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  • Lass dich vom Geist leiten und ernte Leben und Frieden
    Der Wachtturm 2011 | 15. November
    • 5. Wer half Paulus und befreite ihn?

      5 Paulus schrieb: „Wer wird mich befreien . . .? Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“ (Röm. 7:24, 25). Anschließend wandte er sich an seine gesalbten Mitchristen — „die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind“. (Lies Römer 8:1, 2.) Jehova nimmt sie durch seinen heiligen Geist als Söhne an und beruft sie zu „Miterben mit Christus“ (Röm. 8:14-17). Dank des Geistes Gottes und ihres Glaubens an das Loskaufsopfer Christi können sie den Kampf gewinnen, den Paulus beschrieb. Daher gibt es für sie „keine Verurteilung“. Sie werden „von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht“.

  • Lass dich vom Geist leiten und ernte Leben und Frieden
    Der Wachtturm 2011 | 15. November
    • 9. Was ist unter dem in Römer 8:2 erwähnten „Gesetz“ zu verstehen?

      9 Paulus sprach außer vom mosaischen Gesetz auch von dem „Gesetz des Geistes“ sowie von dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ (Röm. 8:2). Was ist damit gemeint? Es geht hier nicht um Verhaltensvorschriften, wie sie die Israeliten erhielten. Ein Bibelkommentar erklärt: „Das griechische Wort für Gesetz steht hier für ein inneres Prinzip des Wirkens oder Handelns — gut oder böse —, das einer bestimmten Gesetzmäßigkeit folgt. Der Begriff bezeichnet auch eine Norm, an der sich jemandes Lebenswandel ausrichtet.“

      10. Welche Macht hat das „Gesetz der Sünde und des Todes“ über uns?

      10 Der Apostel Paulus schrieb, dass „durch e i n e n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten“ (Röm. 5:12). Wir alle sind als Kinder Adams dem „Gesetz der Sünde und des Todes“ unterworfen. Immer wieder wollen uns unsere sündigen Neigungen zu Handlungen animieren, die Gott verurteilt — und die letztlich zum Tod führen. Im Brief an die Galater bezeichnete Paulus solche Verhaltensweisen und Charakterzüge als „Werke des Fleisches“ und erklärte, dass „die, die solche Dinge treiben, Gottes Königreich nicht erben werden“ (Gal. 5:19-21). Menschen, auf die diese Beschreibung zutrifft, wandeln „in Übereinstimmung mit dem Fleisch“ (Röm. 8:4). Ihr „inneres Prinzip des Handelns“ und die „Norm, an der sich ihr Lebenswandel ausrichtet“, werden also ganz und gar von sündigen Neigungen bestimmt. Trifft das nur auf Personen zu, die sich schwerer Sünden wie sexueller Unmoral, Götzendienst oder Spiritismus schuldig machen? Nein, denn zu den „Werken des Fleisches“ gehört auch so manches, was gern als bloße Charakterschwäche abgetan wird: zum Beispiel „Eifersucht“, „Wutausbrüche“, „Wortzänkereien“ und „Neidereien“. Wer könnte von sich behaupten, er habe sich bereits von jeglichen Verhaltensweisen, die „in Übereinstimmung mit dem Fleisch“ sind, befreien können?

      11, 12. (a) Wie hat Jehova die Voraussetzungen dafür geschaffen, uns vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ zu befreien? (b) Was ist erforderlich, damit wir Jehova vollständig gefallen können?

      11 Wir können so froh sein, dass Jehova die Voraussetzungen dafür geschaffen hat, uns vom „Gesetz der Sünde und des Todes“ zu befreien! Jesus erklärte: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einziggezeugten Sohn gab, damit jeder, der Glauben an ihn ausübt, nicht vernichtet werde, sondern ewiges Leben habe.“ Wird an unserem Lebenswandel deutlich, dass wir Jehova Gott lieben und an das Loskaufsopfer Jesu Christi glauben, können wir der Verurteilung entgehen, die die Erbsünde nach sich zieht (Joh. 3:16-18). Bestimmt empfinden wir genauso wie der Apostel Paulus, der ausrief: „Dank sei Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn!“

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