-
Eine Nacht an Bord der „Arche“Erwachet! 1976 | 8. November
-
-
Waldweg das Reservat. Am Ausgangsort besteigen sie das Fahrzeug, mit dem sie gekommen sind, und kehren nach Hause zurück.
Schöne Erinnerungen
Wir werden uns noch lange an die Nacht erinnern, die wir in der Arche zugebracht haben. Natürlich gibt es bei einem solchen Besuch oft einige lustige Episoden. Auch diese vergißt man nicht. Eine Frau war zum Beispiel ganz entzückt, als sie ein paar Riesenwaldschweine sah. Sie glaubte nämlich, zum erstenmal Nashörner erblickt zu haben. Andere Besucher haben einen Mungo für einen Seidenaffen gehalten und eine Hyäne für einen Leoparden!
Sicherlich ist es kein schlechter Gedanke, etwas Zoologie zu treiben, bevor man ein Tierreservat besucht. Aus einem guten Buch, in dem die Tiere beschrieben werden, die in dem Reservat leben, das man besuchen möchte, kann man vieles lernen. Und wer weiß? Vielleicht wird es dir sogar einmal möglich sein, eine Nacht an Bord der „Arche“ zuzubringen.
-
-
Von Sorge erfüllt, doch in vieler Hinsicht gesegnetErwachet! 1976 | 8. November
-
-
Von Sorge erfüllt, doch in vieler Hinsicht gesegnet
UNVORHERGESEHENE Krankheiten, Unfälle oder Naturkatastrophen — wie schnell können solche Ereignisse unser ganzes Leben verändern! Das kommt auch in der Bibel zum Ausdruck: „Ihr [wißt] nicht ..., was euer Leben morgen sein wird“ (Jak. 4:14). Aber wie wirst du reagieren, wenn eine solch einschneidende Veränderung eintritt? Ich möchte dir gern berichten, was sich in unserer Familie zutrug.
David, mein Mann, wurde im Jahre 1919 in Saskatoon (Kanada) geboren. Als er ein junger Mann war, ließ er sich als Zeuge Jehovas taufen und nahm bald den Vollzeitpredigtdienst auf. David erhielt das Vorrecht, die Wachtturm-Bibelschule Gilead zu besuchen, und wurde Missionar in Singapur. Später kam er hierher nach Australien, wo wir uns kennenlernten.
Nach unserer Heirat im Jahre 1950 war mein Mann als reisender Aufseher tätig, und wir besuchten zusammen Versammlungen der Zeugen Jehovas. Aber im März 1954 wurde unser Sohn Shannon geboren. Das brachte eine Veränderung mit sich. David wurde Aufseher in einer Ortsversammlung. Seine liebevolle Führung in seiner Rolle als Ehemann, Vater und Aufseher brachte für meinen Sohn und mich immer Segnungen mit sich. Als Shannon in die Schule kam, ermunterte mich David, den Vollzeitpredigtdienst wiederaufzunehmen. Nach dem Schulabschluß schloß sich David mir an, wodurch er uns allen viel Freude bereitete.
Davids Mutter, die noch in Kanada lebte, war jetzt über achtzig und hatte eine angegriffene Gesundheit. Daher reiste David im Mai 1972 nach Kanada, um sie zu besuchen. Dort traten Ereignisse ein, die unser Leben vollständig veränderten. Mein Mann wurde plötzlich krank. Innerhalb von achtundvierzig Stunden war er völlig gelähmt. Sein Leben wurde durch eine Notoperation gerettet, bei der man einen Schlauch in seine Luftröhre einführte, so daß er mit Hilfe eines Atemgerätes atmen konnte. Welch ein Schreck doch Shannon und mir in die Glieder fuhr, als wir durch ein Telegramm über Davids Zustand unterrichtet wurden! Dennoch bedeutete es für uns eine Stärkung, zu wissen, daß Jehova
-