Wachtturm ONLINE-BIBLIOTHEK
Wachtturm
ONLINE-BIBLIOTHEK
Deutsch
  • BIBEL
  • PUBLIKATIONEN
  • ZUSAMMENKÜNFTE
  • Christliche Gastfreundschaft in einer entzweiten Welt
    Der Wachtturm 1996 | 1. Oktober
    • „Darum sind wir verpflichtet, solche Personen gastfreundlich aufzunehmen, damit wir zu Mitarbeitern in der Wahrheit werden“ (3. JOHANNES 8).

  • Christliche Gastfreundschaft in einer entzweiten Welt
    Der Wachtturm 1996 | 1. Oktober
    • 3. Wie können wir wahre Freude und Befriedigung verspüren?

      3 Wie anders könnte doch alles aussehen, wenn man andere genauso freundlich, gütig, großzügig und gastfreundlich behandelte, wie es Jehova tut! Er zeigte deutlich, daß das Geheimnis des wahren Glücks nicht in dem Bemühen liegt, die eigenen Wünsche zu befriedigen. Vielmehr ist etwas anderes von entscheidender Bedeutung: „Beglückender ist Geben als Empfangen“ (Apostelgeschichte 20:35). Damit wir wahre Freude und Befriedigung verspüren können, müssen wir Schranken und Spaltungen überwinden, die uns einengen. Und wir müssen uns denen öffnen, die mit uns Jehova dienen. Es ist für uns unerläßlich, den Rat zu beachten: „Darum sind wir verpflichtet, solche Personen gastfreundlich aufzunehmen, damit wir zu Mitarbeitern in der Wahrheit werden“ (3. Johannes 8). Wenn wir Menschen, die dessen würdig sind, Gastfreundschaft erweisen, so wie es uns möglich ist, zahlt sich das in zweierlei Hinsicht aus: Es nützt sowohl dem Geber als auch dem Empfänger. Aber wer gehört zu denen, die würdig sind, von uns ‘gastfreundlich aufgenommen zu werden’?

  • Christliche Gastfreundschaft in einer entzweiten Welt
    Der Wachtturm 1996 | 1. Oktober
    • Mit den Heiligen teilen

      11, 12. Wie wurde bestimmten Dienern Jehovas (a) im alten Israel und (b) im ersten Jahrhundert Achtung erwiesen?

      11 Zu denjenigen, die es ganz bestimmt verdienen, daß wir sie achten und ihnen Gastfreundschaft erweisen, gehören reife Christen, die für unser geistiges Wohl hart arbeiten. Jehova traf für die Priester und die Leviten im alten Israel besondere Vorkehrungen (4. Mose 18:25-29). Auch die Christen des ersten Jahrhunderts wurden aufgefordert, für diejenigen zu sorgen, die ihnen in einer bestimmten Eigenschaft dienten. Der Bericht in 3. Johannes 5-8 wirft ein wenig Licht auf das enge Band der Liebe, das unter den ersten Christen bestand.

      12 Der betagte Apostel Johannes schätzte die Freundlichkeit und Güte und die Gastfreundschaft sehr, die Gajus bestimmten reisenden Brüdern erwiesen hatte, die ausgesandt worden waren, um die Versammlung zu besuchen. Alle diese Brüder — auch Demetrius, der offenbar den Brief überbrachte — waren für Gajus Fremde oder waren ihm zuvor nicht bekannt gewesen. Doch sie wurden gastfreundlich aufgenommen, denn sie waren „zugunsten seines [Gottes] Namens ... ausgezogen“. Johannes sagte dazu folgendes: „Darum sind wir verpflichtet, solche Personen gastfreundlich aufzunehmen, damit wir zu Mitarbeitern in der Wahrheit werden“ (3. Johannes 1, 7, 8).

      13. Vor allem welche Personen aus unseren Reihen verdienen es heute, ‘gastfreundlich aufgenommen’ zu werden?

      13 In Jehovas Organisation gibt es heute viele, die sich für die ganze Bruderschaft verausgaben. Zu ihnen gehören die reisenden Aufseher, die Woche für Woche ihre Zeit und Kraft einsetzen, um die Versammlungen zu erbauen; die Missionare, die ihre Angehörigen und Freunde verlassen haben, um im Ausland zu predigen; diejenigen, die sich freiwillig dafür zur Verfügung stellen, in Bethelheimen oder Zweigbüros zu dienen und das weltweite Predigtwerk zu unterstützen, sowie diejenigen, die im Pionierdienst stehen und den größten Teil ihrer Zeit und Kraft auf den Predigtdienst verwenden. Im Grunde genommen arbeiten sie alle hart, und das nicht für persönliche Ehre oder persönlichen Gewinn, sondern aus Liebe zur christlichen Bruderschaft und zu Jehova. Sie sind für uns wegen ihrer rückhaltlosen Ergebenheit nachahmenswerte Beispiele und verdienen es auch, ‘gastfreundlich aufgenommen zu werden’.

      14. (a) Wieso werden wir dadurch bessere Christen, daß wir Treuen Gastfreundschaft erweisen? (b) Warum sagte Jesus, daß Maria „das gute Teil“ erwählt hatte?

      14 Wenn wir ‘solche Personen gastfreundlich aufnehmen’, werden wir, wie der Apostel Johannes erklärte, „zu Mitarbeitern in der Wahrheit“. Wir werden dadurch gewissermaßen bessere Christen. Das ist deshalb der Fall, weil christliche Werke auch einschließen, Glaubensbrüdern Gutes zu tun (Sprüche 3:27, 28; 1. Johannes 3:18). Es ist auch in einer weiteren Hinsicht lohnenswert. Als Maria und Martha Jesus in ihr Haus aufnahmen, wollte Martha eine gute Gastgeberin sein und bereitete für Jesus „viele Dinge“ zu. Maria bewies auf andere Weise Gastfreundschaft. Sie ‘setzte sich zu den Füßen des Herrn nieder und lauschte unablässig seinem Wort’, und Jesus lobte sie dafür, daß sie „das gute Teil“ erwählt hatte (Lukas 10:38-42). Gespräche und Unterhaltungen mit Personen, die über langjährige Erfahrung verfügen, sind oft Höhepunkte eines gemeinsam verbrachten Abends (Römer 1:11, 12).

Deutsche Publikationen (1950-2027)
Abmelden
Anmelden
  • Deutsch
  • Teilen
  • Einstellungen
  • Copyright © 2026 Watch Tower Bible and Tract Society of Pennsylvania
  • Nutzungsbedingungen
  • Datenschutzerklärung
  • Datenschutzeinstellungen
  • JW.ORG
  • Anmelden
Teilen