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Die Verbindung zwischen Wassertaufe und RettungDer Wachtturm 1973 | 15. Februar
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ihm hin. Damit wir dieses gute Gewissen von dem Zeitpunkt an, da wir es zuerst erlangten, auch behalten, müssen wir ständig aus dem vergossenen Blut Jesu Christi, des Sühnopfers des großen, gegenbildlichen Sühnetages, Nutzen ziehen. Daran erinnert uns Hebräer 9:22: „Ohne Blutvergießen gibt es keine Vergebung.“ Deswegen haben wir, da uns durch Christus Vergebung zuteil geworden ist, „kein Bewußtsein von Sünden mehr“. — Hebr. 10:1, 2.
8. (a) Was wendet Gott auf uns an, wenn wir bereuen, uns bekehren und uns ihm hingeben, und was bewirkt dies für uns? (b) Als ein Symbol wofür könnte also unsere Taufe im Wasser bezeichnet werden? (c) Welche Bibeltexte zeigen, ob wir allein durch die Wassertaufe gerettet werden?
8 Somit ist unsere Hingabe an Gott eine „an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen“. Warum? Weil wir von uns aus, in unserem unvollkommenen, sündigen Zustand, bei Gott nicht annehmbar sind. Wenn wir also die Sünde bereuen und umkehren oder uns bekehren und uns Gott durch Christus hingeben, wendet Jehova das reinigende Blut des Sühnopfers Christi auf uns an, befreit uns dadurch von der Verurteilung, die durch die Sünde kommt, und läßt uns ein gutes Gewissen vor ihm haben. Es mag daher gesagt werden, daß unsere Taufe im Wasser, bei der wir gehorsam durch das Taufwasser gehen, unsere Hingabe an Jehova Gott durch Jesus Christus symbolisiert. Dadurch, daß Noah gehorsam daranging, Gottes Willen zu tun, indem er die Arche baute, wurden er und seine Hausgenossen gerettet, und dadurch, daß wir uns Gott hingeben, um seinen Willen zu tun, und treulich danach handeln, werden auch wir ‘jetzt gerettet’. In dieser Verbindung rufen wir den Namen Jehovas an, um Rettung zu finden. (Hebr. 13:15, Menge) Wir glauben an den Herrn Jesus, um gerettet zu werden. (Apg. 4:12) Wir legen ein offenes Bekenntnis oder eine öffentliche Erklärung ab mit unserem Munde, daß „Jesus Herr ist“, und wir glauben in unserem Herzen, daß „Gott ihn von den Toten auferweckt hat“, damit wir gerettet werden.
9. Was kann jemand, der diese positiven Schritte getan hat, später in bezug auf seine „an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen“ nicht sagen?
9 Deshalb kann niemand, der diese positiven Schritte tut, das heißt der bereut, sich bekehrt und sich Gott hingibt, später mit gutem Grund sagen, seine „an Gott gestellte Bitte um ein gutes Gewissen“ sei nie beantwortet worden und Gott habe ihn nie ein gutes Gewissen haben lassen und somit zähle seine Hingabe an Gott nicht und sei für ihn nicht bindend.
10. (a) Wozu müssen wir uns also darstellen, wenn wir gerettet werden möchten? (b) Warum rettet diese Taufe auch uns jetzt „durch die Auferstehung Jesu Christi“?
10 Demzufolge können wir jetzt verstehen, daß wir uns zur Wassertaufe darstellen müssen, wenn wir gerettet werden möchten, und dies, indem wir Jesus Christus nachahmen und seinem Gebot gehorchen. (Matth. 28:19, 20) Nichts könnte deutlicher erklärt werden, als es in 1. Petrus 3:21 gesagt wird: „Das, was diesem entspricht, rettet jetzt auch euch, nämlich die Taufe ..., durch die Auferstehung Jesu Christi.“ Wir müssen mit unserem Herzen glauben, daß Gott ihn von den Toten auferweckt hat. Ein auferstandener Jesus Christus ist zu unserer Rettung nötig, denn nur ein auferstandener Sohn Gottes kann als Gottes Hoherpriester amten, indem er im Himmel Gott den Wert seines Lebensblutes darbietet, das für uns zur Vergebung der Sünden vergossen worden ist und ein gutes Gewissen zur Folge hat. Ihn brauchen wir, damit Gott uns als Antwort auf unsere Bitte ein gutes Gewissen haben läßt. — 1. Petr. 3:22.
UNSER MESSIANISCHER FÜHRER
11. Was erlangen die Glieder der „großen Volksmenge“ dadurch, daß sie ihre Gewänder im Blute des Lammes waschen, und welchen guten Grund haben sie, das Lamm Gottes willkommen zu heißen?
