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Unser Schatz: ein neuzeitlicher Dienst der HerrlichkeitDer Wachtturm 1990 | 15. Juli
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„Wir haben ... diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst“ (2. KORINTHER 4:7).
1. (a) Welchen herrlichen Schatz können wir haben, und warum? (b) Wie wird in der Bibel die Übermittlung des mosaischen Gesetzes beschrieben?
DER Dienst, der darin besteht, „diese gute Botschaft vom Königreich“ am Abschluß des Systems der Dinge zu predigen, ist wirklich ein Schatz, ein sehr wertvoller Besitz. Da Jehova ein Gott der Herrlichkeit ist, handelt es sich bei dem Dienst für ihn um einen Dienst, mit dem Herrlichkeit verbunden ist, und somit um einen Schatz (Matthäus 24:14; 2. Korinther 3:18 bis 4:1). Über die herrliche Übermittlung des mosaischen Gesetzes heißt es in 2. Mose 34:29, 30: „Nun geschah es, als Moses vom Berg Sinai herabkam, daß die zwei Tafeln des ZEUGNISSES in Moses’ Hand waren, als er vom Berg herabkam, und Moses wußte nicht, daß die Haut seines Angesichts Strahlen warf, weil er mit ... [Jehova] geredet hatte. Als Aaron und alle Söhne Israels Moses zu sehen bekamen, siehe, da warf die Haut seines Angesichts Strahlen, und sie gerieten in Furcht, sich ihm zu nähern.“
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Unser Schatz: ein neuzeitlicher Dienst der HerrlichkeitDer Wachtturm 1990 | 15. Juli
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13. Was wird dadurch bewirkt, daß der gesegnete Dienst, Lichtträger zu sein, Geschöpfen aus Fleisch und Blut anvertraut worden ist?
13 Bei diesem unbeschreiblich großen Dienstvorrecht ist es überaus bedeutsam, daß sich die Lichtträger als würdig erweisen, über Licht zu verfügen, indem sie Gott gegenüber die Lauterkeit bewahren. Gott hat dieses wunderbare Dienstvorrecht nicht den Engeln übertragen, die gern Einblick in jene Dinge hätten, sondern er hat den gesegneten Dienst Geschöpfen aus Fleisch und Blut anvertraut (1. Petrus 1:12). Das hat er getan, um seine eigene Kraft durch die menschliche Schwachheit besonders hervortreten zu lassen. In 2. Korinther 4:7 heißt es: „Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die Kraft, die über das Normale hinausgeht, Gottes sei und nicht die aus uns selbst.“
14. (a) Was ist der „Schatz in irdenen Gefäßen“? (b) Warum sind Moses und Jesus Christus gute Beispiele für uns, was den Schatz betrifft?
14 In alter Zeit wurden Gefäße häufig als Behältnis für Wertgegenstände benutzt. Welchen herrlichen Schatz besitzen Jehovas Zeugen in schwachen, irdenen Gefäßen — die sie selbst sind als schwächliche Geschöpfe aus dem Staub der Erde? Bei dem Schatz handelt es sich nicht lediglich um das Licht, das in ihr Herz gestrahlt hat. Es ist der Dienst dieses Lichts, den sie in ihrem irdischen Leib zu verrichten haben. Der Dienst besteht darin, das Licht auszusenden, das Gott in ihr Herz hat strahlen lassen. Dieser Dienst ist insofern ein Schatz, als er ein kostbares Dienstvorrecht ist, ein Vorrecht, an dem heute nicht nur der gesalbte Überrest der „kleinen Herde“ teilhat, sondern auch die „große Volksmenge“ „anderer Schafe“ Jesu Christi, des vortrefflichen Hirten (Lukas 12:32; Johannes 10:14-16; Offenbarung 7:9). Moses und sein Gegenbild, Jesus Christus, sind gute Beispiele, die uns zeigen, daß wir unser Herz auf diesen Schatz des Dienstes Gottes richten sollten, „denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein“ (Matthäus 6:19-21; Hebräer 11:26).
15, 16. (a) Wie zeigt es sich, daß die Kraft, die über das Normale hinausgeht, von Gott stammt und nicht die aus uns selbst ist? (b) Warum wird es der Welt trotz all ihres Widerstandes nicht gelingen, Gottes irdene Gefäße zu zerbrechen?
15 Wie zeigt es sich denn, daß die Kraft, die über das Normale hinausgeht, von Gott stammt und nicht die aus uns selbst ist? Auf folgende Weise: So schwache, irdene Gefäße wie wir, die wir diesen kostbaren Dienst und Auftrag haben, sind unwürdig und würden eine solche Ehre niemals verdienen. Zudem üben Feinde auf uns Zeugen Jehovas auf verschiedene Weise Druck aus, um uns gleichsam zum Zerspringen oder zum Bersten zu bringen, damit wir für den Auftrag Gottes ungeeignet werden. Es muß also die Kraft des großen Auftraggebers sein, die uns hilft, der schlechten Behandlung seitens der Welt standzuhalten, von unserem Auftrag nicht abzulassen und uns als würdig zu erweisen, im Dienst Gottes zu bleiben. Der Welt wird es trotz all ihres Widerstandes nicht gelingen, Gottes irdene Gefäße zu zerbrechen und sie ihres kostbaren Schatzes zu berauben, denn in 2. Korinther 4:8-12 steht geschrieben:
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