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Jehova wirft Licht auf seinen VorsatzGottes Königreich regiert!
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6. Was kündigte Jehova an, und was blieb offen?
6 In der allerersten Prophezeiung kündigte Jehova einen gewissen „Samen“ oder Nachkommen an, der die Schlange vernichten sollte. (Lies 1. Mose 3:15.) Damals wurde jedoch nicht offenbart, wer mit diesem Nachkommen und mit der Nachkommenschaft der Schlange gemeint war. Tatsächlich gab Jehova rund 2 000 Jahre lang nichts Weiteres bekannt.b
7. Warum wurde Abraham ausgewählt, und was lernen wir daraus?
7 Schließlich legte Jehova fest, von wem der versprochene Nachkomme abstammen sollte. Die Wahl fiel auf Abraham, weil er auf Gottes Stimme hörte (1. Mo. 22:18). Darin steckt eine wichtige Lehre für uns: Jehova offenbart seinen Vorsatz nur gottesfürchtigen Menschen. (Lies Psalm 25:14.)
8, 9. Was erfuhren Abraham und Jakob über den versprochenen Nachkommen?
8 Als Jehova durch einen Engel zu seinem Freund Abraham sprach, verriet er zum ersten Mal ein entscheidendes Detail über den angekündigten Nachkommen: Es würde ein Mensch sein (1. Mo. 22:15-17; Jak. 2:23). Aber wie würde dieser Mensch die Schlange zermalmen? Wer war überhaupt mit der Schlange gemeint? Das würde erst später ans Licht kommen.
9 Jehova bestimmte, dass der versprochene Nachkomme von Abrahams Enkel Jakob abstammen sollte — einem Mann, der großen Glauben an Gott bewies (1. Mo. 28:13-22). Durch Jakob enthüllte er, dass die Abstammungslinie über dessen Sohn Juda laufen würde. Jakob prophezeite, dieser Nachkomme Judas werde ein „Zepter“ erhalten, einen Stab als Zeichen von Königsmacht, und ihm werde „der Gehorsam der Völker gehören“ (1. Mo. 49:1, 10). Mit dieser Ankündigung wies Jehova darauf hin, dass der verheißene Nachkomme ein Herrscher, ein König, werden sollte.
10, 11. Warum enthüllte Jehova seinen Vorsatz David und Daniel?
10 Etwa 650 Jahre nach Juda enthüllte Jehova König David, einem Nachkommen Judas, mehr über seinen Vorsatz. Jehova betrachtete David als einen Mann, „der seinem Herzen angenehm ist“ (1. Sam. 13:14; 17:12; Apg. 13:22). Wegen Davids Gottesfurcht schloss Jehova einen Bund mit ihm und versprach ihm dabei, dass einer seiner Nachkommen für immer regieren würde (2. Sam. 7:8, 12-16).
11 Ungefähr 500 Jahre später deutete Jehova durch den Propheten Daniel auf das genaue Jahr hin, in dem dieser Gesalbte oder Messias auf der Erde erscheinen würde (Dan. 9:25). Jehova betrachtete Daniel als einen sehr wertvollen Menschen. Weshalb? Weil Daniel tiefen Respekt vor Jehova hatte und ihm unbeirrt diente (Dan. 6:16; 9:22, 23).
12. Wozu wurde Daniel aufgefordert, und warum?
12 Treue Propheten wie Daniel schrieben Dutzende von Einzelheiten über den versprochenen Nachkommen, den Messias, nieder. Doch für Jehova war damals noch nicht die Zeit gekommen, seine Diener die volle Bedeutung ihrer inspirierten Aufzeichnungen verstehen zu lassen. Daniel beispielsweise erhielt eine Vision, die mit der Aufrichtung des Königreiches Gottes zusammenhing. Aber er sollte die prophetischen Worte bis zu der Zeit versiegeln, die Jehova bestimmt hatte. Erst dann würde die wahre Erkenntnis „überströmend werden“ (Dan. 12:4).
Jehova ließ treue Männer wie Daniel Einzelheiten über das messianische Königreich niederschreiben
Jesus erläutert Gottes Vorsatz
13. (a) Wer war der verheißene Nachkomme? (b) Wie warf Jesus Licht auf die Prophezeiung aus 1. Mose 3:15?
13 Jehova machte Jesus unmissverständlich als den verheißenen Nachkommen kenntlich, der von David abstammen und als König regieren sollte (Luk. 1:30-33; 3:21, 22). Als Jesus seinen Dienst begann, ging über dem Vorsatz Gottes sozusagen die Sonne auf (Mat. 4:13-17). Jesus zerstreute zum Beispiel jeden Zweifel daran, wer die „Schlange“ aus 1. Mose 3:14, 15 ist, als er den Teufel „Totschläger“ und „Vater der Lüge“ nannte (Joh. 8:44). In seiner Offenbarung an Johannes setzte er „die Urschlange“ mit demjenigen gleich, „der Teufel und Satan genannt wird“.c (Lies Offenbarung 1:1; 12:9.) In derselben Offenbarung schilderte Jesus, wie er als verheißener Nachkomme schließlich die Edenprophezeiung wahr machen und Satan vernichten wird (Offb. 20:7-10).
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Jehova wirft Licht auf seinen VorsatzGottes Königreich regiert!
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Jesus zerstreute zum Beispiel jeden Zweifel daran, wer die „Schlange“ aus 1. Mose 3:14, 15 ist, als er den Teufel „Totschläger“ und „Vater der Lüge“ nannte (Joh. 8:44). In seiner Offenbarung an Johannes setzte er „die Urschlange“ mit demjenigen gleich, „der Teufel und Satan genannt wird“.c (Lies Offenbarung 1:1; 12:9.) In derselben Offenbarung schilderte Jesus, wie er als verheißener Nachkomme schließlich die Edenprophezeiung wahr machen und Satan vernichten wird (Offb. 20:7-10).
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