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Die 1290 und die 1335 Tage der Prophezeiung DanielsDer Wachtturm 1951 | 15. September
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konnte. Die Glieder dieses Volkes wussten, warum sie lebten und was sie taten und wohin sie gingen. Die grosse Freude, in diesem Zustande zu sein, war täglich ein Quell des Trostes. Oh, der gesegnete Zustand derer, welche die 1335 Tage erreichten! Wir leben nun in einer Zeit, da sich diese Segnungen verwirklichen. Es ist weder tunlich noch vernünftig, die Freuden und Gunsterweisungen von heute mit jenen segensreichen Erfahrungen vom Jahre 1926 zu vergleichen, um zu einer richtigen Auffassung über die Erfüllung dieser Prophezeiung zu gelangen, sondern um zu vergleichen, muss man eher die grossartige und wunderbare Lage des Volkes Jehovas, in der es sich im Jahre 1926 befand, mit seinem Zustand vom Jahre 1914 und 1918 vergleichen. Dann wird man sein Gesegnetsein verstehen.
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Weitere Befreiungsprophezeiungen gehen noch in ErfüllungDer Wachtturm 1951 | 15. September
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Weitere Befreiungsprophezeiungen gehen noch in Erfüllung
1, 2. Welche weiteren prophetischen Äusserungen weisen auf die Tatsache hin, dass des Herrn Volk nach den 1335 Tagen in eine noch weitere Erfüllung von Prophezeiungen eintreten musste?
OBWOHL der oben erwähnte Teil der Prophezeiung Daniels sich verwirklicht hat, ist das Ende noch nicht da, denn Jehova und sein König sind entschlossen, ‚alle Kinder seines Volkes‘ zu befreien. Jedes von Gottes Kindern wird zur geliebten Stadt gebracht werden; einige, die schon zurückgeführt worden sind, sind nun für den Königreichsdienst bereit. Um die fortschreitenden Vorsätze Gottes nach den 1335 Tagen zu erfahren, bringen wir Daniels Prophezeiung in Zusammenhang mit der Vision des Johannes in der Offenbarung und sehen, dass sie uns über die Zeit hinausführt, von der Daniel gesprochen hat. Dies im Sinne behaltend, verweisen wir nun auf Daniels Vision von dem Engel, der oben über dem Wasser stand. (Dan. 12:5-7) Derselbe Engel wird auch in der in Daniel 10:5-7 aufgezeichneten Vision gesehen: „Ich erhob meine Augen und sah: Und siehe, da war ein Mann, in Linnen gekleidet, und seine Lenden waren umgürtet mit Gold von Uphas; und sein Leib war wie ein Chrysolith, und sein Angesicht wie das Aussehen des Blitzes, und seine Augen wie Feuerfackeln, und seine Arme und seine Füsse wie der Anblick von leuchtendem [poliertem, ZB] Erze; und die Stimme seiner Worte war wie die Stimme einer Menge. Und ich, Daniel, allein sah das Gesicht [die Vision, AS]; die Männer aber, welche bei mir waren, sahen das Gesicht nicht; doch fiel ein grosser Schrecken [ein grosses Beben, AS] auf sie, und sie flohen und verbargen sich.“ Dieser Engel wird uns als der Herr Jesus Christus identifiziert, der zur Zeit seines Königreiches in Herrlichkeit ist: „Und inmitten der Leuchter einen gleich einem Sohne des Menschen, bekleidet mit einem bis zu den Füssen reichenden Gewande, und an der Brust umgürtet mit einem goldenen Gürtel. Zudem waren sein Haupt und seine Haare weiss wie weisse Wolle, wie Schnee, und seine Augen wie eine Feuerflamme, und seine Füsse waren wie feines Kupfer, wenn es im Ofen glüht, und seine Stimme war wie das Rauschen vieler Wasser. Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füssen wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach: ‚Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte und der Lebendige, und ich war tot, doch siehe! ich lebe nun in alle Ewigkeit, und ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.‘“ — Off. 1:13-15, 17, 18, NW.
2 Aus Daniel 10:13 sehen wir, wie der grosse Fürst Michael (Christus) einem der himmlischen Boten zu Hilfe kommt, was die Tatsache ferner bestätigt, dass Christus Jesus es ist, welcher prophetisch als jener bezeichnet wird, der über die grossen Wasser (Volksmengen) bestellt ist. „Und ich, Daniel, sah: Und siehe, zwei andere standen da, einer hier [diesseits, ZB] am Ufer des Stromes, und einer dort [jenseits, ZB] am Ufer des Stromes.“ (Dan. 12:5) Hier sind viele Wasser oder eine Flut (grosse Menge), mit einem Engel an dem einen äussersten Ende und einem andern an dem andern äussersten Ende, denn sie stehen am Rande der sich gegenüberliegenden Ufer. Dies schliesst offensichtlich all die Volksmengen ein, und die Frage ergeht: ‚Wie lange wird es gehen bis zum Ende dieser Wunder?‘ Der glorreiche König Christus Jesus hebt seine rechte Hand wie zum Schwur empor, gleich wie als ‚Abram zu dem König von Sodom sprach: Ich hebe meine Hand auf zu Jehova, zu Gott, dem Höchsten, der Himmel und Erde besitzt‘. (1. Mose 14:22; siehe auch 5. Mose 32:40.) Uns nun zu Offenbarung 10:5-7 (NW) wendend: „Und der Engel, den ich auf dem Meer und auf der Erde stehen sah, erhob seine rechte Hand zum Himmel empor und schwur bei dem, der in alle Ewigkeit lebt: ‚Es wird kein Verzug mehr sein; sondern in den Tagen der Stimme des siebenten Engels, wenn er in seine Posaune stossen soll, wird auch das heilige Geheimnis Gottes gemäss der guten Botschaft, die er seinen eigenen Sklaven, den Propheten, kundgetan hat, tatsächlich vollendet.‘“ Hier ist die feierliche Erklärung, dass kein weiteres Warten mehr sein wird. Das heilige Geheimnis Gottes ist vollendet. Diese Prophezeiung vom Vollenden des heiligen Geheimnisses Gottes hat seine Erfüllung nach 1926, nach den 1335 Tagen, während der Zeit des Gesegnetseins.
DAS HEILIGE GEHEIMNIS GOTTES
3. Welche Fragen sind für die Knechte des Herrn erst seit dem Jahre 1926 geklärt worden?
3 Kannst du erfassen, dass erst fünfundzwanzig Jahre verflossen sind, seitdem der herrliche und heilige Name Jehovas in den Vordergrund gerückt und dem Volke Gottes als ein Name geoffenbart worden ist, der in jedem Teil der Erde kundgemacht werden soll? Weisst du auch, dass bis 1926 der Name selbst in Versammlungen des Volkes Gottes selten erwähnt und nie in Verbindung mit dem öffentlichen Evangeliumsdienst gebraucht wurde? Ferner, dass Leute von der Welt Schwierigkeiten hatten, zu verstehen, was mit der Bezeichnung „Jehovas Zeugen“ gemeint
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