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Was der neue Bund für dich bedeutetWas Gott uns durch Jeremia sagen lässt
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Das „Gesetz des Christus“ spornt dazu an, Jehova mit ganzem Herzen zu dienen
11. (a) Wohin wird das Gesetz des neuen Bundes geschrieben? (b) Warum ist das Gesetz des neuen Bundes für die „anderen Schafe“ von Interesse?
11 Ein weiteres auffälliges Unterscheidungsmerkmal zwischen dem neuen Bund und dem Gesetzesbund besteht darin, dass der eine in Stein gemeißelt wurde und der andere in Herzen geschrieben wird. (Lies Jeremia 31:33.) Die Zehn Gebote des Gesetzesbundes wurden auf Steintafeln geschrieben, die irgendwann verschwanden. Im Gegensatz dazu prophezeite Jeremia, dass das Gesetz des neuen Bundes in Herzen geschrieben würde und etwas Bleibendes sein sollte. Die Gesalbten, also diejenigen, die in den neuen Bund aufgenommen wurden, schätzen dieses Gesetz sehr. Und wie ist es mit den „anderen Schafen“, die die Hoffnung haben, für immer auf der Erde zu leben? (Joh. 10:16). Auch ihnen bedeutet das Gesetz Gottes viel. Man kann sie mit den ansässigen Fremdlingen im alten Israel vergleichen, die das Gesetz des Moses annahmen und davon profitierten (3. Mo. 24:22; 4. Mo. 15:15).
12, 13. (a) Was ist das Gesetz des neuen Bundes? (b) Warum dienen diejenigen, die unter dem „Gesetz des Christus“ stehen, Gott nicht aus Zwang?
12 Was ist denn dieses Gesetz eigentlich, das in das Herz der Gesalbten geschrieben wird? Es wird auch das „Gesetz des Christus“ genannt und wurde zunächst den geistigen Israeliten gegeben, also allen, die in den neuen Bund aufgenommen wurden (Gal. 6:2; Röm. 2:28, 29). Das „Gesetz des Christus“ lässt sich mit einem einzigen Wort zusammenfassen: Liebe (Mat. 22:36-39). Wie dringt dieses Gesetz in das Herz der Gesalbten ein? Hauptsächlich durch das Studium des Wortes Gottes und das Gebet. Logischerweise müssen auch Christen, die nicht in dem neuen Bund sind, aber von diesem Bund profitieren möchten, regelmäßig die Bibel studieren und zu Jehova beten.
13 Das „Gesetz des Christus“ wird auch das „vollkommene Gesetz, das zur Freiheit gehört“, und das „Gesetz eines freien Volkes“ genannt (Jak. 1:25; 2:12). Die Israeliten standen durch Geburt unter dem Gesetz des Moses, aber niemand kommt durch Geburt in den neuen Bund oder unter das Gesetz des Christus. Keiner wird gezwungen, sich dem Gesetz des Christus zu unterstellen und Gott zu dienen. Im Gegenteil, alle, die sich dazu entschlossen haben, sind dankbar, dass Gottes Gesetz in Herzen geschrieben wird und dass der von Jeremia vorhergesagte Bund heute schon Segnungen bringt, die von bleibendem Wert sind.
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Was der neue Bund für dich bedeutetWas Gott uns durch Jeremia sagen lässt
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21, 22. Warum muss man uns nicht mehr sagen: „Erkennt Jehova!“?
21 Hier kommt ein bedeutender Aspekt des neuen Bundes zum Tragen: „Ich will mein Gesetz in ihr Inneres legen, und in ihr Herz werde ich es schreiben. Und ich will ihr Gott werden . . . Und sie werden nicht mehr ein jeder seinen Gefährten und ein jeder seinen Bruder lehren, indem sie sprechen: ‚Erkennt Jehova!‘, denn sie alle werden mich erkennen“ (Jer. 31:33, 34). Die Gesalbten auf der Erde haben bewiesen, dass sie das Gesetz Gottes in ihrem Herzen haben. Sie lieben dieses Gesetz und stellen es über das, was Menschen lehren. Auch geben sie ihr biblisches Wissen bereitwillig an die große Volksmenge weiter. Alle, die hoffen, für immer auf der Erde zu leben, können Jehova also ebenfalls kennen- und lieben lernen. Gern lassen sie sich von Jehova leiten und vertrauen seinen Versprechen. Das trifft wahrscheinlich auch auf dich zu. Du kennst Jehova gut und hast ein persönliches Verhältnis zu ihm. Wie glücklich kannst du darüber sein!
22 Wie ist dein Verhältnis zu Jehova stärker geworden? Bestimmt kannst du dich an Situationen erinnern, in denen Jehova deine Gebete erhört hat. Durch solche Erfahrungen ist dir noch deutlicher bewusst geworden, was für ein Gott er ist. Vielleicht hat er dich an einen Bibeltext erinnert, der dir in einer schwierigen Situation weitergeholfen hat. Vergiss solche Erlebnisse nicht. Je mehr du dich mit seinem Wort befasst, desto mehr wirst du über ihn lernen — und dieser Lernprozess wird nie aufhören.
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