-
An einer ausgeglichenen Ansicht über die Zeit festhaltenDer Wachtturm 1976 | 15. Oktober
-
-
zu erfahren, in welchem „Zeitabschnitt“ wir leben, und Gott gibt uns den nötigen Aufschluß. Gottes Propheten der alten Zeit waren fest davon überzeugt, daß sich alles, was Gott gesagt hatte, erfüllen würde. Wir sollten von der Unveränderlichkeit des Vorsatzes Gottes ebenso fest überzeugt sein, obwohl uns gewisse Einzelheiten oder Zeitfaktoren nicht bekannt sind. Wie der nächste Artikel zeigt, haben wir, gestützt auf die Worte des Sohnes Gottes, allen Grund, die Verwirklichung dieses Vorsatzes aufmerksam zu verfolgen.
-
-
Eine sichere Grundlage für unser VertrauenDer Wachtturm 1976 | 15. Oktober
-
-
Eine sichere Grundlage für unser Vertrauen
1. In welcher Situation befinden sich Jehovas Diener hinsichtlich ihrer Beziehungen zur Welt?
DIEJENIGEN, die ergebene, getaufte Diener Gottes geworden sind, haben ihre Seele Gott anvertraut. Alles, was sie haben und was sie sind oder sein werden, ist in Gottes Hand — ihre Gegenwart, ihre Zukunft, ihr ganzes Leben und ihre Hoffnung auf Leben in Gottes kommendem neuen System der Dinge. Sie haben gewissermaßen alle Brücken hinter sich abgebrochen und haben jede Hoffnung aufgegeben, die sie einmal auf das gegenwärtige Weltsystem oder darauf, was es in der Zukunft bringen könnte, gesetzt haben mögen.
2. Welche Einstellung hatte Paulus, obwohl er von der Welt und auch von einigen angeblichen „Brüdern“ verspottet wurde?
2 Diesbezüglich schrieb ein Apostel des Herrn Jesus Christus trotz der Tatsache, daß er sich damals im Gefängnis befand und daß sich einige seiner sogenannten christlichen „Brüder“ aufgrund von Spott und Widerstand von ihm abgewandt hatten: „Ich [erleide] auch diese Dinge, doch schäme ich mich nicht. Denn ich kenne den, dem ich geglaubt habe, und ich habe die Zuversicht, daß er imstande ist, bis zu jenem Tage das zu behüten, was ich bei ihm als anvertrautes Gut hinterlegt habe“ (2. Tim. 1:12).
3. Welche Zuversicht können Christen in bezug auf das Kommen des Tages Jehovas und auf ihr Eingehen in Gottes „Ruhe“ haben?
3 Mit „jenem Tage“ ist die Zeit gemeint, nach der Christen schon immer Ausschau gehalten haben, der Tag, an dem Gott die Erde reinigen und dafür sorgen wird, daß sein Wille „wie im Himmel so auch auf der Erde“ geschieht (Matth. 6:10). Gott hat uns darauf sein Wort gegeben. Diese Zeit wird der Menschheit ganz gewiß Erleichterung und Ruhe bringen. Können wir aber wirklich das Vertrauen haben, daß wir dies erleben werden? Ganz bestimmt, denn die Bibel sagt: „Gott ruhte am siebenten Tag von allen seinen Werken“, und er verheißt gehorsamen Menschen, daß sie in seine Ruhe eingehen werden (1. Mose 2:2; Hebr. 4:1, 4, 9). Glauben wir wirklich an diese Verheißung?
4. Welche Gelegenheit wurde den Israeliten geboten, als sie aus Ägypten befreit wurden, aber wie betrachteten sie Gottes Wort diesbezüglich?
4 Als die Israeliten aus der ägyptischen Sklaverei befreit wurden, hatten sie die Verheißung, in Gottes Ruhe einzugehen und im Verheißenen Land von ihrer früheren Sklaverei und Bedrückung zu ruhen. Sie sollten sich in einem Teil der Erde des Lebens erfreuen, den Gott als einen paradiesähnlichen Garten bewahrt hatte (5. Mose 11:11, 12; 1. Mose 13:10). Aber die meisten Israeliten glaubten nicht an Gottes Wort. Sie bekundeten so wenig Glauben daran, daß sie sogar nach Ägypten zurückkehren wollten. Sie dachten, dieses Wort oder diese Verheißung Gottes sei nicht mehr lebendig, es sei eine tote, kraftlose Verheißung, die nicht erfüllt werden könne.
-