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Wer wird „sicher davonkommen“?Der Wachtturm 1998 | 1. Mai
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2. Welche übernatürlichen Geschehnisse kennzeichneten die Geburt der neuen Nation?
2 Bei der Gründung der neuen Nation geschahen bedeutsame Dinge, durch die sich prophetische Worte Joels erfüllten. Wir lesen darüber in Apostelgeschichte 2:2-4: „Plötzlich entstand vom Himmel her ein Geräusch wie das einer dahinstürmenden starken Brise, und es erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und Zungen wie von Feuer wurden ihnen sichtbar und wurden verteilt, und auf jeden von ihnen setzte sich eine, und sie alle wurden mit heiligem Geist erfüllt und fingen an, in verschiedenen Zungen zu reden, so wie der Geist ihnen gewährte, sich zu äußern.“ Auf diese Weise wurde aus den 120 treuen Männern und Frauen eine geistige Nation gebildet; sie waren die ersten Mitglieder des ‘Israels Gottes’, wie es der Apostel Paulus später nannte (Galater 6:16).
3. Welche Prophezeiung Joels erfüllte sich Pfingsten 33 u. Z.?
3 Der Volksmenge, die zusammengelaufen war, um festzustellen, was es mit der „dahinstürmenden starken Brise“ auf sich hatte, erklärte der Apostel Petrus, daß sich gerade eine Prophezeiung Joels erfüllte. Welche Prophezeiung? Nun, hören wir uns einmal an, was Petrus sagte: „ ‚In den letzten Tagen‘, spricht Gott, ‚werde ich etwas von meinem Geist auf Fleisch von jeder Art ausgießen, und eure Söhne und eure Töchter werden prophezeien, und eure jungen Männer werden Visionen sehen, und eure alten Männer werden Träume haben; und sogar auf meine Sklaven und auf meine Sklavinnen will ich in jenen Tagen etwas von meinem Geist ausgießen, und sie werden prophezeien. Und ich will Wunder geben im Himmel droben und Zeichen auf der Erde unten, Blut und Feuer und Rauchdunst; die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut, ehe der große und glanzvolle Tag Jehovas gekommen sein wird. Und jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden‘ “ (Apostelgeschichte 2:17-21). Die von Petrus zitierten Worte stehen in Joel 2:28-32, und ihre Erfüllung zeigte an, daß für die jüdische Nation die Zeit ablief. Der „große und glanzvolle Tag Jehovas“, eine Zeit der Abrechnung mit dem untreuen Israel, war nahe. Doch wer würde gerettet werden oder sicher davonkommen? Und was wurde dadurch vorgeschattet?
Zwei Erfüllungen der Prophezeiung
4, 5. Welchen Rat gab Petrus angesichts der bevorstehenden Ereignisse, und warum ist dieser Rat über seine Tage hinaus anwendbar?
4 Im Gegensatz zur fleischlichen Nation Israel hatte das geistige Israel Gottes in den Jahren nach 33 u. Z. Gedeihen. Zwischen dem fleischlichen Israel und Rom kam es 66 u. Z. zum Krieg. 70 u. Z. hörte Israel im wesentlichen auf zu bestehen, und Jerusalem wurde samt dem Tempel niedergebrannt. In Anbetracht der herannahenden Tragödie gab Petrus zu Pfingsten 33 u. Z. vorzüglichen Rat. Er sagte, wobei er wiederum Joel zitierte: „Jeder, der den Namen Jehovas anruft, wird gerettet werden.“ Der einzelne Jude mußte sich entscheiden, ob er den Namen Jehovas anrufen wollte oder nicht. Wer sich dazu entschloß, mußte auch die weiteren Anweisungen beachten, die Petrus gab: „Bereut, und jeder von euch lasse sich im Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden taufen“ (Apostelgeschichte 2:38). Die Zuhörer des Petrus mußten Jesus als den Messias annehmen, den Israel als Nation verworfen hatte.
5 Die prophetischen Worte Joels hatten tiefgreifende Auswirkungen auf sanftmütige Menschen im ersten Jahrhundert. Heute haben sie allerdings noch größere Auswirkungen, denn wie gewisse Ereignisse im Verlauf des 20. Jahrhunderts zeigen, hat Joels Prophezeiung eine zweite Erfüllung. Beschäftigen wir uns einmal näher damit.
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Wer wird „sicher davonkommen“?Der Wachtturm 1998 | 1. Mai
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16. (a) Was bedeutet das Ausgießen des Geistes Jehovas für unsere Zeit? (b) Was ist für die Zukunft zu erwarten?
16 Im Anschluß an die Voraussage der paradiesischen Verhältnisse für Gottes Volk äußerte Joel die Prophezeiung, die das Ausgießen des Geistes Jehovas betraf. Als Petrus zu Pfingsten diese Prophezeiung zitierte, sprach er davon, daß sie sich „in den letzten Tagen“ erfüllte (Apostelgeschichte 2:17). Das Ausgießen des Geistes Gottes in der damaligen Zeit bedeutete, daß die letzten Tage für das jüdische System der Dinge begonnen hatten. Die Ausgießung des Geistes Gottes auf das Israel Gottes im 20. Jahrhundert zeigt an, daß wir in den letzten Tagen des weltweiten Systems der Dinge leben. Was ist angesichts dessen für die Zukunft zu erwarten? Wir erfahren weiter aus der Prophezeiung Joels: „Ich will Wunder geben in den Himmeln und auf der Erde, Blut und Feuer und Rauchsäulen. Sogar die Sonne wird in Finsternis verwandelt werden und der Mond in Blut vor dem Kommen des großen und furchteinflößenden Tages Jehovas“ (Joel 2:30, 31).
17, 18. (a) Welcher furchteinflößende Tag Jehovas kam über Jerusalem? (b) Wozu veranlaßt uns die Gewißheit, daß der furchteinflößende Tag Jehovas bevorsteht?
17 Diese prophetischen Worte begannen sich 66 u. Z. in Judäa zu bewahrheiten, als die Ereignisse unausweichlich auf den Höhepunkt des furchteinflößenden Tages Jehovas im Jahr 70 u. Z. zusteuerten. Wie furchtbar muß es damals für diejenigen gewesen sein, die nicht den Namen Jehovas gepriesen hatten! Heute sind ebenso erschreckende Ereignisse zu erwarten, wenn das gesamte gegenwärtige Weltsystem durch die Hand Jehovas vernichtet wird. Doch ein Entkommen ist möglich. Die Prophezeiung lautet weiter: „Es soll geschehen, daß jeder, der den Namen Jehovas anruft, sicher davonkommen wird; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem werden die Entronnenen sein, so wie Jehova gesprochen hat, und unter den Überlebenden, die Jehova beruft“ (Joel 2:32). Jehovas Zeugen sind wirklich dankbar, daß sie den Namen Jehovas kennen, und sie vertrauen völlig darauf, daß Jehova sie retten wird, wenn sie ihn anrufen.
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