten, deren Namen in der Bibel nicht erscheinen, wurden als Männer Gottes bezeichnet. (Ri. 13:6-8; 1. Sam. 2:27; 1. Kö. 13:1-31; 2. Chron. 25:7-9) Der Prophet Moses war der erste, den die Bibel einen Mann Gottes nennt, und er war ein prophetisches Vorbild Jesu Christi, des größten Mannes oder Menschen Gottes, der je auf der Erde gelebt hat. Jesus Christus war ein Beispiel für alle seine Nachfolger. (5. Mose 33:1; Joh. 14:6) Damit wir als seine Nachfolger Menschen Gottes sein können, die in diesen kritischen „letzten Tagen“ „völlig tauglich“ und „vollständig ausgerüstet [sind] für jedes gute Werk“, hat uns Gott sein vollständiges Buch, die inspirierten „heiligen Schriften“, gegeben. (2. Tim. 3:17, NW) Sollten wir ihm für diese wunderbare Gabe nicht überaus dankbar sein?

      21. (a) Aus welchen Gründen bezeichnen wir Gottes Wort als „heilig“? (b) Welche Änderung kann es im Leben eines Menschen bewirken?

      21 Die Bibel hat Vorzüge, die kein anderes von Menschen geschriebenes Buch hat, und das Bücherschreiben nimmt ja bekanntlich kein Ende. (Pred. 12:12, AB) Die Schriften der Bibel sind „heilig“, da sie „von Gott inspiriert“ sind. Sie wurden geschrieben, um Gott zu rechtfertigen und zu verherrlichen und um seine Diener zu heiligen. Auf diese Tatsache machte Jesus Christus aufmerksam, als er zu Gott betete, er möchte seine Jünger heiligen. „Heilige sie durch die Wahrheit“, sagte er, „dein Wort ist Wahrheit.“ „Und ich heilige mich zu ihren Gunsten, damit auch sie geheiligt seien durch die Wahrheit.“ (Joh. 17:17, 19, NW) Von der Bibel strömt eine heiligende Kraft aus, die das Leben eines Menschen von Grund auf zu ändern und ihn zu einem „Menschen Gottes“ zu machen vermag, zu einem Menschen, der sich von der Welt des Teufels abwendet und sich rückhaltlos Gott hingibt, um ihn anzubeten und ihm zu dienen. Solche Menschen wird Gott retten, um ihnen in seiner nahe bevorstehenden gerechten neuen Ordnung der Dinge ewiges Leben zu verleihen. Ist die Bibel also nicht sehr nützlich für uns? Sollten wir sie nicht jedem anderen Buch vorziehen? Ganz bestimmt!

      Dieses Buch des Gesetzes soll nicht von deinem Munde weichen, und du sollst Tag und Nacht mit gedämpfter Stimme darin lesen, damit du darauf bedacht seist, nach allem zu handeln, was darin geschrieben steht, denn dann wirst du auf deinem Weg Erfolg haben, und dann wirst du mit Weisheit handeln. — Josua 1:8, NW.

  • Warum ist die ganze von Gott inspirierte Schrift nützlich?
    Der Wachtturm 1964 | 1. Januar
    • Warum ist die ganze von Gott inspirierte Schrift nützlich?

      1. Warum ist die Bibel geschrieben worden, und kann sie mit einem anderen Buch verglichen werden?

      DIE meisten Bücher, die heute geschrieben werden, sollen ihren Verfassern und Herausgebern möglichst viel Gewinn einbringen. Die Bibel dagegen wurde nicht geschrieben, damit sie ein „Bestseller“ werde. Sie ist zwar heute ein Bestseller, denn sie erscheint bereits in 1202 Sprachen und wird jährlich in Millionenauflagen verkauft. Sie ist tatsächlich das weitverbreitetste Buch, und das ist auch richtig. Die Bibel wurde jedoch nicht geschrieben, um jemand materiell zu bereichern. Sie sollte eine geistige Bereicherung bewirken, die zu ewigem Leben in Gottes herrlicher neuer Ordnung der Dinge führt. Somit ist die Bibel ein unvergleichliches Buch. Sie nützt denen, die sie lesen und sich an ihre Grundsätze halten, wie kein anderes Buch. Sie ist tatsächlich das nützlichste, wertvollste Buch auf Erden. Wir sollten sie darum unbedingt lesen.

      2. (a) Wozu ist die Heilige Schrift nach 2. Timotheus 3:16, 17 nützlich? (b) Was meinte Paulus alles mit dem Ausdruck die „ganze Schrift“, und wie wird das durch Paulus veranschaulicht?

      2 Beachten wir deshalb, von welchem Nutzen die „heiligen Schriften“ für jene sind, die Menschen Gottes sein möchten, das heißt Menschen, die zufolge ihrer rückhaltlosen Hingabe Gott gehören und ihm so dienen, wie Menschen Gottes ihm dienen sollten. Der Apostel Paulus schrieb dem christlichen Aufseher Timotheus über den Nutzen der Heiligen Schrift: „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Tadeln, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk.“ (2. Tim. 3:16, 17, NW) Mit dem Ausdruck „die ganze Schrift“ meinte Paulus die ganze Bibel, nicht nur das sogenannte Neue Testament, das nach der Ansicht gewisser religiöser Kreise der Christenheit für Christen genügen soll. Er meinte auch nicht nur die inspirierten Hebräischen Schriften, die nach jüdischer Auffassung genügen sollen, um ein gesegnetes Leben in der künftigen Welt zu erlangen. Wir benötigen die ganze Bibel, den vorchristlichen und den christlichen Teil, denn beide Teile sind „von Gott inspiriert“, und wir dürfen nichts, was Gott inspiriert hat, außer acht lassen. Alles ist nützlich für Menschen, die einmal ewig glücklich leben möchten. Es ist so, wie der Apostel Paulus nach einem Ausspruch, den er aus den vorchristlichen Hebräischen Schriften angeführt und auf Jesus Christus angewandt hatte, schrieb: „Denn auch Christus hat sich nicht selbst gefallen, sondern so, wie [in Psalm 69:9] geschrieben steht: ,Die Schmähungen derer, die dich schmähten, sind auf mich gefallen.‘ Denn alles, was vorzeiten [das heißt vor der Zeit Christi] geschrieben wurde, ist zu unserer Unterweisung geschrieben worden, damit wir durch unser Ausharren und durch den Trost aus den Schriften [die vor Christus geschrieben wurden] Hoffnung haben können.“ (Röm. 15:3, 4, NW) Ein „Mensch Gottes“, der „völlig tauglich“, „vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk“ sein möchte, muß daher die ganze Bibel haben und anwenden.

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