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Großartige Aussichten für die Menschen in einem Paradies der WonneDer Wachtturm 1989 | 1. August
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Auch segnete Gott sie, und Gott sprach zu ihnen: ‚Seid fruchtbar, und werdet viele, und füllt die Erde, und unterwerft sie euch, und haltet euch die Fische des Meeres und die fliegenden Geschöpfe der Himmel untertan und jedes lebende Geschöpf, das sich auf der Erde regt.‘“
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Großartige Aussichten für die Menschen in einem Paradies der WonneDer Wachtturm 1989 | 1. August
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Die Aussichten des ersten Menschenpaars
14. Welche Zukunft lag mit Gottes Segen vor dem vollkommenen Mann und seiner Frau, und was konnten sie sich zu Recht im Geiste vorstellen?
14 Wie wunderbar war es für den vollkommenen Mann und seine vollkommene Frau, die Stimme Gottes zu hören, der mit ihnen sprach und ihnen sagte, was sie tun sollten, und sie segnete! Mit Gottes Segen waren sie in der Lage, das zu tun, was ihnen aufgetragen würde; ihr Leben wäre niemals fruchtlos gewesen. Welch eine Zukunft lag vor ihnen! Als das glücklich verheiratete Paar in seinem Zuhause, dem Garten Eden, stand, dachten die beiden wahrscheinlich darüber nach, was geschehen würde, während sie Gottes Willen ausführten. Bei ihrem Blick in die ferne Zukunft sahen sie im Geiste vor sich, daß nicht nur der „Garten in Eden, gegen Osten“, sondern die gesamte Erde mit freudestrahlenden Männern und Frauen gefüllt war (1. Mose 2:8). Das Herz des Mannes und der Frau schlug höher bei dem Gedanken, daß das alles ihre Kinder waren, ihre Nachkommen. Alle waren vollkommen, makellos im Aussehen und im Körperbau, ausgestattet mit ewiger Jugend, strotzend vor Gesundheit und voller Freude, am Leben zu sein; alle bekundeten untereinander vollkommene Liebe, alle beteten vereint ihren großen Schöpfer und himmlischen Vater an, und sie taten dies zusammen mit ihren menschlichen Ureltern. Welch große Freude den ersten Mann und seine Frau erfüllt haben muß, als sie daran dachten, einmal eine solche Familie zu haben!
15, 16. (a) Warum wäre ausreichend Nahrung für die Menschheitsfamilie vorhanden? (b) Welche Arbeit wäre außerhalb des Gartens Eden zu tun, wenn die glückliche Familie an Zahl zunähme?
15 Es wäre ausreichend Nahrung für jedes Glied der Menschheitsfamilie vorhanden, die die gesamte Erde füllen würde. Schon zu Anfang, im Garten Eden, gab es genug zu essen. Gott hatte für die Menschen gesorgt und ihnen alle samentragenden Pflanzen gegeben, die zusammen mit dem Ertrag der Fruchtbäume als gesunde, lebenerhaltende Nahrung dienen sollten. (Vergleiche Psalm 104:24.)
16 Wenn ihre glückliche Familie an Zahl zunähme, würden sie den Garten auf das Land jenseits der Grenzen von Eden ausdehnen, denn wie Gottes Worte andeuteten, war der Erdboden außerhalb des Gartens Eden nicht urbar gemacht worden. Zumindest kümmerte sich niemand darum, und er war nicht in dem besonderen Maße kultiviert wie der Garten Eden. Daher wies der Schöpfer die Menschen auch an, sich die Erde zu ‘unterwerfen’, während sie sie füllten (1. Mose 1:28).
17. Warum gäbe es ausreichend Nahrung für die wachsende Bevölkerung, und welcher Zustand würde schließlich eintreten, wenn der Garten immer weiter vergrößert würde?
17 Wenn der Garten von vollkommenen Landwirten ausgedehnt würde, brächte die unterworfene Erde reichen Ertrag für die wachsende Bevölkerung. Schließlich würde der sich ständig vergrößernde Garten die gesamte Erde bedecken, und ein weltweites Paradies würde als ewige Heimat des Menschen dienen. Es wäre vom Himmel her wunderschön anzusehen, und der himmlische Schöpfer könnte es als sehr gut bezeichnen. (Vergleiche Hiob 38:7.)
18. Warum wäre der weltumspannende Garten Eden frei von Störungen, und in welcher Hinsicht würde Frieden herrschen?
18 Das weltweite Paradies wäre so friedlich und frei von Störungen wie jener Garten Eden, in dem sich das neuvermählte Paar befand. Man müßte keine Gefahren oder keinen Schaden von seiten all jener Tiere und fliegenden Geschöpfe befürchten, die Adam, der erste Mensch, sich genau angesehen hatte, um ihnen Namen zu geben. Die vollkommenen Bewohner des weltweiten Paradieses würden sich wie ihre Ureltern die Fische des Meeres, die fliegenden Geschöpfe der Himmel und alles, was sich auf der Erde regt, auch die wildlebenden Tiere des freien Feldes, untertan halten. Da diese niedrigeren lebenden Geschöpfe dem Menschen, der „im Bilde Gottes“ erschaffen worden war, instinktiv untertan waren, würden sie mit ihm in Frieden leben. Die liebevollen, vollkommenen menschlichen Herren der niedrigeren Geschöpfe würden sich diese nicht nur untertan halten, sondern auch für eine friedliche Atmosphäre unter den Tieren sorgen. Der friedliche Einfluß der gottähnlichen menschlichen Herren würde sich schützend über diesen zufriedenen niedrigeren lebenden Geschöpfen ausbreiten. Doch das Wichtigste: Die vollkommene Menschheit hätte Frieden mit Gott, dessen Segen niemals von ihr weichen würde. (Vergleiche Jesaja 11:9.)
Gott ruht von seinen Schöpfungswerken
19. (a) Was müssen der erste Mann und seine Frau in bezug auf Gottes Vorsatz erkannt haben? (b) Was gab Gott ihnen bezüglich der Zeit zu verstehen?
19 Als sich das vollkommene Menschenpaar die vollendete irdische Szenerie gemäß Gottes Vorsatz vorstellte, dürften die beiden eines erkannt haben: Es würde Zeit erfordern, Gottes wunderbaren Auftrag auszuführen.
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