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„Hört meine Verteidigung“Legt gründlich Zeugnis ab für Gottes Königreich
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17 Manche waren sichtlich schockiert. Nicht wegen der Sache an sich, sondern wegen der Reaktion von Paulus. Sie fragten: „Beschimpfst du den Hohen Priester Gottes?“ Paulus zeigte dann, was Demut und Achtung vor dem Gesetz bedeuten. Er sagte: „Ich wusste nicht, Brüder, dass er der Hohe Priester ist. In den Schriften steht ja: ‚Du sollst über einen Vorsteher deines Volkes nicht abfällig reden‘“ (Apg. 23:4, 5; 2. Mo. 22:28).d Nun versuchte es Paulus mit einer anderen Strategie. Da sich der Sanhedrin aus Pharisäern und Sadduzäern zusammensetzte, erklärte er: „Männer, Brüder, ich bin ein Pharisäer, ein Sohn von Pharisäern. Wegen der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten stehe ich vor Gericht“ (Apg. 23:6).
Im Gespräch mit Andersgläubigen suchen wir wie Paulus einen gemeinsamen Nenner
18. Warum bezeichnete sich Paulus als Pharisäer? Können wir manchmal ähnlich vorgehen wie er?
18 Wieso bezeichnete sich Paulus als Pharisäer? Weil er „ein Sohn von Pharisäern“ war. Er kam aus einer Familie, die zu dieser Sekte gehörte, und galt daher für viele noch als solcher.e Und wie kam er dazu, sich beim Thema Auferstehung mit ihnen auf eine Ebene zu stellen? Sie glaubten, dass der Mensch eine unsterbliche Seele hat und die Seele der Gerechten in einen anderen Körper übergeht. Paulus glaubte dagegen an die Auferstehung, wie Jesus sie lehrte (Joh. 5:25-29). Nichtsdestoweniger hatte er mit den Pharisäern den Glauben gemeinsam, dass mit dem Tod nicht alles aus ist – ganz im Gegensatz zu den Sadduzäern, die diese Vorstellung ablehnten. Wenn wir uns mit Katholiken oder Protestanten unterhalten, können wir es wie Paulus machen. Wir könnten sagen, dass wir wie sie an Gott glauben. Auch wenn sie dabei an eine Dreieinigkeit denken, wir aber an den Gott der Bibel, gibt es doch einen gemeinsamen Nenner: den Glauben an die Existenz eines Gottes.
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