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  • Wie können wir der Inflation beikommen?
    Erwachet! 1980 | 22. April
    • Was wird aber geschehen, wenn die erbauliche Gemeinschaft und eine echte Zukunftshoffnung fehlen, wenn die Frau oder der Mann oder sogar beide den Arbeitsplatz verlieren? Was wird, wenn die Wirtschaftssysteme der Welt zugrunde gehen, aus den Leuten werden, für die das Streben nach materiellen Gütern das wichtigste Lebensziel ist?

      Wird das wirklich eintreten? Ja, ohne Zweifel. Aus diesem Grund wird deine Einstellung zur Inflation, zum Geld und zu materiellen Gütern nicht nur durch vorübergehende wirtschaftliche Schwierigkeiten auf die Probe gestellt. Vielmehr kommt es darauf an, daß du dich auf den bevorstehenden Untergang aller heutigen Wirtschaftssysteme vorbereitest.

  • Das Ende der heutigen Wirtschaftssysteme
    Erwachet! 1980 | 22. April
    • Das Ende der heutigen Wirtschaftssysteme

      WAS würdest du tun, wenn du eine Maschine konstruiert hättest, die nicht richtig funktioniert? Wahrscheinlich würdest du eine Änderung nach der anderen vornehmen, um sie zu verbessern. Doch was wäre, wenn du feststellen würdest, daß es nach jeder Reparatur nur noch schlimmer wird? Müßte man dann nicht schlußfolgern, daß die Maschine von Grund auf unzulänglich ist und durch eine andere ersetzt werden sollte?

      Die heutigen Wirtschaftssysteme dienen nicht der gesamten Menschheit zum Guten. Sie weisen viel Ungerechtigkeit auf. Hart arbeitende Leute müssen mit ansehen, wie die Inflation ihr Geld aufzehrt. Hunderte von Millionen leben in Armut. Abermals Hunderte von Millionen haben nicht einmal das Lebensnotwendige. Die New York Times berichtete über einige Länder: „Viele arme Menschen zahlen heute für ein einziges Mahl mehr als einen Tageslohn.“ Das ist unleugbar eine Erfüllung der biblischen Prophezeiung: „... eine Handvoll Weizen für einen Taglohn und drei Hände Gerste für einen Taglohn“ (Offb. 6:6, Zink).

      Die heutigen Wirtschaftssysteme können nicht den Frieden, die Sicherheit und die Wohlfahrt bringen, die die Menschheit so dringend benötigt. Sie sind durch Selbstsucht, Habsucht, Stolz und erbarmungslose Rücksichtslosigkeit gekennzeichnet.

      Was hat all das — die weltweite Inflation, die Nahrungsmittelknappheit, die Kriege und andere Erscheinungen seit 1914 — zu bedeuten?

      Diese Verhältnisse sind ein Zeichen der Zeit und werden in einer Prophezeiung über die ‘letzten Tage’ des gegenwärtigen Systems der Dinge beschrieben. Gemäß der Prophezeiung würden die Menschen dann „eigenliebig“, „geldliebend“ und „ohne Selbstbeherrschung“ sein und Vergnügungen mehr lieben als Gott. Diese Eigenschaften sind in den heutigen politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und religiösen Systemen weit verbreitet (2. Tim. 3:1-5).

      Die Unbeständigkeit des Geldes und der von vielen verspürte wirtschaftliche Druck sind ebenfalls ein Beweis dafür, daß dieses System der Dinge, wie Jesus selbst voraussagte, seinem Ende entgegeneilt (Matth. 24:3-14). Jegliche Anstrengungen, die heutigen Wirtschaftssysteme durch Flickwerk am Leben zu erhalten, werden nur kurze Zeit von Erfolg sein. Die weitverbreitete Selbstsucht, Gier und Ungerechtigkeit kann durch keine Reform beseitigt werden.

      Die jetzigen Zustände bedeuten also, daß das gegenwärtige unzulängliche System seiner größten Katastrophe entgegengeht, und zwar durch einen göttlichen Eingriff, nicht durch menschliches Versagen. Jesus sagte: „Dann wird große Drangsal sein, wie es seit Anfang der Welt bis jetzt keine gegeben hat, nein, noch wieder geben wird“ (Matth. 24:21).

      Allerdings wird in Gottes prophetischem Wort

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