11 Auch die „große Volksmenge“, die heute aus allen Nationen, Stämmen, Völkern und Sprachen versammelt wird, wäscht ihre Kleider und macht sie weiß im Blute des Lammes Jesus Christus und erlangt dadurch ein gutes Gewissen gegenüber Gott. Das ist ein guter Grund dafür, daß sie mit Palmzweigen in den Händen vor dem Throne Gottes steht und laut ausruft: „Die Rettung verdanken wir unserem Gott, der auf dem Throne sitzt, und dem Lamme.“ (Offb. 7:9-14) So heißt sie den Hauptvermittler der göttlichen Herrschaft Jehovas willkommen. Diesem folgt sie als ihrem Hirten und Anführer.
12. Wer auf Erden muß dem Hauptvermittler der göttlichen Herrschaft folgen, und was bedeutet das für sie?
12 Alle, die Gott hingegebene, getaufte Jünger dieses Hauptvermittlers der göttlichen Herrschaft werden, müssen ihm folgen. Um dies zu tun, müssen sie ihren „Blick auf den Hauptvermittler und Vervollkommner unseres Glaubens, Jesus, gerichtet halten“. (Hebr. 12:1, 2) Wenn wir dies aus Liebe tun, so bedeutet das unsere ewige Rettung zum immerwährenden Lobpreis des großen göttlichen Herrschers, Jehovas Gottes.
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Dringlichkeit der Zeit auf der Jahresversammlung in Pittsburgh hervorgehobenDer Wachtturm 1973 | 15. Februar
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Dringlichkeit der Zeit auf der Jahresversammlung in Pittsburgh hervorgehoben
BEREITS vor Anbruch des Tages versammelten sich am 1. Oktober die ersten Besucher vor der Civic-Arena in Pittsburgh (Pennsylvanien). Das Ereignis, das sie anlockte, war die jährliche Mitgliederversammlung der Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania, verbunden mit der Abschlußfeier der dreiundfünfzigsten Klasse der Wachtturm-Bibelschule Gilead.
Das Programm begann um 8.30 Uhr, und nach einem Gebet und einer Besprechung des täglichen Bibeltextes hörten die Anwesenden ermutigende Berichte und Erfahrungen von Vertretern der Gesellschaft aus den Zweigbüros in Deutschland, der Schweiz, in Kanada, auf Jamaika und in Mexiko. Darauf las das Vorstandsmitglied M. G. Henschel Grüße an die Klasse vor, die jetzt verabschiedet wurde, Grüße, die Brüder aus vielen Ländern gesandt hatten — aus Laos, Hawaii und Mikronesien sowie aus vielen Teilen Afrikas, Südamerikas und Europas.
Der Vizepräsident der Gesellschaft, F. W. Franz, warnte danach ernstlich vor der Gefahr, daß heute Gleichgültigkeit unter dem Volke Gottes aufkommen könnte. Neigt irgend jemand von uns zu der Meinung, Gottes Zeit zur Vollstreckung seines Gerichts sei noch weit entfernt und wir könnten in die bequeme Lebensweise, die die Welt kennzeichnet, zurückgleiten? Dann müssen wir unsere Einstellung korrigieren und sie mit dem inspirierten Rat, der in 2. Petrus 3:12 gegeben wird, in Übereinstimmung bringen. Gemäß der Elberfelder Bibel werden Christen an dieser Stelle aufgefordert: „Erwartet und beschleuniget die Ankunft des Tages Gottes.“ Können wir tatsächlich Gottes Zeitplan für das Kommen seines Tages der Gerichtsvollstreckung beeinflussen? Nein, aber wir können diesen Tag ‘fest im Sinn behalten’, wie die Neue-Welt-Übersetzung diesen Text genauer wiedergibt. Petrus und andere Christen seiner Tage hatten keine Möglichkeit zu wissen, wann dieser „Tag“ kommen würde, aber sie wußten, daß er mit absoluter Sicherheit kommen würde, und das war genug! Heute haben wir eine Fülle von Beweisen dafür, daß eine Generation, die schon alt geworden ist, tatsächlich die „große Drangsal“ erleben wird, die den Weg in Gottes neue Ordnung ebnen wird. Wir sollten wirklich jeden Tag in dem Bewußtsein leben, daß sie nahe ist, und sollten sie in unserem Sinn oder in unserem Herzen nicht hinausschieben.
Während der jährlichen Mitgliederversammlung, die um 10 Uhr begann, verriet N. H. Knorr, der Präsident der Gesellschaft, daß nach dem (allerdings noch unvollständigen) Bericht über das Dienstjahr 1972 im Laufe des Jahres über 162 000 Personen getauft worden seien. Das bedeutet, daß in den letzten fünf Jahren auf der ganzen Erde über 680 000 Personen getauft wurden; das sind
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