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Der Glaube veranlaßt uns, geduldig zu sein und inständig zu betenDer Wachtturm 1997 | 15. November
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1. Warum sollten wir über die Worte in Jakobus 5:7, 8 nachdenken?
DIE lang erwartete „Gegenwart“ Jesu Christi ist heute Realität (Matthäus 24:3-14). Mehr als je zuvor haben alle, die sich zum Glauben an Gott und Christus bekennen, Grund dazu, über folgende Worte des Jüngers Jakobus nachzudenken: „Übt ... Geduld, Brüder, bis zur Gegenwart des Herrn. Seht! Der Landwirt wartet die köstliche Frucht der Erde ab und übt Geduld ihretwegen, bis er den Frühregen und den Spätregen erhält. Übt auch ihr Geduld; befestigt euer Herz, denn die Gegenwart des Herrn hat sich genaht“ (Jakobus 5:7, 8).
2. Welchen Problemen standen diejenigen gegenüber, an die Jakobus schrieb?
2 Diejenigen, an die Jakobus seinen inspirierten Brief schrieb, mußten nicht nur Geduld üben, sondern auch verschiedene Probleme lösen. Viele handelten im Gegensatz zu dem, was von Personen erwartet wird, die sich zum Glauben an Gott bekennen. Zum Beispiel mußte etwas gegen gewisse Begierden unternommen werden, die sich bei einigen im Herzen festgesetzt hatten. Es war nötig, unter jenen ersten Christen die Ruhe wiederherzustellen. Ihnen mußte auch geraten werden, geduldig zu sein und inständig zu beten. Bei der Betrachtung dessen, was Jakobus ihnen zu sagen hatte, wollen wir sehen, wie sich seine Worte auf unser Leben anwenden lassen.
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Der Glaube veranlaßt uns, geduldig zu sein und inständig zu betenDer Wachtturm 1997 | 15. November
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Der Glaube hilft uns, Geduld zu üben
15, 16. Warum ist es so wichtig, Geduld zu üben?
15 Nachdem sich Jakobus über reiche Unterdrücker aus der Welt geäußert hat, ermuntert er als nächstes unterdrückte Christen, Geduld zu üben (Jakobus 5:7, 8). Gläubige, die Schwierigkeiten geduldig ertragen, werden für ihre Treue belohnt, und zwar während der Gegenwart Christi, wenn an ihren Unterdrückern das Strafgericht vollstreckt wird (Matthäus 24:37-41). Die ersten Christen mußten einem Landwirt gleichen, der geduldig auf den Frühregen im Herbst wartet, bis er pflanzen kann, und auf den Spätregen im Frühjahr, der bewirkt, daß Frucht hervorgebracht wird (Joel 2:23). Auch wir müssen Geduld üben und unser Herz befestigen, vor allem weil die „Gegenwart des Herrn“, Jesus Christus, bereits begonnen hat.
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