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Respektiert Jehovas OrganisationDer Wachtturm 1957 | 1. Juli
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Männer gestellt sind, und solchen, ungeachtet ihrer Werke, nachfolgen würden. Daraus ersehen wir, daß alle, die sich in Jehovas Organisation befinden, in der theokratischen Tätigkeit erzogen und für verantwortliche Stellungen geschult werden müssen. Dem ist so, weil Gottes Organisation eine theokratische Gesellschaft von Predigern und nicht eine Hierarchie ist. Wenn eines der Dienstämter frei wird, wird es nicht durch jemanden besetzt, der von außerhalb der Versammlung als ein dazu besonders Geschulter hereingebracht würde, sondern durch jemanden, der die erforderlichen Eigenschaften entwickelt hat, während er als regelmäßiger Versammlungsverkündiger wirkte, und der sich im Tragen von Verantwortlichkeiten bereits als treu erwiesen hat. Aus diesem Grunde lernt jedes Glied der Organisation die theokratische Verfahrensweise kennen und sucht die Stellung eines Aufsehers nicht dadurch zu erlangen, daß es sich ehrgeizig darum bemüht, die Stellung eines Bruders zu erhalten, der diesen Dienst treu erfüllt, sondern indem es sich bemüht, durch geistliche Anstrengungen die Eigenschaften zu erwerben, die es befähigen, einer solchen Verantwortung mit Erfolg nachzukommen, wenn sie ihm zufallen sollte. — Jak. 3:1; 1. Tim. 3:1-13.
17. Weshalb ist die richtige Unterwürfigkeit für den theokratischen Diener so wichtig?
17 Eines der hervorragenden Erfordernisse, die an wahre Aufseher gestellt werden, ist Demut. So gereicht es denn zu unserer persönlichen wie auch zur vereinten theokratischen Förderung, wenn wir befolgen, was Petrus schrieb: „Um des Herrn willen unterwerft euch jeder menschlichen Schöpfung: ob nun einem König [d. h. Christus Jesus] als Oberherrn oder den Regenten [d. h. seinen sichtbaren Vertretern, den „Fürsten“] als denjenigen, die von ihm zur Bestrafung der Übeltäter entsandt werden, aber denen, die Gutes tun, Lob spenden.“ — 1. Pet. 2:13, 14, NW.
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Habt Vertrauen zu euren bewährten, treuen Brüdern!Der Wachtturm 1957 | 1. Juli
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Habt Vertrauen zu euren bewährten, treuen Brüdern!
„Gehorcht denen, die euch leiten, und seid unterwürfig.“ — Heb. 13:17, NW.
1. Warum sind wir durch die Liebe zu Jehovas Organisation nicht davor gefeit, Respektlosigkeit an den Tag zu legen?
AUS dem Benehmen eines Kindes kann man auf seine Erziehung in der Kinderstube schließen. Der gute Ruf, den sich die Neue-Welt-Gesellschaft erworben hat, spricht also für die ausgezeichnete Belehrung, die sie von der großen Mutterorganisation, von droben, empfangen hat. Direkte Opposition innerhalb der Neuen-Welt-Gesellschaft ist fast unbekannt. Doch ist dies keine Ursache zu Selbstgefälligkeit. Die meisten Kinder lieben ihre Eltern wirklich, nicht wahr? Bedeutet dies aber, daß sie niemals respektlos wären? Selbst die besterzogenen Kinder mit den besten Manieren werden hin und wieder in kleineren Dingen Anstoß geben; und Kinder, die der Mutter nicht gehorchen, müssen diszipliniert werden. Hörst du deine Mutter noch sagen: „Warte nur, Junge, bis der Vater heimkommt!“ Nun, man erinnere sich an das Wort aus den Sprüchen: „Zurechtweisungen der Zucht sind der Weg des Lebens.“ Wenn wir also von unserem himmlischen Vater durch seine mit einem Weibe verglichene Organisation diszipliniert werden, soll es uns zur Belehrung und Hilfe dienen, damit wir aufwachsen und wirklich reife Christen werden, die unserem himmlischen
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