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Die Entschuldigung — wichtig für den FriedenDer Wachtturm 2002 | 1. November
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Eine weitere Person, die wusste, wann es galt, sich zu entschuldigen, war der Apostel Paulus. Er musste sich einmal vor dem Sanhedrin, dem Hohen Rat der Juden, verantworten. Wutentbrannt wegen der offenen Worte des Paulus, befahl der Hohe Priester Ananias den neben Paulus Stehenden, ihn auf den Mund zu schlagen. Daraufhin sagte Paulus zu ihm: „Gott wird dich schlagen, du getünchte Wand. Sitzt du da, um mich gemäß dem GESETZ zu richten, und befiehlst gleichzeitig, in Übertretung des GESETZES, mich zu schlagen?“ Als die Dabeistehenden den Apostel daraufhin beschuldigten, den Hohen Priester beschimpft zu haben, gab er sogleich seinen Fehler zu und sagte: „Ich wusste nicht, Brüder, dass er Hoher Priester ist. Denn es steht geschrieben: ‚Du sollst von einem Vorsteher deines Volkes nicht nachteilig reden‘ “ (Apostelgeschichte 23:1-5).
Was Paulus gesagt hatte, stimmte: Wer als Richter eingesetzt ist, sollte nicht zu Gewalt greifen. Dennoch entschuldigte er sich dafür, dass er unwissentlich mit dem Hohen Priester auf eine Weise geredet hatte, die man als respektlos hätte bezeichnen können.a Dieser Entschuldigung war es dann zuzuschreiben, dass sich der Sanhedrin das anhörte, was Paulus zu sagen hatte. Da Paulus von einer Kontroverse unter den Ratsmitgliedern wusste, erklärte er ihnen, er habe sich wegen seines Glaubens an die Auferstehung zu verantworten. Infolgedessen kam es zu Streitereien, bei denen sich die Pharisäer auf die Seite des Paulus stellten (Apostelgeschichte 23:6-10).
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Die Entschuldigung — wichtig für den FriedenDer Wachtturm 2002 | 1. November
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a Dass Paulus den Hohen Priester nicht erkannte, war möglicherweise auf sein Augenleiden zurückzuführen.
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