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Fragen von LesernDer Wachtturm 1973 | 1. Januar
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aber die ganze Welt liegt in der Macht dessen, der böse ist.“ (1. Joh. 5:19) Ungeachtet, welche guten Ergebnisse anscheinend erreicht werden mögen, bedeutet somit die aktive Beteiligung eines Christen an den Angelegenheiten der Welt, daß er ein System unterstützt, das von Gott mißbilligt wird. Eine solche Einmischung kann nie Gottes Anerkennung und Segen finden, wie dies hinreichend durch die wiederholten Fehlschläge menschlicher Versuche, die Welt zu bessern, bewiesen wird. Die Bemühungen der Menschen könnte man so betrachten, als wollte man mit einem Löffel das Wasser aus einem sinkenden Schiff schöpfen. Dabei wird zwar Wasser herausgeschöpft, aber insgesamt gesehen lohnen sich diese Anstrengungen nicht.
Dagegen hatte das, was Jesus Christus tat, praktischen Wert. Er gab Menschen ehrlichen Herzens allen Grund, ihre Lebensweise zum Besseren zu ändern. Er half ihnen, Gott als Person kennenzulernen — seine grenzenlose Liebe, Barmherzigkeit, Freundlichkeit und unverdiente Güte. Dies weckte bei den Menschen den Wunsch, Nachahmer Gottes zu sein.
Wenn die Menschen heute die Gerechtigkeit des Gesetzes Gottes erkennen und wenn sie sehen, welch eine Liebe der Schöpfer bewiesen hat, indem er seinen einziggezeugten Sohn als Lösegeld gegeben hat, fühlen auch sie sich veranlaßt, ihr Leben mit Gottes Geboten in Übereinstimmung zu bringen. Sie befolgen die inspirierte Ermahnung, ‘die Glieder ihres Leibes in bezug auf Hurerei, Unreinheit, sexuelle Gelüste, schädliche Begierde und Habsucht zu ertöten’. Sie legen „Zorn, Wut, Schlechtigkeit, Lästerworte und unzüchtige Rede“ ab. — Kol. 3:5, 8.
Ist es nicht so, daß heute alles ganz anders wäre, wenn die Menschen überall genau das täten? Welch eine schöne Verbesserung würde dies doch für das Familienleben und für das Verhältnis zu den Mitmenschen bedeuten! Ja, das wahre Christentum hat praktischen Wert, da es bewirken kann, daß es bessere Menschen gibt. Und wie es heute unter Jehovas Zeugen zu sehen ist, befindet sich das wahre Christentum nicht in einer Krise, sondern hat Erfolg — in über zweihundert Ländern auf der ganzen Erde.
Zwar sehen sich die Kirchen der Christenheit einer Krise gegenüber, aber nicht deshalb, weil das Christentum keinen praktischen Wert hätte. Es liegt daran, daß sie es versäumen, das Beispiel Jesu nachzuahmen und sich von der Welt getrennt zu halten. Diese Kirchensysteme haben wertvolle Zeit und Mühe mit dem Versuch verbracht, ein System aufrechtzuerhalten, das von Gott mißbilligt wird. Sie haben großen Wert auf menschliche Weisheit und materielle Dinge gelegt und es praktisch völlig unterlassen, das Herz der Menschen zu bewegen, ein christliches Leben zu führen. Daher haben die Kirchen der Christenheit nichts Besseres zu bieten, als die Welt im allgemeinen zu bieten hat. Sie haben das einzige, was von praktischem Wert ist, außer acht gelassen, nämlich den Menschen erkennen zu helfen, daß es richtig und gerecht ist, in Übereinstimmung mit Gottes Wort zu leben.
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Liest man das in der Zeitung?Der Wachtturm 1973 | 1. Januar
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Liest man das in der Zeitung?
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