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  • Erwähle dir die wahrhaft großen Dinge im Leben!
    Der Wachtturm 1972 | 15. Januar
    • Leben, dann wirst du imstande sein, geringe Zurücksetzungen, Vernachlässigungen oder Versehen zu verzeihen. Sie werden dir als die kleinen Dinge erscheinen, die sie wirklich sind. Statt dann Gleiches mit Gleichem zu vergelten oder einen Groll zu hegen, wirst du die andere Wange hinhalten, so, wie Jesus es seinen Nachfolgern geraten hat. — Matth. 5:39.

      Um uns diese Lehre einzuprägen, gibt der Apostel Petrus den Rat: „Habt vor allem inbrünstige Liebe zueinander, denn die Liebe deckt eine Menge von Sünden zu.“ Wer dies tut, zeigt, daß er die rechte Perspektive hat, nämlich, daß Dinge wie persönliche Beleidigungen zu den kleinen Dingen gehören und Liebe, Frieden und Harmonie unter Christen zu den großen Dingen. — 1. Petr. 4:8.

      Wahrlich, es ist weise, sorgsam in Betracht zu ziehen, welche Dinge wir zu den großen Dingen und welche wir zu den kleinen Dingen im Leben machen. Die rechte Wahl in diesen Dingen zu treffen bringt jetzt Frieden, Freude und Zufriedenheit und ein ewig glückliches Leben in Jehovas neuem System der Dinge, das so nahe herbeigekommen ist.

  • In Weisheit erwählt Gott die Regenten der Erde
    Der Wachtturm 1972 | 15. Januar
    • In Weisheit erwählt Gott die Regenten der Erde

      SECHZEHNHUNDERT Jahre lang haben die Kirchen der Christenheit fieberhaft an dem Auftrag gearbeitet, den zu haben sie Anspruch erhoben — an der Bekehrung der Welt zum Christentum. Welchen Erfolg haben sie gehabt?

      Sie haben jämmerlich versagt. Warum? Weil die Bekehrung der Welt ihr eigener Gedanke, nicht derjenige Gottes war. Wäre es Gottes Gedanke gewesen, so hätten sie Erfolg gehabt. (Jes. 46:9, 10) Nun denn, ist Gott etwa nicht an allen Menschen interessiert? Doch, das ist er und sogar sehr. Aber während dieser neunzehnhundert Jahre ist er nicht irgendwie damit beschäftigt gewesen, die Menschheit im allgemeinen zu bekehren, noch hat er wahre Christen dazu beauftragt.

      Man mißverstehe dies nicht; es ist bestimmt Gottes Vorhaben, allen Rettung zugänglich zu machen. Und er hat dafür auch eine bestimmte Zeit. (Pred. 3:1) Doch während der vergangenen neunzehnhundert Jahre hat er sorgfältig diejenigen ausgewählt, die er errettet hat. Weshalb? Weil er bis vor kurzem nur solche auserwählt hat, die die Menschheit regieren werden.

      CHRISTUS BEGINNT MIT DER AUSERWÄHLUNG

      Man wird sich daran erinnern, daß Jesus Christus, als er auf der Erde war, ebenfalls wählerisch vorging. Wohl war er hier, um das Lösegeld zur Rettung aller Menschen zu beschaffen, die es annehmen werden. (Matth. 20:28; Joh. 3:16) Aber Christus war in erster Linie auf Erden, um in seiner Lauterkeit Gott gegenüber erprobt zu werden, damit er sich als König des Königreiches Gottes, das die Welt in Gerechtigkeit regieren wird, als befähigt erweise. Er legte Zeugnis über die Wahrheit dieses Königreiches ab. — Joh. 18:36, 37.

      Da Jesus Christus wußte, daß das Königreich seinem Vater und auch was das Leben

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